Sanierungsarbeiten schreiten voran

Dießener Seeanlagen: Im nächsten Sommer wie neu

Anita Schmid-Azar, Bürgermeisterin Sandra Perzul und Renate Baur
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Die Drei von der Baustelle: Anita Schmid-Azar, Bürgermeisterin Sandra Perzul und Renate Baur (von links).
  • Dieter Roettig
    VonDieter Roettig
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Dießen – Ammersee- und Dießen-Fans können sich auf die nächste Sommersaison freuen. Bis dahin ist die umfangreichste Seeanlagen-Sanierung seit der Fertigstellung in ihrer heutigen Größe und Form im Jahr 1965 abgeschlossen. Ein wichtiger Meilenstein war jetzt das Setzen der ersten Granitblöcke an der Uferbefestigung beim Tretbootverleih und Strandhotel.

Entlang der neuen Uferbefestigung laden künftig Sitzblöcke aus Granit die Besucher zu einer Rast direkt am Wasser mit Blick nach Andechs ein. Dazwischen sorgen Uferstauden für noch mehr Erholung. Die ersten je 2,5 Tonnen schweren Granitblöcke der Ruhe-Oasen wurden jetzt in Anwesenheit von Bürgermeisterin Sandra Perzul und Projektleiterin Anita Schmid-Azar gesetzt. Renate Baur, Geschäftsführerin der ausführenden Tiefbaufirma, kontrollierte persönlich die Platzierung. Firmenchef Karl Johann Baur freute sich, dass sich die Marktgemeinde für heimischen Bayerwald-Granit aus Hintertiessen entschieden hatte. Insgesamt werden 128 Granitblöcke verbaut.

Parallel zum Setzen der Granitblöcke beziehungsweise Sitzstufen werden an der Einmündung des Mühlbachs die alten Ufersteine entfernt und Spundwände zum Wasser-Rückhalt eingerammt. Hier ist Eile angesagt, weil die neue Rialto-Brücke noch im Herbst mit ‚Ortbeton‘ an Ort und Stelle gebaut wird. Dabei bringt man Transportbeton mit Fahrmischern an den Mühlbach, mischt ihn zu Baustellenbeton und füllt ihn zum Erhärten in die Schalungen.

Spaziergänger und Radfahrer, die derzeit von den Seeanlagen in den Boxlerpark wollen, müssen den kleinen Umweg über der Bahnunterführung in Kauf nehmen. Denn die 56 Jahre alte Rialto-Brücke als direkter Weg über den Mühlbach wurde bereits abgerissen. Die extra installierte Behelfsbrücke wird nur geöffnet, wenn schwere Baustellenfahrzeuge, Spundwände oder Baumaterialien transportiert werden.

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