Details mit Schranke – wie Einkaufszentrum und Fachmarkt in Eching aussehen sollen

Nachdem der Bebauungsplan „Einkaufszentrum“ in der diesjährigen Bürgerversammlung gut aufgenommen wurde, zurrte der Echinger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung noch einige Details fest und billigte die Planung einstimmig.

Wie der KREISBOTE berichtete, sollen auf dem Gebiet östlich des Feuerwehrhauses ein Einkaufszentrum und ein Fachmarkt entstehen. Für das Pultdach des Einkaufszentrums wurde die Dachneigung auf fünf bis sieben Grad festgelegt. Für den östlich davon gelegenen Fachmarkt, der über ein Obergeschoss verfügt, favorisierte der Rat ein flach geneigtes Satteldach, das, so Bürgermeister Siegfried Luge, „nicht zu hoch rauskommt“. Die Südfassade des Einkaufszentrums soll mindestens zu 25 Prozent aus Fenstern bestehen, Gauben und Einschnitte sind an beiden Gebäuden nicht zulässig. An beiden Seiten der Kaagangerstraße ist eine Bushaltestelle vorgesehen. Die Sicherheit der Fußgänger soll ein neuer Gehweg auf der Ostseite der Straße bis zur Windachbrücke und eventuell auch ein Zebrastreifen gewährleisten. Außerdem wurden die zu pflanzenden Bäume festgelegt. Die Entladung der Warenlieferungen erfolgt aus Lärmschutzgründen im eingehausten Anlieferbereich. Der bei der Bürgerversammlung gemachte Vorschlag, die Zu- und Ausfahrt zum Einkaufszentrum getrennt zu gestalten wird nicht realisiert. Es gibt dagegen eine gemeinsame Zu- und Abfahrt von der Kaagangerstraße aus. Direkt vor dem Einkaufszentrum sind großzügig bemessene Familienparkplätze geplant. Eine Einfriedung des Geländes wird nicht erlaubt. Eine Schranke an der Zufahrt sollte nach Ansicht des Bürgermeisters jedoch möglich sein. „Wir sind hier am Ammersee. Und ohne Schranke haben wir plötzlich sämtliche Wohnmobile auf dem Parkplatz stehen“, befürchtete Luge. Nach der Billigung des Plankonzeptes erfolgt nun die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange.

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