"Familienpaten tun gut "

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Haben das Projekt „Familienpaten“ im Landkreis Landsberg mit Leben gefüllt: Landrat Thomas Eichinger, Angelika Kische-Genitheim (KoKi), Familienpaten-Koordinatorin Melanie Leutner, Katrin Dyballa (k.e.b.) und Waltraud Schreyer, Regionalleiterin des Netzwerks Familienpaten Bayern (v. links).

Landsberg – Stück für Stück breitet sich das Projekt „Familienpaten“ über Bayern aus. Mit Landsberg gibt es nun bereits den 50. Standort. Ehrenamtliche Familienpaten werden ausgebildet, die Ansprechpartner für Familien sein sollen, wenn diese Hilfe und Unterstützung im Alltag benötigen.

In Kooperation mit der Koordinationsstelle engagierter Bürger (k.e.b.) und der Koordinationsstelle Frühe Hilfen (KoKi) hat die Familienoase Landsberg das Projekt im Landkreis umgesetzt. Die Koordinatorin mit Sitz in der Familienoase bildet die Ehrenamtlichen während einer sechstägigen Schulung aus. Bereits Ende März soll das erste Schulungs-Modul für die ehrenamtlichen Paten starten. Ende Mai könnten dann bereits die ersten Paten ihr Zertifikat in den Händen halten, meint Koordinatorin Melanie Leutner.

Ziel der Familienpaten sei es grundsätzlich „Familien in Zeiten, die eine besondere Herausforderung darstellen, zu entlasten“, so Leutner. Aber diese Hilfe soll zeitlich begrenzt stattfinden, in erster Linie also „Hilfe zur Selbsthilfe“ darstellen. „Die Familien sollen nach etwa sechs Monaten wieder selbst zurecht kommen“, meint die Koordinatorin.

Dabei soll die Hilfe „unbürokratisch und niederschwellig“ zur Verfügung gestellt werden, erklärt Regionalleiterin Waltraud Schreyer. Familien kommen dann mit einem konkreten Anliegen zur Koordinatorin, die Familien und Paten zusammenführt: Die Paten sollen schließlich wirklich passen, meint die Regionalleiterin. Dieses „Tandem aus Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen“ mache das Projekt, laut Schreyer, aus.

Die Aufgabenbereiche der Familienpaten können durchaus unterschiedlich sein. Dazu gehört die Weiterentwicklung der Erziehungskompetenz genauso wie einfach nur da sein und zuhören. Landrat Thomas Eichinger betonte, dass das Projekt nicht nur Familien zugute komme, sondern zum Wohle der ganzen Gesellschaft beitrage. Insgesamt handele es sich um eine „tolle Vernetzung“, so Eichinger. Insgesamt, meint Koordinatorin Leutner, lasse sich eines über das Projekt feststellen: „Familienpaten tun Familien gut!“

Astrid Erhard

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