Das Barockjuwel vom Ammersee

Dießens Marienmünster im Innenblick

Winterkirche St. Stephan
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Ungewöhnliche Einsichten: Die Winterkirche St. Stephan neben dem Marienmünster.

Dießen – Die „stade Zeit“ ist Corona-bedingt auch für die Pfarreiengemeinschaft Dießen viel stiller als sonst „zwischen den Jahren“. Umso interessanter ist ein Rundgang mit Blick hinter die Kulissen des Marienmünsters, zu dem Pfarrer Josef Kirchensteiner den KREISBOTEN eingeladen hat.

Dießens Marienmünster im Innenblick

Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
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Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
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Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
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Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
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Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
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Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
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Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig
Pfarrer Kirchensteiner im Dießener Marienmünster
Pfarrer Josef Kirchensteiner kennt sich im Dießener Marienmünster bestens aus. Dem KREISBOTEN hat er gezeigt, welche Details besonders sehenswert sind. © Roettig

Pfarrer Josef Kirchensteiner erweist sich bei dieser mehrstündigen Tour als lebendes Lexikon. Obwohl in Dießen erst seit 2015 in Amt und Würden, kennt er die spannende Historie des Marienmünsters in- und auswendig und erzählt mit einer ansteckenden Begeisterung.

Der Rundgang beginnt in der „Winterkirche“ St. Stephan neben dem Marienmünster. Das Gebäude wurde 1627 vom Kloster als Pferdestall mit darüber liegendem „Traidtcasten“ (Getreidespeicher) errichtet und ab 1917 von den Barmherzigen Schwestern für ihre Kloster-Landwirtschaft genutzt. Um 1970 wollte man den baufälligen Stall abreißen und Wohnungen bauen, entschied sich aber letztendlich für den Erhalt. Aus dem Traidtcasten wurde ein multifunktionaler Pfarr- und Gemeindesaal und aus dem ursprünglichen Marstall eine beheizbare Winterkirche. Heute ist das geziegelte Kreuzgewölbe mit den zwei Säulenreihen eine echte Augenweide. Benannt wurde die Kirche nach dem heiligen Stephanus, dem auf dem Klostergelände einst eine andere Kirche geweiht war, die aber vor Urzeiten schon abgerissen wurde.

Weiter geht die Führung im Münster Mariä Himmelfahrt. Die ehemalige Augustiner Chorherrenkirche, seit 1804 Dießener Pfarrkirche, wurde 1988 zum Marienmünster erhoben und ist die wohl imposanteste Sehenswürdigkeit der Marktgemeinde. Nach romanischen und gotischen Vorgängerbauten wurde das heutige Kirchengebäude ab 1732 im Auftrag des kunstsinnigen Propst Herkulan Karg durch den Münchner Baumeister Johann Michael Fischer erbaut und 1739 vollendet.

Propst Herkulan Karg ging laut seinem „Fan“ Kirchensteiner mit seinen Vorstellungen sogar soweit, einen bereits bestehenden Rohbau abreißen zu lassen und konzipierte zusammen mit Baumeister Fischer den Bau völlig neu, nachdem sie zusammen sogenannte „Kunstreisen“ durch Europa zur Inspiration gemacht hatten. Sie lockten die besten zeitgenössischen Baumeister und Künstler aus München, Augsburg, der Wesso­brunner Schule und Italien nach Dießen. So entstand eines der bedeutendsten Raumkunstwerke des bayerischen Barock.

Bereits im Vorhallenbereich mit dem kunstvoll geschmiedeten Eisengitter samt Klosterwappen gerät Pfarrer Kirchensteiner ins Schwärmen. Neben dem prunkvollen Taufstein mit dem schwebenden Engel lädt gerade zur Weihnachtszeit die berühmte Krippe des Weilheimer Bildhauers Franz Xaver Schmädl (1705–1777) zum Verweilen ein. Über den in die Wand gesetzten Mechthildis-Stein heißt es, er befreie von Kopfschmerzen, wenn man ihn berührt. Der Stein wurde im Sarkophag der Hl. Mechthild von Dießen gefunden, als man ihre Gebeine in einen Glasschrein für einen der Seitenaltäre umbettete. Ihr Sarkophag steht gegenüber bei der Grabtafel von Graf Berthold II von Andechs (1099–1151).

Über Mechthildis weiß Pfarrer Kirchensteiner noch eine Geschichte. So seien bei einem Hagelunwetter bis auf ihr Getreidefeld alle Äcker der Klosterlandwirtschaft zerstört worden. Darum werden bis heute im Marienmünster die Mechthildis-Glocken geläutet, sobald am Horizont dunkle Wolken aufziehen. „Da bebt die Luft, wenn alle Glocken läuten“ sagt Kirchensteiner. Das habe auf den Hagel wohl eine physikalische Wirkung. Beim Pfingstunwetter 2019 gab es große Schäden am Westufer bis rüber nach Breitbrunn. Dießen und das Münster blieben verschont.

