Bronze für Bürgermeister

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Sieben Bürger der Marktgemeinde wurden von Bürgermeister Herbert Kirsch und Vize Peter Fastl für ihre ehrenamtliche Vereinstätigkeit mit Bürgermedaillen ausgezeichnet.

Dießen – Bürgermedaillen in Silber und Bronze wurden beim diesjährigen Neujahrsempfang im Traidtcasten in Dießen verliehen. Eine Ehrung gab es auch für den Gastgeber, Bürgermeister Herbert Kirsch. Seinetwegen war Landrat Thomas Eichinger angereist, um ihm „als Bote des Freistaats“ im Namen von Innenminister Joachim Herrmann die „Medaille für besondere Verdienste um die Kommunale Selbstverwaltung“ in Bronze zu überreichen.

In den über 18 Jahren als Bürgermeister habe Kirsch, so Eichinger, vieles angepackt und umgesetzt. Als beispielhafte Infrastrukturmaßnahmen und kulturelle Akzente zählte der Landrat unter anderem den Neubau des Kinderhauses in Riederau (2004) oder die Unterstützung des Marktes Dießen bei Planung, Bau und Eröffnung des Ammersee-Gymnasiums im Jahre 2006 auf. 

Für überregionales Renommee sorge der Dießener Töpfermarkt, der seit 2001 am See stattfindet sowie die Öffnung des Schacky Parks für alle Bürger: Dank des Verhandlungsgeschicks der Gemeinde konnte der Park 2006 dem Förderkreis Schacky Park zur Pflege und Betreuung übergeben werden. Außerdem engagiert sich Kirsch seit 1997 als Mitglied des Kreistages und seit 2002 als Mitglied des Kreisausschusses in Landsberg. 

Kirsch bedankte er sich bei den zahlreich anwesenden Vertretern des öffentlichen Lebens, insbesondere bei den Ehrenamtlichen, die er nach einem Gedicht von Paul Weismantel als „Lichtquellen des Alltags“ bezeichnete. „Sie machen das Leben in Dießen attraktiv und lebenswert“. Besonders hob er jene Ehrenamtlichen hervor, die sich für eine Willkommens- und Aufenthaltskultur für Asylsuchende engagieren. Dießen sei „schon immer eine weltoffener Ort“ gewesen, dabei solle es auch in Zukunft bleiben. Außerdem appellierte Kirsch an seine Bürger, an einem „gemeinsamen Europa“ mitzuwirken und gegen Extremismus und Fundamentalismus „jedweder Couleur“ zusammenzustehen.

 Er freue sich stets über die stabilen Städtepartnerschaften mit Lomnice (Tschechien) und Windermere (England) und mit Stolz habe ihn beim Neujahrsbesuch in der bayrischen Repräsentanz in Prag die Tatsache erfüllt, dass dort ein Gemälde eines Dießener Malers zu sehen sei: Das „Ufer mit Steinen“ von Alexander Koester ist im Prager Palais von Staatsministerin Bea-te Merk an exponierter Stelle zu bewundern. Der Dießener Künstler hat das Bild um 1930 am Ammersee geschaffen. Als frohe Botschaft kündigte das Gemeindeoberhaupt für 2015 die Fertigstellung der Mühlstraße als neu gestaltete, barrierefreie Flaniermeile an. 

Außerdem freue er sich auf die Neugestaltung der Seeanlagen, die ab sofort – nicht zuletzt Dank der Städtebauförderung -beginnend mit der Ufermauer und im Dialog mit Bürgern und Gemeinderäten Stück für Stück umgesetzt werden könne. Noch im zeitigen Frühjahr sollen außerdem Post und Touristinfo im sanierten, gemeindeeigenen Bahnhofsgebäude Quartier beziehen.

Ursula Nagl

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