+++ Corona-Ticker +++ Zahl der COVID-19-Toten steigt im Landkreis Landsberg auf 34

Landkreis Landsberg: Anzahl der an COVID-19 Gestorbenen steigt, Inzidenzrate bleibt unter 100

Medizinisches Personal arbeitet auf einer Intensivstation in einem Zimmer mit Covid-19-Patienten, die im Koma liegen.
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Im Klinikum Landsberg sind momentan laut dem Portal DIVI Intensivregister vier Personen wegen COVID-19 auf der Intensivstation untergebracht, drei davon müssen invasiv beatmet werden. (Symbolbild)

Landkreis – Die Inzidenzzahl für den Landkreis Landsberg ist relativ stabil und schwankt in den letzten Tagen zwischen 60 und 80. Dennoch ist seit gestern ein weiterer Mensch an den vom Coronavirus verursachten Folgen gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Menschen, die an COVID-19 im Landkreis gestorben sind, auf 34. Seit gestern dürfen die Geschäfte in Bayern per ‚click and collect‘ verkaufen. Dabei müssen sowohl Personal als auch Kunden FFP2-Masken tragen.

Welche Regeln im Lockdown gelten, ist hier nachzulesen: Bayerisches Staatsministerium

Die Priorisierungsstufen des RKI zur Impfung sind hier nachzulesen.

+++ Dienstag, 12. Januar +++

• Noch ein Mensch stirbt an den Folgen der vom Coronavirus verursachten Krankheit. Damit erhöht sich die Zahl der Menschen, die an COVID-19 im Landkreis gestorben sind, auf 34. Das RKI meldet innerhalb der letzten sieben Tage 92 Personen, die sich neu mit dem Virus infiziert haben. Auf 100.000 Einwohner gerechnet ergibt das die Inzidenzzahl von 76,5. Damit liegt der Landkreis unter dem Wert der Nachbarlandkreise, die alle bereits wieder eine 7-Tage-Inzidenz von über 100 haben.

Im Klinikum werden momentan 13 Patienten mit der vom Coronavirus verursachten Erkrankung COVID-19 versorgt, meldet das Landratsamt, drei davon auf der Intensivstation, wovon zwei invasiv beatmet werden müssten.

• Probleme bei bayernweiter Impf-Plattform. Auf der bayernweiten Webseite www.impfzentren.bayern gibt es regen Andrang - was unter anderem dazu führe, dass die Seite teilweise nicht erreichbar sei. Weiterhin bittet das Ministerium, dass sich vorerst nur Personen der ersten Priorisierungsgruppe registrieren. Denn alle Registrierungen müsse man prüfen.

Ein weiteres Problem melden Personen, die dort beispielsweise eine Registrierung für ihre Eltern vornehmen wollen. Denn pro Registrierung ist eine eigene E-Mail-Adresse notwendig - etwas, was nicht jeder über 80-Jährige unbedingt vorweisen kann.

+++ Montag, 11. Januar +++

• Seit Donnerstag ein weiterer Todesfall. Im Landkreis Landsberg sind laut Landratsamt seit Beginn der Pandemie nun 33 Menschen an COVID-19 gestorben. Das RKI zählt 77 Neuinfizierte innerhalb der letzten sieben Tage. Pro 100.000 Einwohner sind das (7-Tage-Inzidenz) 64 Neuinfizierte. Kurzzeitig war die Inzidenzzahl am Samstag auf knapp 90 gestiegen.

• Impfanmeldung online über zentrales Portal. Die Anmeldung zum Impfen soll laut Staatsministerium über das Bayernweite Portal Impfzentrum Bayern stattfinden. Auf dem Portal, das wie eine Warteliste funktioniert, kann sich jeder registrieren. Neben Kontakt- und Adressdaten werden dort auch Faktoren abgefragt, die die Impfreihenfolge gemäß Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) festlegen, wie beispielsweise hohes Alter, Arbeit im Pflegebereich oder Vorerkrankungen. Nach einmaliger Registration werde sich das entsprechende Impfzentrum wegen eines Impftermins melden. Eine telefonische Anmeldung sei aber weiterhin möglich, so das Staatsministerium. Laut BR sollen sich jedoch vorerst nur diejenigen dort registrieren, die zu einer der obersten Gruppen bei der Priorisierung gemäß der STIKO gehören. So werde man unnötige Prüfungen und Rückfragen vermeiden, informiert der neue Gesundheitsminister Klaus Holetschek.

Dementsprechend lautet auch die Antwort nach der erfolgreichen Registrierung: „Sie werden automatisch per E-Mail und/oder SMS kontaktiert, sobald Sie an der Reihe sind. Eine weitere Kontaktaufnahme mit dem für Sie zuständigen Impfzentrum ist daher nicht erforderlich. Bitte verzichten Sie auch auf Nachfragen, da dies die Kapazitäten der Impfzentren belastet und zu Verzögerungen im Ablauf der Terminvereinbarungen führt. Die Vergabe der Impftermine orientiert sich an der Zugehörigkeit zu der jeweils aufgerufenen Prioritätengruppe. So wird sichergestellt, dass immer die besonders gefährdeten Menschen zuerst geimpft werden.“

• Laut Staatsministerium sind heute rund 112.000 neue Impfdosen in Bayern angekommen. Künftig sollen wöchentlich Impfdosen in Bayern ankommen. Nachdem nun auch der zweite Impfstoff von Moderna in der EU zugelassen wurde, werde man auch davon Dosen erhalten. Holetschek: „Nach dem bekannten bundesweiten Verteilschlüssel dürfen wir in einer ersten Charge allerdings mit weniger als 10.000 Impfdosen des Moderna-Präparats rechnen. Ich hoffe, dass rasch Nachschub kommt.“

• Click & Collect seit heute erlaubt. Voraussetzungen sind ein Hygienekonzept des Händlers, fixe Zeitfenster für alle Kunden und das Tragen von FFP2-Masken von Mitarbeitern und auch Kunden, sowohl im Geschäft als auch auf den Flächen davor.

