Einmal testen, bitte!

Per Drive-In zum Test: Corona-Teststation am Landsberger Sportzentrum

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So ähnlich wird es wohl ab morgen auch auf dem Parkplatz vor der Eissporthalle am Landsberger Sportzentrum zugehen. Das Landratsamt richtet dort eine Corona-Drive-In-Teststation ein.

Landsberg – Vor einer Woche ist ein Corona-Patient aus dem Landkreis gestorben. Inzwischen sind laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit zwölf Personen aktuell im Landkreis mit dem SARS-CoV 2-Virus infiziert. In ganz Bayern sind es schon 2.282. Und insgesamt 13 davon sind an der COVID-19 genannten Krankheit gestorben. Das Virus breitet sich aus. Kontakte meiden, lautet die Devise. Auch für diejenigen, die die Tests bei den möglichen infizierten durchführen. Deshalb startet in Landsberg morgen auf dem Gelände des Sportzentrums eine Drive-In-Teststation.

In Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern und dem Gesundheitsamt wird die Teststation auf dem Parkplatz vor der Eissporthalle eingerichtet. Die Zufahrt führt über die Spöttinger Straße. Ein Mitarbeiter wird dort in Schutzkleidung gehüllt per Teleskopzange dem betreffenden Autoinsassen ein Glasröhrchen mit Wattestäbchen reichen. Der Patient nimmt einen Abstrich, legt das Wattestäbchen ins Glasröhrchen und steckt es wieder in die Greifzange. So kann der Mindestabstand von zwei Metern gewahrt werden und Mitarbeiter sind nicht ganz so massiv einer Ansteckung ausgesetzt.

Tests werden aber nur für bestimmte Personen durchgeführt: Menschen, die engen Kontakt zu einem bestätigten, positiv getesteten COVID-19-Kranken hatten und zudem die typischen, grippeähnlichen Symptome aufweisen. Oder Personen, die sich in einem der Risikogebiete aufgehalten haben und ebenfalls Symptome haben. Zudem müssen Personen, die getestet werden wollen, zuvor einen Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern unter Telefon 116117 oder beim Gesundheitsamt in Landsberg (08191/1291291) vereinbaren.

Aktuelle Risikogebiete sind momentan in China die Provinz Hubei, In Südkorea die Provinz Gye-ongsangbuk-do, in Frankreich die Region Grand Est, in Österreich ganz Tirol und die spanische Hauptstadt Madrid. In den USA zählen die Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York zu den Risikogebieten.

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