Corona versus Gastronomie

Stühle-Aktion der Dießener: Ammersee-Gastro geht baden

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Mit zum Teil markigen Sprüchen machten die Dießener Gastronomen auf ihre Corona-Misere aufmerksam. 300 leere Stühle säumten die Mühlstraße vom Maibaum bis runter zum „Goldenen Fisch“-Wahrzeichen.
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Mit zum Teil markigen Sprüchen machten die Dießener Gastronomen auf ihre Corona-Misere aufmerksam. 300 leere Stühle säumten die Mühlstraße vom Maibaum bis runter zum „Goldenen Fisch“-Wahrzeichen.
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Mit zum Teil markigen Sprüchen machten die Dießener Gastronomen auf ihre Corona-Misere aufmerksam. 300 leere Stühle säumten die Mühlstraße vom Maibaum bis runter zum „Goldenen Fisch“-Wahrzeichen.
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Mit zum Teil markigen Sprüchen machten die Dießener Gastronomen auf ihre Corona-Misere aufmerksam. 300 leere Stühle säumten die Mühlstraße vom Maibaum bis runter zum „Goldenen Fisch“-Wahrzeichen.
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Mit zum Teil markigen Sprüchen machten die Dießener Gastronomen auf ihre Corona-Misere aufmerksam. 300 leere Stühle säumten die Mühlstraße vom Maibaum bis runter zum „Goldenen Fisch“-Wahrzeichen.
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Mit zum Teil markigen Sprüchen machten die Dießener Gastronomen auf ihre Corona-Misere aufmerksam. 300 leere Stühle säumten die Mühlstraße vom Maibaum bis runter zum „Goldenen Fisch“-Wahrzeichen.
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Mit zum Teil markigen Sprüchen machten die Dießener Gastronomen auf ihre Corona-Misere aufmerksam. 300 leere Stühle säumten die Mühlstraße vom Maibaum bis runter zum „Goldenen Fisch“-Wahrzeichen.

Dießen – 300 leere Stühle mit zum Teil markigen Sprüchen haben Dießens Gastronomen entlang der Mühlstraße aufgestellt. Vom Maibaum bis runter zum „Goldenen Fisch“ machten sie ihrer Wut Luft. Denn sie müssen wohl am längsten unter den verhängten Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie leiden. Die Dauer der von der Regierung angeordneten „Kassen-Ebbe“ in Restaurants, Wirtshäusern, Biergärten und Kneipen wird für einen Großteil der Branche auch am Ammersee existenzbedrohend.

Das Plakat „Leere Wirtshäuser, leere Betten. Hotels und Gastronomie am Ammersee gehen baden“ war wohl am zutreffendsten. Ortsspezifisch dagegen wurde die Corona-Plage mit der „Umbauplage, Fußgängerzonenplage und Mückenplage“ in einen Topf geworfen.

Auch einige Dießener Hotels und Beherbergungsbetriebe hatten sich dem stillen Protest angeschlossen und sogar Betten am Untermüllerplatz aufgestellt. Das Hotel „MaurerHansl“ schrieb dazu „In 440 Jahren muß der MaurerHansl zum ersten Mal Gäste abweisen“. Und auf dem weißblauen Laken des Freiluftbetts vom „Unterbräu“ stand: „Während zwei Weltkriegen und vielen Hochwassern waren unsere Betten nie leer“.

Gastronomen, Hotels und Zimmervermieter hoffen, dass ihre Stuhl- und Betten-Aktion in der Münchner Staatskanzlei und in Berlin Gehör findet und wie bei den Geschäften eine sehr zeitnahe Wiedereröffnung erlaubt wird. Bei einem behutsamen Anlaufen von Restaurants und Wirtshäusern wolle man natürlich alle Sicherheitsauflagen wie Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutz oder Hygiene einhalten.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA hat errechnet, dass in den Kassen der deutschen Betriebe bis Ende April bereits zehn Milliarden Euro Umsatz fehlten. Und das bei laufenden Kosten. Bis zu 70.000 Betrieben drohe sogar die Pleite. Bleibt zu hoffen, dass die Krise in der Ammersee-Region glimpflich vorüber geht.
Dieter Roettig

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