"Das Anfeuern hat ihnen geholfen" – TSV-Handballer fahren 27:25-Sieg gegen Milbertshofen ein

Dank ihrer ungebrochenen Moral und einer kämpferischen Steigerung in der zweiten Hälfte haben die Landsberger Handballer in der Landesliga –Süd das Jahr doch noch mit einem Erfolg beendet und stehen nun punktgleich mit dem Zweiten auf dem dritten Tabellenplatz. Sie siegten gegen den TSV Milbertshofen mit 27:25.

Lange Zeit hatte es so ausgesehen, als würde dem Gast aus München ein Überraschungserfolg gelingen. Beide Mannschaften begannen das Spiel eher vorsichtig abtastend. Milbertshofen konterte die ersten Landsberger Treffer umgehend (2:2/ 5. Minute). Dann wurden die Landsberger Schwierigkeiten im Angriff immer deutlicher, Angriffe wurden nicht ausgespielt, ungeordnet der Abschluss gesucht und dann auch noch schlecht geworfen. Da die heimische Abwehr nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen konnte, – viele zeigten in dieser Phase nicht die notwendige Präsenz und Frische – gelang es den Gästen mit relativ einfachen Mitteln sich einen Vorsprung zu erspielen (2:5/1 0. Minute). Dann kamen die Landsberger in Tritt und holten bis zum 8:8 (17. Minute) auf. Es schien so als würde es nun laufen, aber schnell fiel man wieder in die alten Fehler zurück. Vom eigenen Rückraum ging kaum Gefahr aus, die defensive 6:0 Abwehr der Gäste wurde kaum in Bewegung gebracht. Und in der eigenen Abwehr taten sich für die beweglichen Gäste immer wieder Lücken auf, die sie in Einzelaktionen sicher nutzten. Aber immerhin blieb man Dank der Paraden von Andi Meßmer im Tor dran und so ging es mit einem erträglichen (12:14) in die Pause. Auch in der zweiten Hälfte gab es anfangs das gleiche Bild: vorne ein Landsberger Fehlwurf nach dem anderen und auf der anderen Seite waren die Gäste oft den entscheidenden Tick schneller (13:17/ 33. Minute). Dann zeigten die Landsberger ihre Stärke und hielten, lautstark unterstützt von den wieder zahlreichen Fans, mit wachsendem kämpferischen Einsatz immer besser dagegen (18:18/ 42. Minute). Spielerisch lief es immer noch nicht, aber die Abwehr stand nun besser und mit großem Einsatz erkämpfte man sich in der 52. Minute einen Zwei-Tore-Vorsprung. Kobold sicherte Wichtig war auch der sichere Rückhalt, den Benjamin Kobold im Tor bot. Jetzt fielen aus dem Rückraum Treffer und die Gegenstöße wurden verwandelt. Da machte es nichts, dass man den überragenden Linksaußen der Milbertshofener eigentlich nie richtig in den Griff bekam. Die Führung ließ sich zwar nicht ausbauen, aber wegnehmen ließ man sie sich auch nicht mehr. Und als dann kurz vor Schluss der clevere Tomas Schwirkmann in Unterzahl zum 27:25 traf war der Sieg unter Dach und Fach. „Heute müssen wir uns zuerst mal bei unseren Fans bedanken. Sie haben die Mannschaft gerade in einer schwierigen Phase des Spiels unermüdlich angefeuert, ich denke das hat auch viel von dem bitter notwendigen Schub gegeben“, so der Landsberger Trainer Hubert Müller nach dem Spiel. „Wir haben es uns wieder lange unnötig schwer gemacht, letztlich hat die Mannschaft das Spiel nur durch ihre hohe Moral noch herum gerissen.“

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