Leiter mit Knick

Die Neue der Feuerwehr Landsberg

Schlüsselübergabe Drehleiter FFW LL
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Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl übergab Stadtbrandinspektor Markus Obermayer symbolisch den Schlüssel für die neue Drehleiter. Christian Wind (links), stellvertretender Kommandant, und Feuerwehrreferent Franz Daschner (rechts) waren mit dabei.

Landsberg – 30 Meter hoch, ein 260 Kilo schwerer Rettungskorb und Strahler, die den Nachthimmel zum Leuchten bringen: Die Rede ist von der neuen Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Landsberg, die am Samstag offiziell in Betrieb genommen wurde. Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl überreichte symbolisch den Fahrzeugschlüssel an Kommandant und Stadtbrandinspektor Markus Obermayer. Mit dabei waren auch Stadtrat und Feuerwehrreferent Franz Daschner, der stellvertretende Kommandant Christian Wind sowie der 3. Bürgermeister Felix Bredschneijder.

Die neue Drehleiter, die im Fachjargon der Feuerwehr mit 30/1 bezeichnet wird, sei erst kürzlich aus Karlsruhe abgeholt worden, informiert Pressesprecherin der Stadt Susanne Flügel. Das knapp 765.000 Euro teure Fahrzeug sei dabei mit der neuesten Technik ausgestattet und erweitere den Fuhrpark somit um ein hochmodernes Fahrzeug. So verfüge es über Xenon-Strahler und eine LED-Technik, die nächtliche Einsatzorte beinahe taghell erleuchte.

Die Leiter sei mit einem Wasserwerfer ausgerüstet, der bis zu 2.000 Liter pro Minute auswerfen könne, und einem 260 Kilogramm schweren Rettungskorb mit 500 Kilogramm Zuladung, der den Transport mehrerer Menschen gleichzeitig ermögliche – „sogar einen Liegend­transport“, so Flügel.

Und schließlich habe die neue Leiter nicht nur eine maximale Rettungshöhe von immerhin 30 Metern, sondern verfüge auch über eine ganz spezielle Technik, mit der der vordere Abschnitt auf einer Länge von knapp 3,9 Metern abgewinkelt werden könne. „Gerade bei engen Straßen und verwinkelten Gebäudeformen, wie es in der Altstadt von Landsberg häufig vorkommt, ist das ein ungeheuer großer Vorteil“, erklärte Stadtbrandinspektor Markus Obermayer.

Um das neue Fahrzeug bedienen zu können, sei umfassendes Know-how vonnöten. Die Maschinisten der Feuerwehr Volkmar Mühlberger, Mario Novy, Christian Jungbauer und Markus Obermayer wurden deshalb zwei Tage in Karlsruhe geschult und könnten ihr Wissen nun an ihre Kolleginnen und Kollegen weitergeben.

Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl bedankte sich bei der Feuerwehr für ihr Engagement und ihren Einsatz und wünschte allen „von Herzen allzeit eine gute Fahrt, erfolgreiche und gefahrlose Einsätze und insbesondere eine gesunde Heimkehr von jedem Einsatz.“

Die Ausschreibung der neuen Drehleiter wurde im Mai letzten Jahres vom Stadtrat beschlossen. Es erfolgte eine europaweite Ausschreibung.

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