Wer kehren darf, spart Bares

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Die Stadt kehrt und der Bürger soll zahlen: In Landsberg steht die Einführung der Straßenreinigungsgebühr bevor.

Landsberg – Seit Jahren schon ist die Rede davon, aber an die Einführung hat man sich nie gewagt. Jetzt allerdings soll sie kommen, die Straßenreinigungsgebühr – in „differenzierter“ Form. Der Stadt­rat hat heute Abend (Mittwoch) das Wort dazu.

Nach den Vorstellungen der Verwaltung soll der Aufwand für die Straßenreinigung – jährlich fast 550000 Euro – nicht auf alle Lechstädter umgelegt werden. Grundsätzlich wäre das mit einem Deckungsgrad von bis zu 90 Prozent möglich. Vielmehr streben die Stadtoberen die „differenzierte Lösung“ an. Will heißen: Die städtischen Kehrmaschinen sind nur noch dort im Einsatz, wo es den Anwohnern nicht zugemutet werden kann, den Besen selbst in die Hand zu nehmen, nur dort wird eine Gebühr fällig werden. Heißt im Umkehrschluss: Wer in Zukunft selbst kehren darf, der spart Bares.

Die "Einführung der Straßenreinigungsgebühr" ist Tagesordnungspunkt 3 der um 19 Uhr beginnenden Stadtratssitzung. Zuvor, ab 18 Uhr, findet noch die Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses statt.

Toni Schwaiger

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