Wiedereröffnung mit neuem Konzept

Durchstarten im Denklinger Dorfladen

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Einkaufen im Dorfladen Denklingen. Im Gegensatz zu diesem Archivbild muss ab der Wiedereröffnung im April natürlich auf ausreichend Abstand geachtet werden.

Denklingen – Mehr als zwei Wochen war der Denklinger Dorfladen im März geschlossen; ab April möchte das Team, das hinter dem örtlichen Nahversorger steckt, neu durchstarten. Es kommt zu einigen Änderungen: Dazu gehören neue Gesichter beim Verkaufs­personal, andere Öffnungszeiten und ein Ausweiten des Sortiments mit zusätzlichen regionalen Lieferanten.

Wurstspezialitäten aus der Metzgerei der Herzogsägmühle, Biosuppen und Soßen eines Augsburger Händlers, Schokolade einer Manufaktur aus Landsberg, eine erweiterte Käsevielfalt einer regionalen Molkerei: Regina Wölfl vom Gesellschafterrat des Dorfladens beschreibt, was ab April neu in den Regalen zu finden ist. Die ‚Trockenangebote‘ eines Einzelhändlers aus Baden-Württemberg sowie Fleisch und Wurst einer Metzgerei aus Altenstadt sind weiterhin im Sortiment.

Länger geöffnet

Mit neuen Öffnungszeiten möchte das Dorfladen-Team mehr Kundenfrequenz erreichen. An allen Werktagen ist ab 7 Uhr geöffnet. Am Montag und Mittwoch soll zusätzlich von 15 bis 18 Uhr aufgesperrt werden. Am ‚langen Freitag‘ ist das Einkaufen ohne Mittagspause gar zwischen 7 und 18 Uhr möglich.

Verbunden sind die Neuerungen mit personellen Veränderungen. Künftig wird eine Vollzeitkraft im Dorfladen angestellt sein. Diese Aufgabe übernimmt Claudia Wölfl aus Denklingen. Sie hat Erfahrung im Einzelhandel und wird künftig das fünfköpfige Verkaufsteam managen, zu dem auch Teilzeitkräfte gehören.

Der Dorfladen Denklingen wurde im Juli 2017 eröffnet. Er wird in der Rechtsform einer Unternehmergesellschaft betrieben. Über 200 Anteile sind gezeichnet worden. Zwei ehrenamtliche Geschäftsführer haben die Verantwortung für den Laden übernommen: Robert Merkle und Katja Egner. Zum Jahresende 2019 ist Merkle, wie er gegenüber dem KREISBOTEN bestätigte, als Geschäftsführer ausgestiegen. Aus beruflichen und familiären Gründen, wie er sagt. Er hält aber weiterhin Anteile am Dorfladen.

Dem Gesellschafterrat gehören auch Sabine Braunegger und Regina Wölfl an. Beide waren als ehrenamtliche Helferinnen zuletzt auch Impulsgeber für die Veränderungen im Sortiment und den Öffnungszeiten. Ziel sei es, mehr Umsatz zu generieren, gibt Regina Wölfl als Devise aus. Daher stelle man eine Verkaufsleiterin an, die in Vollzeit arbeite, Chefin im Verkaufsteam sei und sich um vieles kümmere.

Zum Pushen der Umsatzzahlen sollen natürlich auch die Änderungen bei den Öffnungszeitungen und die Neuerungen im Sortiment beitragen, das zudem in anderer Form als bisher im 160 Quadratmeter großen Verkaufsraum des Dorfladens präsentiert wird. Im Sommer wird eine Versammlung des Gesellschafterrates stattfinden. Dann wird darüber gesprochen, ob und wie sich die Veränderungen bemerkbar machen.
Johannes Jais

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