Spannung im Ort

Freie Wähler Dießen suchen Dialog

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Vor dem „Diez“, Dießens Wahrzeichen am Untermüllerplatz, präsentierten die Freien Wähler den neuen „FW Kurier“. Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) die Vorstandsmitglieder Tobias Hofmann, Florian Zarbo, Martin Brink und Miriam Schilp.

Dießen – Kein Parteiblättchen, sondern ein Informationsdienst mit lebendigem Bürger-Dialog soll der „Freie Wähler Kurier“ werden, der ab sofort viermal im Jahr erscheint. Die Freien Wähler Dießen legen schließlich Wert darauf, keine Partei im klassischen Sinne zu sein, sondern eine offene und zwanglose Bürgerliste, die immerhin schon seit 1952 besteht. Deren Motto: „Wir brauchen keine Farbe - wir bekennen lieber Farbe“.

Im aktuellen Marktgemeinderat stellen die Freien Wähler mit Peter Fastl den zweiten Bürgermeister sowie vier wichtige Ausschuß-Mitglieder: Johann Vetterl (Bauausschuß und Feuerwehrreferent), Frank Fastl (Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuß und Referent für Neue Medien), Thomas Hackl (Referent für Wirtschaft und Gewerbe) sowie Thomas Höring (Finanzausschuß). Die knapp 20.000 Stimmen bei der letzten Kommunalwahl zeigen die Gewichtigkeit der Freien Wähler. 

Um bei brisanten Themen noch mehr in den Dialog mit den Bürgern zu treten, hatte man jetzt die Idee mit dem „Freien Wähler Kurier“, der sowohl gedruckt wie auch digital erscheint. Als Newsletter, auf Facebook, auf der Webseite www.fw-diessen.de und per Mail kann er abgerufen werden. 

Die erste Ausgabe zum 1. April war kein Aprilscherz, obwohl Bürgermeister Herbert Kirsch mit einem solchen bedacht wurde. Die Themen reichen von den umstrittenen Baumfällungen über den Radweg Birkenallee, das Bootshaus des Ammersee-Gymnasiums, die Soccerbox, die Fußgängerzone Mühlstraße bis zum Sozialen Wohnungsbau. Die Vorstandschaft wünscht sich dazu viel Resonanz von den Lesern und auch konstruktive Kritik. Oder wie Miriam Schilp konkretisiert: „Dießen ist ein spannender Ort mit vielen Spannungsfeldern“. 

Vorsitzender Martin Brink ergänzt, dass man den FW-Kurier auch „in Hinblick auf die kommende politische Positionierung“ ins Leben gerufen habe. Bei den nächsten Kommunalwahlen im Jahr 2020 möchten die Freien Wähler nämlich wieder ein gewichtiges Wörtchen mitreden und auch einen Bürgermeisterkandidaten stellen.

Dieter Roettig

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