Tierischer Baumfäller

Drei neue Biberberater helfen bei Fragen zum eifrigen Nagetier

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Geballtes Biberwissen: Die neuen Biberberater Stefan Löw-Dick (links), Reinhard Grätz (2. von rechts) und Dr. Detlef May (rechts) mit Teamleiterin Naturschutz Claudia Lutz und Landrat Thomas Eichinger.

Landkreis – Er ist dick, hat einen flachen Schwanz und ausgeprägte Schneidezähne: Der Biber ist das größte Nagetier Europas. Und in Landsberg dank dem Lech ein oft erwähntes Tier. Um die dennoch immer wiederkehrenden Baum-Konflikte zwischen Nager und Mensch zu lösen, gibt es jetzt drei neue Biberberater im Landkreis – mit Diplom und Urkunde.

Die neuen Fachberater zum Thema Biber für den Landkreis hat Landrat Thomas Eichinger ernannt. Und den so ausgezeichneten Biberprofis auch gleich die Ernennungsurkunden übergeben. Die ehrenamtlich tätigen Biberberater Dr. Detlef May, Stefan Löw-Dick und Reinhard Grätz haben in den vergangenen Monaten erfolgreich die Ausbildung zum Biberberater an der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege absolviert.

Stefan Löw-Dick hat außerdem die Ausbildung zum Naturschutzwächter bestanden und wurde auch für dieses Ehrenamt bestellt. Zusammen mit dem bereits im Biberamt befindlichen Helmut Killian aus Kaufering sind nun vier ausgebildete Biberberater im Landkreis im Einsatz.

Biberberater sind Fachleute vor Ort, die „die naturgemäß auftretenden Konflikte zwischen der Lebensweise des Bibers und der Bevölkerung auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen sowie in der Fischereiwirtschaft zu lösen“, beschreibt das Landratsamt. Die Biberberater sollen den Unteren Naturschutzbehörden zur Seite stehen, sie klären auf, beraten und schlagen präventive Maßnahmen vor. Und sollte die Prävention nicht reichen, treffe die Naturschutzbehörde auch „erforderliche weitergehenden Entscheidungen“, versichert das Amt.

Bei Fragen zum oder Problemen mit dem Biber hilft die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Landsberg unter Telefon 08191/1291473.

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