Kultlokal vor der Wiedereröffnung

Das neue FuHa: Wie zuvor, nur etwas anders

FuHa Finning - Stephan Wilkening - Rick Hasler (rechts)
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Das legendäre Kneipenschild hängt längst. Die beiden Wirte Stephan Wilkening (links) und Rick Hasler (rechts) vor dem Eingang ihre Kultgaststätte in Finning

Finning – Für die FuHa-Freunde hat das Warten auf eine Wiedereröffnung bald ein Ende. Das einst in Dettenhofen beheimatete Kultrestaurant „Fuchs und Has“ wird in Finning wiedereröffnen – direkt am Unterfinninger Maibaum. Auf einen exakten Eröffnungstag können sich die Betreiber auf Grund der aktuellen Pandemie-Lage jedoch noch nicht festlegen.

Laut Rick Hasler, der ab kommenden Jahr die Geschäftsleitung übernehmen wird, ist aber der 10. Januar der Tag, auf den er zusammen mit FuHa-Begründer Stephan Wilkening hinarbeitet. Neben der gewohnten Atmosphäre werde es mit der neuen Leitung auch die eine oder andere kleine Änderung geben, verspricht Hasler. Aber auch da möchte er sich noch nicht festlegen und ins Detail gehen, denn „es soll für die Gäste eine Überraschung werden“.

Was aber schon feststeht, sind die Öffnungszeiten: Ab dem Restart wird das Kultlokal wie gewohnt geöffnet sein, mit der Änderung, dass am Wochenende schon am Nachmittag bewirtet wird. Kulturprogramme wie kleine Konzerte, Ausstellungen, Kickerturniere und Mottopartys soll es auch geben. Die werden dann im ersten Stock der Wirtschaft stattfindet, in den alten Räumen des Schützen­vereins. Diese können dann auch für private Veranstaltungen angemietet werden.

Die Parksituation am FuHa in Unterfinning ist jedoch noch eine echte Herausforderung. Denn im Vergleich zum vorheri­gen Standort in Dettenhofen, verfügt die Finninger Wirtschaft über keine direkt angrenzenden Stellflächen. Hasler und Wilkening stehen diesbezüglich im Gespräch mit der Gemeinde und den Anwohnern. Aber auch dafür, da sind sich die Wirte sicher, wird sich zusammen mit den Finningern eine Lösung finden.

Allgemein freuen sich Hasler und Wilkening darüber, in Finning eine neue Heimat für das „Fuchs und Has“ gefunden zu haben. Mehr noch, sie sind überwältigt von der Vorfreude und Hilfsbereitschaft der Finninger. Regelmäßig bekommen sie Hilfsangebote der Bevölkerung, die sich gerne mit Rat und Tat einbringen wollen. „Würde ich alle Angebote annehmen“, beschreibt Hasler erfreut, „wüsste ich nicht, was ich noch zu tun hätte“.
Steffen Fedtke

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