Spenden und viele freiwillige Arbeitsstunden

Dießen: Rialto-Brücke im Schacky-Park

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Auf die nagelneue Rialto-Brücke im Schacky-Park prosten hier (von rechts) die Erbauer beziehungsweise Monteure Manfred Erhardt, Hubert Ortner und Rupert Huger, das Spender-Ehepaar Renate und Gerold Kickmeier sowie Förderkreis-Vorsitzende Christine Reichert.

Dießen – Auf der nie endenden To-Do-Liste des Dießener Schacky-Parks kann Förderkreis-Vorsitzende Christine Reichert wieder ein Erledigt-Hakerl mehr machen: Die in die Jahre gekommene und teils morsche Knüppelbrücke über den Flechtgraben wurde durch eine schicke neue Holzkonstruktion ersetzt. Wegen ihrer Bogenform hat man ihr bei der Einweihung gleich den Namen Rialto-Brücke verpasst.

Die Brücke macht den „Hohen Weg“ vom Weiher zum Teehaus wieder begehbar. Der Neubau wurde vor allem durch eine großzügige Spende sowie viele freiwillige Arbeitsstunden ermöglicht. Das in der Seniorenresidenz Augustinum lebende Ehepaar Renate (86) und Gerold (92) Kickmeier spendete 2.000 Euro für die Materialkosten, nachdem es auf einem Ausflug des Alpenvereins Christine Reichert kennengelernt hatte und von ihrem Engagement für den Schacky-Park angetan war.

Für die Ausführung des Brückenbaus fanden sich im Förderverein drei bewährte Helfer, die ungezählte Stunden ihrer Freizeit für die professionelle Konstruktion opferten. Hubert Ortner zimmerte die Brückenteile paßgenau im heimischen Keller, so dass sie zusammen mit Manfred Erhardt und Rupert Huger auf die Eichen-Fundamente montiert werden konnten. Die hat übrigens die Zimmerei Papperger aus Utting gespendet. Standesgemäß wurde die neue Brücke mit einem Sektumtrunk ihrer Bestimmung übergeben, nachdem das Ehepaar Kickmeier das symbolische rote Band durchschnitten hatte.

Der Schacky-Park, die grüne Lunge Dießens an der Vogelherdstraße, hat wegen der Corona-Situation die Öffnungszeiten erweitert. Der Landschaftspark steht täglich von 8 bis 20 Uhr für ausgedehnte Spaziergänge zur Verfügung. Dabei kann man Brunnen, Statuen, Vasen, das Teehaus und das Monopteros mit Blick auf die Alpenkette bewundern. Geschaffen ab 1903 von Ludwig Freiherr von Schacky auf Schönfeld und seiner Gattin Julia. Nach der wechselvollen Geschichte des Parks kümmert sich seit 2005 der Förderkreis um Restaurierung und Pflege dieses einmaligen Kleinods.
Dieter Roettig

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