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Zum siebten Mal: Elektrisch rund um den Ammersee

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Schon zum siebten Mal eRuda: Drei Tage lang stand auf der Waitzinger Wiese in Landsberg alles im Zeichen der eMobilität.
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Schon zum siebten Mal eRuda: Drei Tage lang stand auf der Waitzinger Wiese in Landsberg alles im Zeichen der eMobilität.
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Schon zum siebten Mal eRuda: Drei Tage lang stand auf der Waitzinger Wiese in Landsberg alles im Zeichen der eMobilität.
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Schon zum siebten Mal eRuda: Drei Tage lang stand auf der Waitzinger Wiese in Landsberg alles im Zeichen der eMobilität.
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Schon zum siebten Mal eRuda: Drei Tage lang stand auf der Waitzinger Wiese in Landsberg alles im Zeichen der eMobilität.
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Schon zum siebten Mal eRuda: Drei Tage lang stand auf der Waitzinger Wiese in Landsberg alles im Zeichen der eMobilität.
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Schon zum siebten Mal eRuda: Drei Tage lang stand auf der Waitzinger Wiese in Landsberg alles im Zeichen der eMobilität.
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Schon zum siebten Mal eRuda: Drei Tage lang stand auf der Waitzinger Wiese in Landsberg alles im Zeichen der eMobilität.

Landsberg – 160 private Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Tschechien haben sich am vergangenen Wochenende zur 7. Messe „elektrisch rund um den Ammersee“, kurz eRUDA, in der Lechstadt getroffen. Die Anwohner der Waitzinger Wiese wird es gefreut haben, denn der Lärmpegel der Elektrofahrzeuge tendierte gegen Null.

Organisator Werner Hillebrand-Hansen aus Germering hatte ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Die ersten Teilnehmer trafen schon am Freitag im Fahrerlager ein, konnten sich für verschiedene Touren und „Challenges“ anmelden und verbrachten den Abend in geselliger Runde. „Hier herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre“, betont Hillebrand-Hansen, denn viele Teilnehmer würden sich schon seit Jahren kennen. „Die freuen sich dann darauf, einmal im Jahr in die Region am Ammersee zu kommen, Freunde zu treffen und sich auszutauschen.“ Und genau darum ging es den meisten Teilnehmern: Von eigenen Erfahrungen berichten und neueste Trends der eMobilität zu diskutieren.

Die weiteste Anreise hatte ein Paar aus Tschechien, das knappe 700 Kilometer hinter sich brachte – natürlich im eMobil. Günter Goebel hingegen war mit 84 Jahren der älteste Teilnehmer, wofür er auch einen Sonderpreis erhielt. „Ich bin 2013 auf ein Elektroauto umgestiegen und seitdem über 100.000 Kilometer gefahren. Ich fahre zwar nicht mehr so schnell wie früher, aber immer noch sehr gerne.“

Während sich am Samstag die einen auf den Weg zur eKartbahn nach Bergkirchen machten, erklommen die anderen mit ihren Fahrzeugen den mit 2.830 Metern höchsten befahrbaren Punkt in den Alpen, zum Tiefenbachferner bei Sölden. Die Daheimgebliebenen konnten über die eMobil-Messe schlendern, organisiert von der Landsberger Energieagentur LENA. Die Aussteller informierten über neue Produkte, auch Probefahrten waren möglich.

Viel Interesse gab es an den neuen Möglichkeiten für urbane Mobilität: Ob Zustell-, Kommunal-, Einsatz- oder Transportfahrzeug – die Anwendungsmöglichkeiten erweitern sich stetig und Werner Hillebrand-Hansen wagt einen Ausblick: „2025 werden wir so weit sein wie Norwegen, wo jetzt schon jeder zweite verkaufte Neuwagen elektrisch ist. Der Markt wird sich in den nächsten zwei, drei Jahren sehr flott entwickeln.“

Am Abend wiederum stand die Geselligkeit im Vordergrund, bei Kabarett und Catering.

Für den Sonntag stellte das Autohaus Sangl dem KREISBOTEN ein Hyundai Nexo zur Verfügung, um an der Fahrt nach Königsbrunn teilzunehmen zu können. Vom ADAC bekam dieser Elektro-SUV mit 550 Kilometer Reichweite das Prädikat „alltagstauglichstes Brennstoffzellenfahrzeug“ verliehen. Nach dem Fahrerbriefing durch Werner Hillebrand-Hansen, geht es an den Start. Die Wartezeit kann man sich mit den vielen technischen Gimmicks vertreiben, die der Nexo bietet: Rückspiegelkamera, eine vom Computer in Echtzeit errechnete Vogelperspektive und verschiedene Fahrassistenten. Und schon schnurrt man sportlich flott und nahezu geräuschlos durch Scheuring und Prittriching. Langsamere Teilnehmer werden dank der umgerechnet 170 PS locker überholt und schon viel zu bald biegt man auf den Hof des LEW Technologiezentrums in Königsbrunn ein.

Bürgermeister Franz Feigl richtet Grußworte an alle eMobi­listen und erzählt nicht nur die Geschichte seiner Stadt, sondern gibt einen Überblick über den kommunalen Stand der Dinge in Sachen eMobilität. Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität, spricht zum Thema „Zukunft braucht kein Zögern“ und prognostiziert mit heiteren Worten eine goldene Zukunft für alle Liebhaber der verbrennungsfreien Antriebe.

Auf einer Teststrecken können Roller, Scooter, Segways und Fahrräder getestet werden – natürlich allesamt elektrisch betrieben. Die LEW lädt zu Verpflegung und selbstgemachtem Eis, dann sausen die Teslas, Renaults, Opels, BMWs und Hyundais auch schon wieder vom Hof und machen sich zurück nach Landsberg. Auf der autobahnähnlich ausgebauten B17neu darf auch mal die Nexo-Endgeschwindigkeit getestet werden. Mit knapp 180 Kilometer pro Stunde ist sie ausreichend.

Kurt Sigl übernimmt die Siegerehrungen, wobei natürlich „Dabei sein“ alles war. Dann verstreut sich das Teilnehmerfeld wieder in alle Himmelsrichtungen. Viele werden auf dem Heimweg einen Zwischenstopp einlegen müssen: Sie laden eben schon.
Dietrich Limper

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