Brücke über die Windach gesperrt

Echter Brückenlockdown in Greifenberg

Windachbrücke Greifenberg
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Wegen Baufälligkeit ist die kleine Windachbrücke in Greifenberg gesperrt. Wie lange, ist noch nicht klar. Aber sicher mehrere Monate.
  • Susanne Greiner
    vonSusanne Greiner
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Greifenberg – Das Wort ‚Brückenlockdown‘ bringt man eher mit einem anderen Thema in Verbindung. „Dafür wurde ein echter Brückenlockdown jetzt in Greifenberg umgesetzt“, schreibt ein Leser: an der Brücke über die Windach in Greifenberg. Diese sei wegen Baufälligkeit seit 10. April gesperrt – ein absolut wichtiger Übergang, für den es keine sinnvollen Alternativen gebe.

Greifenbergs Bürgermeisterin Patricia Müller habe die Sperrung aufgrund eines Gutachtens angeordnet, das den „sehr schlechten technischen Zustand bis hin zur Gefahr eines Einsturzes“ konstatiere. Dass die Gemeinde das Haftungsrisiko nicht übernehmen wolle, sei nachvollziehbar. Allerdings sei der schlechte Zustand der Brücke nicht über Nacht gekommen – man habe ihn bisher nur „leider ignoriert“.

Die Brücke sei für Fußgänger und Radler „der einzig sinnvoll nutzbare Übergang Richtung Schondorf“, so auch die Bewohner und Besucher des Kreisseniorenheims Theresienbad. Es gebe nur eine andere Möglichkeit, an der Zufahrtsstraße zum Theresienbad entlang und über den Radweg an der östlichen Seite der Staatsstraße 2055 nach Schondorf – ein enormer Umweg. Zudem sei die Staatsstraße stark befahren.

Bereits in der letzten Gemeinderatssitzung wurde über die Brücke gesprochen. Dass sie wegen Baufälligkeit gesperrt werden müsse, sei klar gewesen, betont Patricia Felber, Mitarbeiterin im Bürgermeisterbüro Greifenberg. Was jetzt gemacht werde, sei noch nicht klar: Teilsanierung oder Neubau. Das Thema Windachbrücke stehe auch auf der Tagesordnung der Sitzung am Dienstag (nach Redaktionsschluss). Die Brücke bleibe sicherlich mehrere Monate gesperrt, so Felber. Für einen Neubau habe Bürgermeisterin Müller sogar zwei bis drei Jahre angesetzt, informiert der Leser in seinem Schreiben. Die Sperren seien schon mehrmals entfernt worden, – weil der Übergang „wichtig ist und es keine sinnvollen Alternativen gibt“.

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