Bürgermeister bleiben

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Die Diessener Bürger ziehen 2014 wieder mit Herbert Kirsch als Bürgermeisterkandidaten in den Kommunalwahlkampf. Das Ergebnis der Nominierungsversammlung war einstimmig. Mit dem Kandidaten freut sich der Vorstand: (v.l.) Herbert Eichberg (Schriftführer), Antoinette Bagusat (2. Vorsitzende), Bürgermeister Herbert Kirsch und Roland Kratzer (1. Vorsitzender).

Dießen – Rund 40 Interessierte besuchten am Freitag die Mitgliederversammlung der Dießener Bürger im Gasthof „Drei Rosen“. 27 Anwesende waren wahlberechtigt und nominierten den amtierenden Bürgermeister Herbert Kirsch für die bevor-stehende Kommunalwahl erneut und einstimmig als ihren Bürgermeisterkandidaten.

Bereits im November wollen die Dießener Bürger wieder zusammen kommen um die Liste für die Kommunalwahl 2014 aufzustellen. Franz Kubat lies es sich als Gründer der Wählervereinigung nicht nehmen, auf die mittlerweile 17-jährige Amtszeit seines kommunalpolitischen Weggefährten Kirsch zurückzublicken und diesen für eine vierte Amtsperiode vorzuschlagen. Der Wasserhochbehälter und die Quellfassung sowie insgesamt 30 Ortsstraßen seien erneuert worden. „Es klappt allweil wunderbar und das bei einem schuldenfreien Gemeindehaushalt“, betonte Kubat. 

Kirsch selbst blickte insbesondere auf die letzten fünf Jahre zurück. In dieser Zeit wurden die Bahnhöfe in Dießen und Riederau erworben und die Gemeindewohnungen wurden saniert: „Damit erhalten wir das Vermögen der Gemeinde“. Derzeit laufe die Ausschreibung zur Sanierung des Bahnhofs und zur Verkehrsberuhigung der Mühlstraße. „Ich bin überzeugt dass es schön wird“, betonte Kirsch.

Die wegen der Eigentumsverhältnisse mit Schwierigkeiten behaftete Neugestaltung der Seeanlage sei leider ein Dauerthema. In der kommenden Legislaturperiode müsse zumindest die Ufermauer neu gemacht werden. Auch die Neuordnung der Uferzone in St. Alban als frei zugänglichen Bereich stehen ganz oben auf der Agenda. Die diesbezüglichen Verhandlungen mit der Stadt Augsburg würden voraussichtlich schwierig werden räumte Kirsch ein, „aber wir werden das in der nächsten Wahlperiode lösen“. 

Als Referent für das ASG freut sich der Bürgermeister besonders, dass die Schule als erstes Gymnasium im Landkreis ab dem kommenden Schuljahr offene Ganztagesklassen anbieten kann. „Und 2015 kommt dann die bauliche Erweiterung“.

Den Slogan „Mit Herz und Verstand“ möchte Kirsch sich auch im bevorstehenden Wahlkampf auf die Fahnen schreiben. Für den Kreistag möchte er auf der Liste der Freien Wähler kandidieren: „Hoffentlich ganz oben“. „Allein schafft man das Alles nicht. Das geht nur mit einem guten Gemeinderat und mit den Bürgern“, betonte der Bürgermeister und erneute Amtsanwärter nach der Auszählung der einstimmigen Nominierung.

Für den Herbst kündigte Kirsch den Besuch der drei Kandidaten für das Amt des Landrates an. Diesbezüglich würde sich die Wählervereinigung „Dießener Bürger“ gemäß Vorstandsbeschluss neutral verhalten. „Aber sie haben die Gelegenheit die Bewerber persönlich kennenzulernen“. In eigener Sache fügte Kirsch abschließend hinzu: „Was mich betrifft, ich möchte 2014 unbedingt wieder Bürgermeister von Dießen werden.“

Ursula Nagl

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