Magic Lake Festival

"Bunt und kommunikativ"

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Creative Director Tom Bohn (links) mit dem Organisationsteam des Magic Lake Festivals Julia Bohn, Jürgen Farenholtz, Antje Siegemund, Michi Risch und Leo Herrmann (v. links).

Dießen – Wie das „junge Tollwood“ soll es werden, das erste „Magic Lake Festival“ in den Dießener Seeanlagen. Die Planungen für das Event, das vom 22. bis 24. September (Freitag bis Sonntag) stattfinden wird, schreiten voran. Bands, DJs, Walking Acts, Künstler und Foodtrucks werden erwartet. Trotz vollem Programm, soll aber auch genug Zeit zum Chillen bleiben, betont Creative Director Tom Bohn. Und auch das Thema Sicherheit spielt bei den Vorbereitungen eine große Rolle.

Rund eine Woche nach dem Anschlag von Manchester auf das Konzert einer jungen US-Sängerin, steht für den Organisator Tom Bohn fest: „Gerade jetzt müssen wir Flagge zeigen. Wir dürfen uns durch so etwas unsere Kultur nicht kaputt machen lassen.“ Um solch ein Großevent trotzdem stemmen zu können, müsse man präzise und sorgfältig arbeiten.

Bohn vergleicht den Zugang zum Festivalgelände mit einem Stadionbesuch: Das Gelände ist abgeriegelt, hinein gelangt man nur über die Eingänge. Dort werden Taschen- und Rucksackkontrollen durchgeführt. „Wir behalten uns auch vor, Leute nicht reinzulassen“, sagt Bohn. Auch das zunächst geplante Riesenrad (der KREISBOTE berichtete) wird aus Sicherheitsgründen gestrichen. In enger Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde konnte so ein ausführliches Sicherheitskonzept erstellt werden.

Doch auch ganz allgemein soll genug Zeit zum Chillen und Reden bleiben. Die Organisatoren wollen mit dem „Magic Lake“ ein Ü30-Festival ins Leben rufen. Deshalb soll es auch nicht ganz so laut zugehen. „Niemand soll mit einem Pfeifen im Ohr vom Gelände gehen“, sagt Bohn. Und eine große Chill-Area soll auch zu Gesprächen einladen. Insgesamt wünsche er sich ein „buntes, kommunikatives Festival“.

Ein weiterer Punkt des Konzepts: kein Gedränge. Deshalb werden die Organisatoren auch nicht mehr als 3.000 Leute auf das Festivalgelände gelassen. Tom Bohn empfiehlt daher, sich die Karten frühzeitig im Vorverkauf zu besorgen. Sowohl Tagestickets als auch ein Drei-Tages-Kombiticket werden erhältlich sein.

Dafür bekommen die Besucher Bands, DJs, Walking Acts und Foodtrucks geboten. Darunter sind auch bereits einige international bekannte Artists. Unter den Highlights sind Nils van Gogh, Tom Novy und Marusha zu finden. Auch die Banana Fishbones und die Hamburger Band Selig haben zugesagt. Neben diesen „Magic DJs“ und „Magic Bands“ wird es auch die „Magic Starters“ geben: Newcomer-Bands, die ihr Können auf der großen Bühne unter Beweis stellen können. Daneben wird ein Poetry Slam sowie ein Schauspiel-Workshop stattfinden.

Die Foodtrucks werden internationale Küche anbieten und – ähnlich wie auf dem Tollwood in München – wird es auch Kunst und Kleidung zu kaufen geben. Tattoo-Künstler, Walking-Acts, Stelzer und kleine Streetart-Events laufen parallel zu den Hauptacts und runden das Programm ab. 

Astrid Neumann

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