Graffiti am Bauzaun

Ehrung für die West-Side-Gallery-Künstler

Kunst am Bauzaun Ehrung
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Freuen sich über ihre Auszeichnung: die Preisträger des Wettbewerbs „Kunst am Bauzaun“.
  • VonAndrea Schmelzle
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Landsberg – Rund 30 Jugendliche nahmen am Graffiti-Wettbewerb „Kunst am Bauzaun“ an der Großbaustelle „Am Papierbach“ teil (der KREISBOTE berichtete). An ihrem letzten Schultag vor den Sommerferien durften die stolzen Sieger ihre Preise in Empfang nehmen. 

In der von IKG-Oberstufenschüler Elvis Jüterbock und Kulturreferent Axel Flörke initiierten Kunstaktion waren die jungen Künstler aufgefordert, sich in ihren Werken mit dem Begriff „Urbanität“ auseinanderzusetzen. Quartiersentwickler ehret+klein unterstützte das Vorhaben, spendete Farben und Preisgelder. Zum einen, um die „optische Barriere“ des bisher weißen Bauzauns zu durchbrechen, zum anderen um die Bürger Landsbergs aktiv in den Veränderungsprozess zu involvieren, so ehret+klein-Sprecherin Kerstin Kruppok.

Immer wieder musste der Wettbewerb jedoch coronabedingt verschoben werden. Nach einem vorgelagerten Workshop im JuZe konnte es dann doch bald mit der Aktion an den „echten“ Bauzäunen losgehen. Dabei entstanden einzigartige Motive, die den 60 Meter langen Bauzaun an der Von-Kühlmann-Straße in ein Gesamtkunstwerk verwandelten. Als Mentoren und Betreuer standen Axel Flörke und der Streetart-Künstler Erwa.One zur Seite, der bereits den vorherigen Workshop geleitet hat.

Ein Preisgericht ermittelte die Siegergruppen in zwei Altersklassen. Vergangenen Donnerstag wurden die jungen Künstler im Rahmen einer Preisverleihung offiziell verkündet und geehrt. In der Gruppe ab 16 Jahren sicherten sich Dorothee Treffer und Alexander Bauer den ersten Platz. Den zweiten Platz teilen sich Emma Schindelmann, Nina Opitz und Paulina Winkler.

Bei den unter 16-Jährigen dürfen sich Oskar Emmert, Annika Buuk, Lena Bode und Fiona Festl über Platz 1 freuen. Auf Platz 2 landeten in dieser Gruppe Paulina Jimenz und Isabelle Spielvogel.

Einen Sonderpreis als jüngster Nachwuchskünstler des Wettbewerbs erhielt zudem der zwölfjährige Leander Würzinger. Alle Teilnehmer bekamen einen Bildband mit den gesammelten Motiven des Graffiti-Wettbewerbs. „Damit möchten wir das herausragende Engagement aller Teilnehmenden würdigen“, sagt Kruppok „Sie sollen Erinnerungen sein und die Werke der jungen Künstler für immer festhalten.“

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