Im Wiesn-Zelt auf dem Hellmair-Platz:

900 Maß Freibier für die Melk-Champions

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Riesenspaß beim Wettmelken unter den fachkundigen Blicken von Kreisbäuerin Rita Behl (links) und BBV-Obmann Johann Drexl (rechts) sowie VR-Bank-Vorstandschef Stefan Jörg und Moderator Dominic Wimmer hatten Landsbergs Bürgermeisterin Doris Baumgartl und Denklingens Bürgermeister Andreas Braunmüller.
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Die „Oide Wiesn“ mit Landwirtschaftsfest, veranstaltet von der VR-Bank Landsberg-Ammersee, war am Sonntag einmal mehr ein echter Publikumsmagnet in Landsbergs Altstadt.
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Die „Oide Wiesn“ mit Landwirtschaftsfest, veranstaltet von der VR-Bank Landsberg-Ammersee, war am Sonntag einmal mehr ein echter Publikumsmagnet in Landsbergs Altstadt.
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Die „Oide Wiesn“ mit Landwirtschaftsfest, veranstaltet von der VR-Bank Landsberg-Ammersee, war am Sonntag einmal mehr ein echter Publikumsmagnet in Landsbergs Altstadt.
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Die „Oide Wiesn“ mit Landwirtschaftsfest, veranstaltet von der VR-Bank Landsberg-Ammersee, war am Sonntag einmal mehr ein echter Publikumsmagnet in Landsbergs Altstadt.
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Die „Oide Wiesn“ mit Landwirtschaftsfest, veranstaltet von der VR-Bank Landsberg-Ammersee, war am Sonntag einmal mehr ein echter Publikumsmagnet in Landsbergs Altstadt.
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Die „Oide Wiesn“ mit Landwirtschaftsfest, veranstaltet von der VR-Bank Landsberg-Ammersee, war am Sonntag einmal mehr ein echter Publikumsmagnet in Landsbergs Altstadt.
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Die „Oide Wiesn“ mit Landwirtschaftsfest, veranstaltet von der VR-Bank Landsberg-Ammersee, war am Sonntag einmal mehr ein echter Publikumsmagnet in Landsbergs Altstadt.

Landsberg – Das Bonmot des Tages kam von Landrat Thomas Eichinger (CSU). Seine spontane Antwort auf die Frage, ob er schon mal gemolken habe: „Ich melke einmal im Jahr unsere Bürgermeister, wenn ich die Kreisumlage einfordere!“ Da klatschten sogar die von der erhöhten Umlage gebeutelten 16 Gemeindevertreter, die zum Gaudi-Melkwettbewerb im Rahmen der „Oidn Wiesn“ antraten. Es war das Highlight der Großveranstaltung, zu der die VR-Bank Landsberg-Ammersee am Sonntag eingeladen hatte. Tausende Besucher nutzen das traumhafte Spätsommerwetter für einen Wiesn-Besuch mit Landwirtschaftsfest auf dem Georg-Hellmair-Platz, der Ludwigstraße und dem Hauptplatz.

Dass sie den Erfolg vom vergangenen Jahr noch toppen konnten, sah man am Strahlen vom VR-Vorstandsvorsitzenden Stefan Jörg und Marketingchef Manfred Doll, die die Mammutveranstaltung auf die Beine gestellt hatten. Ein volles Festzelt mit Non-Stop-Unterhaltungsprogramm und bayerischen Schmankerln, die Landmaschinen-Ausstellung draußen oder die vielen Attraktionen für Groß und Klein von Hau-den-Lukas bis zu Kinderschminken und Haareflechten boten für jeden etwas. Verkaufsstände regionaler Erzeuger und Marktfieranten rundeten das Angebot ab.

Höhepunkt im Festzelt war zweifellos der Melkwettbewerb, an dem die Bürgermeister von Greifenberg, Denklingen, Apfeldorf, Egling, Fuchstal, Scheuring, Thaining, Vilgertshofen, Igling, Schwifting und Prittriching teilnahmen. Kaufering, Reichling, Rott und die Stadt Landsberg schickten ihre zweiten Bürgermeister ins Rennen und Eresing Gemeinderat Pater Tassilo von der Erzabteil St. Ottilien. Es galt, unter der strengen Aufsicht von Experten wie Kreisbäuerin Rita Behl, BBV-Obmann Johann Drexl oder der amtierenden Bayerischen Milchprinzessin Melanie Maier möglichst viel Milchimitat aus Gummieutern in einen Eimer zu melken. Wobei Moderator Dominic Wimmer die Aspiranten um den Sieg heftig und humorvoll anfeuerte.

Dritter Sieger mit 100 Liter Freibier wurde Rotts Vizebürgermeister Fritz Schneider, der in einer Minuten immerhin 590 Milliliter abmolk. Den 2. Platz und damit 200 Liter Freibier errang zur Überraschung aller Pater Tassilo aus Eresing mit 610 Milliliter. Den 1. Platz teilten sich die Bürgermeister Erwin Karg aus Fuchstal und Georg Kaindl aus Schwifting mit je 710 Milliliter. Die beiden teilten sich zwar den Sieg, aber nicht die ausgelobten 300 Liter Freibier. VR-Vorstand Stefan Jörg spendierte spontan die gleiche Menge nochmals, so dass demnächst in Fuchstal und Schwifting und sicher auch in Rott und Eresing anständig mit der Bevölkerung gefeiert wird. Wie man richtig melkt, zeigte außer Konkurrenz Thomas Schön aus Stoffen, der Deutsche Meister im Melken von 2016 und 2017. Mit 910 Milliliter erreichte er die Tagesbestmarke.

Im Festzelt auf dem Hellmair-­Platz ging es noch lange zünftig weiter. Zu den Klängen der Musikfreunde Geretshausen und der Trachtenkapelle Scheuring und zu Auftritten der Trachtenvereine „D‘Fuchsbergler“ Stoffen und „D‘Wurzbergler“ Reichling gab es Ochs vom Spieß und leckere Torten aus der Landfrauenküche.

Dieter Roettig

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