Dobrindt und Goppel zu Gast

Hoher Besuch bei Apfeldorfer Neujahrsempfang

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Apfeldorfs Bürgermeister Epple, Erwin Filser und Alexander Dobrindt beim Neujahrsempfang (v. li.).

Apfeldorf – Sehr zahlreich waren die Apfeldorfer Bürger jüngst zum Neujahrsempfang in den historischen Pfarrhof gekommen. Das freute auch die Ehrengäste CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt und Landtagsabgeordneter Thomas Goppel.

Die gelungene Kirchenrenovierung war aber nur eine der Errungenschaften im vergangenen Jahr: „Wir haben einiges erreicht und auch Grundsteine für die Zukunft gelegt“, blickte Bürgermeister Georg Epple zufrieden auf das letzte Jahr zurück. So habe man den Fußweg am Hornberg fertig gestellt, und der Kinderspielplatz sei neu gestaltet worden - und auch einige Feldwege wären nun wieder hergerichtet. Ebenso habe die Gemeinde das Baugebiet im Esele weiter vorangetrieben, so dass jetzt der zweite Bauabschnitt abgewickelt werden könne. „Ich gehe davon aus, dass wir heuer acht oder neun weitere Bauplätze verkaufen können“, meinte Epple. 

Mit CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt und dem Landtagsabgeordneten Thomas Goppel war auch die hohe Politprominenz in Apfeldorf zugegen. Und beide waren voll des Lobes über die Entwicklung der Gemeinde – sehr zur Freude der Besucher. „Ich komme sehr gerne nach Apfeldorf, weil die Gemeinde etwas ganz Besonderes ausstrahlt,“ schwärmte Dobrindt und betonte, dass sich der Ort sehr positiv entwickelt habe. Auch die Auszeichnung mit der Bayerischen Denkmalschutzmedaille, welche die Pfarrei und die Gemeinde für ihre gemeinsamen Bemühungen um den historischen Pfarrhof verliehen bekommen hatten, hob der Generalsekretär hervor: „Es ist nicht selbstverständlich für einen Ort, ein solches Projekt in Gemeinschaftsarbeit zu stemmen, um das Gebäude nun für das gesellschaftliche Engagement nutzen zu können“, sagte er anerkennend mit Blick auf Kirchenpfleger Erwin Filser. „Hier wird Tradition und Moderne in einer ganz besonderen Art und Weise gelebt,“ erklärte Dobrindt. 

 Thomas Goppel führte aus, dass die Dörfer hier im Landkreis allgemein in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung durchgemacht hätten – aber auf Apfeldorf würde dies ganz besonders zutreffen. Bürgermeister Epple sowie auch seine drei Vorgänger hätten alle darauf geschaut, dass die Dorfgemeinschaft so gut halten würde. Auch kritische Töne Was die Kirchenrenovierung betrifft, bedankte sich Epple bei Erwin Filser für dessen großes Engagement. Der Bürgermeister hatte beim Neujahrsempfang aber auch kritische Töne auf Lager – allerdings keine, die Apfeldorf betrafen. Stattdessen bemängelte er die „Schieflage“ in der Gesellschaft, dass immer mehr Leute nur noch einen Hungerlohn bekämen, obwohl sie den ganzen Monat lang Vollzeit arbeiten würden. „Es wäre sinnvoll, wenn wir alle Leute wieder mitkommen lassen würden – und zwar aus allen Schichten“, meinte er und prangerte an, dass Unternehmer mit billigen Arbeitskräften gutes Geld verdienen würden.

 Anlässlich des Empfang stellten Erwin und Karl Filser auch die neue Broschüre über die Apfeldorfer Pfarrkirche vor. mas

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