Zu Ehren der Freiwilligen

Am Sonntagmorgen marschierten Hunderte Echinger und viele Gäste im Kirchenzug zum Festgottesdienst. Foto: Osman

295 Jahre ehrenamtliches Engagement sind im Rahmen der Echinger Festwoche gefeiert worden. 110 Jahre Schützenverein, 90 Jahre Krieger- und Soldatenverein, 60 Jahre Garten- und Blumenfreunde sowie 35 Jahre Wasserwacht – eine stolze Bilanz, für die das fünftägige Festprogramm in der Ammerseegemeinde einen angemessenen Rahmen bildete. „Wir sind sehr zufrieden mit den Besucherzahlen“, so die Bilanz von Festleiter Herbert Feyrsinger. „Es war praktisch immer voll.“

Am Donnerstagabend eröffnete der Schirmherr Bürgermeister Siegfried Luge die Veranstaltung im Festzelt. Den musikalischen Rahmen für die Auftaktveranstaltung setzte die Blaskapelle Eching, für ein buntes Unterhaltungsprogramm am Freitag sorgten die Jetzendorfer Hinterhof Musikanten. Besonders viele Besucher lockte am Samstag das Musikkabarett Vogelfrei mit seinem aktuellen Programm „Da Huawa, da Meier und I“ an. „Dafür kamen auch etliche Gäste von auswärts“, berichtet Feyrsinger. Am Sonntag fanden sich Hunderte von Besuchern beim Festgottesdienst auf dem Sportgelände ein, der vom evangelischen Pfarrer Dirk Wnendt und Pater Winfried Mayr OSB gemeinsam zelebriert wurde. Wnendt würdigte in seiner Predigt das Engagement der vielen Freiwilligen, die Zeit, Kraft und Fantasie in das Gemeinwohl investieren und die damit „die Kräfte und den Zauber einer großen Gemeinschaft“ erleben. Die Prozesse innerhalb eines Vereins veranschaulichte der Pfarrer mit einer gekonnten Jongliereinlage. „Es ist ein farbiges und fröhliches Zusammenspiel, doch gelegentlich stoßen auch die Köpfe aneinander.“ In diesem Fall müsse man „herausfinden, woran es lag, und die Bälle wieder aufnehmen.“ Am Sonntagnachmittag bildete der Festumzug den Höhepunkt der 8. Echinger Festwoche. 65 Gruppen, darunter zahlreiche liebevoll gestaltete Festwagen, beteiligten sich an dem Zug durchs Dorf, an der Spitze der Festausschuss und der Spielmanns- und Fanfarenzug Gilching. Tausende Zuschauer genossen bei herrlichem Wetter das Spektakel. Sechs Musikvereine setzten in dem viele Meter langen Zug immer wieder neue Akzente. Am Montag endete die Festwoche mit einem Seniorennachmittag, einem musikalischen Abend mit der Blaskapelle Türkenfeld und einem prachtvollen Brillantfeuerwerk. Zu unliebsamen Zwischenfällen sei es während der ganzen fünf Tage nicht gekommen, so Festleiter Feyrsinger zufrieden. „Es ist alles sehr diszipliniert abgelaufen.“

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