Auf dem Weg zum berühmten Dießener Himmel geht es durch acht paarweise einander zugeordnete Altäre der Wandpfeilerkapellen im „Thronsaal Gottes“. Sie geleiten zum „himmlischen Jerusalem“, der sich im eigentlichen Altarraum mit dem mächtigen Hochaltar nach einem Entwurf von Francois Cuvilliés und der Kuppel des Dießener Himmels mit Fresken von Johann Georg Bergmüller vollendet. Laut Pfarrer Kirchensteiner stammen die Bezeichnungen Thronsaal und Dießener Himmel vom Augustiner Chorherrn Augustin Fastl. Er war beim Eröffnungsgottesdienst am 7. September 1739 von der Pracht so ergriffen, dass er diese Komplimente prägte, die heute mehr denn je gelten.

Das Hauptaltargemälde gibt die Aufnahme Mariens in das Reich Gottes wieder. Zu hohen Festtagen aber macht das Bild Platz für das berühmte über 250 Jahre alte „Theatrum Sacrum“, die wohl einzig erhaltene und bespielbare Mysterienbühne in Deutschland. Mit Bildtafeln, Kulissen und Figuren zeigt sie 14 Höhepunkte der biblischen Geschichte.

Eine schweißtreibende Angelegenheit

Pfarrer Josef Kirchensteiner

Jetzt endlich geht es hinter die Kulissen. Pfarrer Josef Kirchensteiner führt uns mit Kirchenpflegerin Barbara Mann durch eine unscheinbare Seitentüre im Altarraum über knarzende Holzstufen einer Wendeltreppe hoch „auf eine Ebene mit dem Gottvater“. Die meterhohe weiß leuchtende Figur schaut von oben herab in den Chorraum. Steht man unmittelbar dahinter, ist sie nichts weiter als ein ausgehöhlter Holzblock: Vorne kunstvoll geschnitzt, hinten mit Pfählen und Holzlatten gestützt. Und die schwebende weiße Taube steckt ganz profan an einer aus der Wand ragenden Eisenstange. Neben dem Gottvater fällt die alte mechanische Kurbel der Bühnenkonstruktion für das Theatrum Sacrum ins Auge. „Damals war der Wechsel eines Bildes eine schweißtreibende Angelegenheit“, weiß Josef Kirchensteiner. Mit der Elektrifizierung wurde das händische Herablassen der Bilder mit der riesigen Kurbel überflüssig. Neben der alten Apparatur öffnet das große Rundfenster einen unglaublichen Blick über die Marktgemeinde und den Ammersee bis hinüber nach Andechs. Da wird laut Josef Kirchensteiner die Verbindung spürbar. Denn der Heilige Berg und Kirche samt Kloster in Dießen sind über die Grafen von Dießen, den späteren Herzögen von Andechs-Meranien, untrennbar miteinander verbunden.

Abstecher in die Gruft

Nach dem Abstieg führt uns Josef Kirchensteiner in die Sakristei, wo sonst nur Geistliche und Ministranten Zugang haben. Hier begrüßt uns Kirchenerbauer Propst Herkulan Karg mit dem Grundriss in der Hand von einem Gemälde aus dem Jahr 1730. Der Stammbaum der Grafen von Dießen und der Herzöge von Andechs-Meranien zeigt eindrucksvoll, wie mächtig diese ursprünglich am Schatzberg ansässigen Adeligen einst waren. Kein anderes Adelsgeschlecht hat so viele Heilige und Selige hervorgebracht. Im 12. Jahrhundert wurde der Stammsitz von Dießen nach Andechs verlegt und der Besitz an das Augustiner Chorherrenstift verschenkt. Neben wertvollen historischen Messgewändern beherbergt die Sakristei eine große Anzahl von Krippenfiguren des frühen bis mittleren 18. Jahrhunderts.

Mit einem Besuch in der Gruft, der Grablege der Chorherren unter dem Marienmünster, endet die Führung mit Pfarrer Kirchensteiner. 53 Augustiner und natürlich Propst Herkulan Karg fanden hier ihre ewige Ruhe. Der Bauherr hatte die Grablege so unter der Kirche angeordnet, dass die Apsis direkt unter dem achteckigen Profess-Stern endet, der sich inmitten des Chorraumes des Dießener Münsters befindet. Pfarrer Kirchensteiner: „Damit wollte der Propst eine Verbindung der verstorbenen Mitbrüder mit den Lebenden erreichen.“
Dieter Roettig

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