In die dritte Runde

Auch beim dritten Landsberger Gitarrenfestival zeigen viele internationale Künstler ihr Können. Foto: Faszination Gitarre

Für die Liebhaber erstklassiger Gitarrenmusik hat das lange Warten bald ein Ende. Vom 19. bis zum 22. April geht das Landsberger Gitarrenfestival in seine dritte Runde. Wie bei den bisherigen Veranstaltungen des Vereins Faszination Gitarre kann man sich wieder auf die wunderbare Atmosphäre im Stadttheater freuen, denn die Künstler der nationalen und internationalen Gitarrenszene werden nicht nur auf der Bühne, sondern hautnah in Workshops und vielerlei Gesprächsmöglichkeiten zu erleben sein.

Der Garant für das Qualitätsniveau war und ist wieder der künstlerische Leiter des Festivals, Christian Gruber, bekannt durch das international renommierte Duo Gruber & Maklar. In seinem neuen Programm wird die Gitarre erneut in ihren vielfältigen Facetten zu hören sein. „Gruber & Maklar und Freunde“ lautet die Überschrift für das Eröffnungskonzert am Donnerstag, den 19. April. Zu den Freunden gehört der russische Gitarrist Dimitri Illarionov, das Amadeus Guitar Duo, die japanische Sängerin Tomoko Nakasugi, sowie die beiden Landsberger Johannes Skudlik am Cembalo und Christoph Hartmann an der Oboe. Am zweiten Abend gastiert Jose Escobar aus Chile, ein herausragender Vertreter der jüngeren Gitarristengeneration. Nicht fehlen darf natürlich ein neues Musikmärchen für Groß und Klein am Samstagvormittag. Diesmal verfasst von Florian Werner, dem Leiter des Landsberger Stadttheaters, mit Helbert Häberlin als Sprecher und musikalischer Umrahmung von Gruber & Maklar. Abends gastiert dann ein weiteres Duo der Spitzenklasse: Dimitri Illarionov (Gitarre) und Boris Andrianov (Cello) sind herausragende Musiker, die einen Bogen von der Musik Johann Sebastian Bachs bis hin zu experimentellen Werken der Gegenwart spannen. Die Besucher der Workshops, die von den auftretenden Künstlern angeboten werden, können am Sonntagnachmittag die Stücke, die sie gemeinsam mit den Dozenten erar­beitet haben, in einem Teilnehmerkonzert präsentieren. Den mitreißenden Schlusspunkt am Sonntagabend setzt eine Gruppe, die mit ihrer Musik schon beim ersten Festival 2008 das Stadttheater zum Kochen brachte: Das Joscho Stephan Quartett, ein Ensemble, das dem guten alten Gipsy Swing zu neuem Glanz verholfen hat.

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