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Wasser erlebbar machen

Tosbecken wird zum Töpfermarkt fertig – anderes muss warten

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Noch wird das Tosbecken in der Dießener Mühlstraße umgebaut. Bis zum Start des Töpfermarktes am 10. Mai soll das Wasser „erlebbar“ gemacht werden. Stufen und Sitzbänke laden zum Ausruhen ein und im Planschbecken kann man die Füße erfrischen, siehe Zeichnung.

Dießen – Wenn die Besucher des Dießener Töpfermarktes (10. bis 13. Mai) vom vielen Flanieren müde Füße haben, können sie sich im neu gestalteten Tosbecken in der Mühlstraße erfrischen. Bis dahin ist nämlich die Planung des Marktgemeinderats umgesetzt, hier „Wasser erlebbar zu machen“. Für rund 110.000 Euro wird der Platz gegenüber der Eisdiele gerade „reloaded“ und attraktiv umgestaltet.

Der Zugang zum Mühlbach wird über drei breite Stufen ermöglicht, wobei die oberste Stufe zum Sitzen dient. Zu den schon bestehenden Bänken werden weitere Sitzgelegenheiten installiert. Für die Stufen zum Planschbecken mit 40 Zentimetern Wasserhöhe hat man sich für sogenannten „Bayerwald-Granit“ entschieden wie auch schon in der Mühlstraße und am Untermüllerplatz. Damit das Ganze ein einladendes Gesicht bekommt, werden die Stufen zum Becken mit LED-Leuchtbändern und der Wasserfall im eigentlichen Tosbecken mit Strahlern illuminiert.

Während man mit dem Tosbecken im Zeitplan ist, wird die testweise Einführung der temporären Fußgängerzone an Wochenenden und Feiertagen zum Töpfermarkt nicht stattfinden. Karl Heinz Springer, Geschäftsleiter der Marktgemeinde, befürchtet sonst Chaos, da die Anlieger von Mühlstraße und Untermüllerplatz während des Töpferspektakels Sonderausweise haben, die Durchfahrt für den allgemeinen Verkehr ohnehin gesperrt ist. Die Beschilderung der Fußgängerzone wird nach dem Töpfermarkt aufgestellt, Start ist am Samstag, 19. Mai.

Das vom Gemeinderat beschlossene neue Parkleitsystem muss auch noch ein paar Wochen warten. Mit der Gestaltung der Schilder gebe es laut Springer noch Abstimmungsprobleme, wobei die Standorte aber von Landratsamt und Staatlichem Bauamt bereits genehmigt wurden. Für den Töpfermarkt ist das ohnehin unerheblich, da es für mit dem Auto anreisende Besucher Auffangparkplätze an den Ortseingängen gibt. Der größte befindet sich am nördlichen Ortsrand bei Bierdorf. Von hier verkehrt von 10 bis 18 Uhr ein Shuttlebus zum Töpfermarkt und Marienmünster und auch zurück. „Wer schlau ist und keinen Stress will, reist mit der Ammerseebahn an und steigt direkt beim Markt aus. Ein Erlebnis ist auch die Fahrt mit dem Dampfer nach Dießen“, so die Veranstalter des größten Töpfermarktes in Süddeutschland.

Dieter Roettig

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