Am Bahnhof gestrandet

Dießen: 200 Gymnasiasten finden keinen Platz im Zug

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Wegen eines technischen Defekts konnte die Bayerische Regio- bahn am Dienstag nur verkürzt nach St. Alban zum Ammersee-Gymnasium fahren. Rund 200 Schüler fanden keinen Platz und kamen zu spät zum Unterricht.

Dießen – Man hat sich daran gewöhnt, dass es im Winter bei der Deutschen Bahn vor allem Süden der Republik immer wieder zu Zugausfällen und Verspätungen kommt. Bei der Bayerischen Regiobahn BRB auf der Strecke zwischen Augsburg und Schongau passiert das relativ selten. Jetzt aber erwischte es Schüler des Ammersee-Gymnasiums in Dießen, die zu spät zum Unterricht kamen.

Rund 200 Gymnasiasten, die in Geltendorf, St. Ottilien, Schondorf, Utting oder Riederau zusteigen wollten, fanden infolge einer Zugverkürzung keinen Platz. Wie Fabian Amini, der vorsitzende Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn dem KREISBOTEN gegenüber bestätigte, sei bei zwei Zugabteilen beim Start in Augsburg ein technischer Defekt aufgetreten. Man musste die Anhänger zur Reparatur in das Bahnbetriebswerk schleppen und habe sofort versucht, Ersatzbusse zu organisieren, was aber in der Kürze der Zeit nicht möglich war. Der Einsatz von anderen Zuganhängern sei nicht möglich gewesen, da zwei Wagen infolge von Unfällen bei der Reparatur sind und die anderen Zugteile über das Streckennetz verteilt fahren.

So kamen rund ein Viertel der Schüler des Ammersee-Gymnasiums eine Stunde zu spät zum Unterricht, weil sie auf den nächsten Zug warten mussten. Normalerweise kommt die Regiobahn um 7.55 Uhr in St. Alban an, Verspätungen bis zu zehn Minuten sind eine Ausnahme.

Fabian Amini, der als BRB-Geschäftsführer für Technik, Betrieb und Sicherheit zuständig ist, bedauerte die Verspätung und will sich zeitnah mit Schuldirektor Alfred Lippl zusammensetzen.

Dieter Roettig

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