Die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, am 8. Januar bezüglich der FFP2-Masken-Pflicht ergänzt, definiert das Tragen der Masken als verpflichtend für „Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen“. Folgende Bereiche werden dort genannt: „in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen“. Diese Verordnung wurde mit der Änderung vom 8. Januar dahingehend ergänzt, „dass eine FFP2-Maske zu tragen ist“.

+++ Freitag, 8. Januar +++

• Inzidenzrate bleibt stabil. Im Landkreis haben sich innerhalb der letzten sieben Tage 69,8 pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt steigt die Anzahl der mit dem Virus seit Pandemiebeginn Infizierten im Landkreis damit auf 2.463. Aktuell zählt das Landratsamt 105 Infizierte, 152 Kontaktpersonen K1 sind in Quarantäne.
Im Klinikum Landsberg liegt heute ein COVID-19-Patient mehr als gestern. Insgesamt sind es nun zwölf Patienten. Von den sechs Personen auf der Intensivstation müssen heute zwei beatmet werden.

+++ Donnerstag, 7. Januar +++

• Faschingsferien sind abgesagt, Abholung von bestellten Waren vor Geschäften (click and collect) erlaubt: Welche Regeln im verlängerten Lockdown gelten, gab Ministerpräsident Söder bei der Pressekonferenz am 6. Januar bekannt. „Es braucht höchste Sorgfalt“, sagt Ministerpräsident Söder auf der Pressekonferenz. Es gebe keinen Anlass zur Unvorsichtigkeit. Die momentanen Zahlen gäben kein tatsächliches Bild der Infektionslage. Zudem bestehe das Zusatzrisiko eines mutierten Virus. Einen bestätigten Fall dafür habe es nun auch in Bayern gegeben. Deshalb blieben Vorsicht und Umsicht absoluter Maßstab, „keine Experimente“.
Das heißt: Auch Bayern verlängert den Lockdown bis 31. Januar inklusive der bisherigen Ausgangssperre ab 21 Uhr.

Weiterhin gilt:

Kontakte nur noch ein Haushalt mit einer Person. Betreuung von Kindern könne mit einer festen Kontaktfamilie (statt einer Person) geschehen.

Der Bewegungsradius soll in allen Hotspots ab einem Inzidenzwert von 200 auf 15 Kilometer ab der Stadt- /Gemeindegrenze eingeschränkt werden. Einkaufen, Schule oder Beruf sind ausgenommen, es gehe darum, touristische Tagesausflüge und Reisen zu unterbinden.

Schulen und Kitas bleiben geschlossen. Es gibt keinen Präsenzunterricht und keine verlängerten Ferien. Distanzunterricht soll stattfinden wo möglich, Notbetreuung wo notwendig (unabhängig von den Berufsgruppen). Zehn zusätzliche Krankentage für Eltern, die ihre Kinder nicht anders betreuen können, sind möglich.

Die Faschingsferien werden abgesagt. Dort wird Unterricht nachgeholt.

Betriebskantinen werden geschlossen, Home-Office soll dort umgesetzt werden, wo er möglich ist. Eine Home-Office Pflicht bestehe laut Merkel noch (!) nicht.

Auch in Bayern können Geschäfte jetzt Waren, die von Kunden online oder telefonisch bestellt wurden, vor dem Geschäft abgeben, verkündet Aiwanger.

Die Maßnahmen gelten ab Montag. Versprechungen bezüglich einer Lockerung ab 1. Februar wolle und könne man nicht machen.

• Die Inzidenzrate im Landkreis Landsberg bleibt vorerst stabil. Heute steht sie laut RKI bei 60,7. Die Anzahl der Landkreisbewohner, die an COVID-19 gestorben sind, ist um zwei Personen auf 32 gestiegen. Bei beiden handelt es sich laut Pressesprecher des Landratsamtes Wolfgang Müller um ältere Menschen mit Vorerkrankungen.

Das RKI warnt immer noch, dass die aktuellen Infektionszahlen aufgrund der wenigen Tests an den Feiertagen sowie möglich vermehrten Infektionen über Weihnachten und Silvester vorerst nicht verlässlich seien.

• Im Landkreis sind laut Müller aktuell 99 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 137 Personen sind als Kontaktpersonen Grad 1 in Quarantäne. Im Klinikum sind momentan elf COVID-19-Patienten. Sechs davon liegen auf der Intensivstation, einer davon muss invasiv beatmet werden.

+++ Dienstag, 5. Januar +++

• Lockdown wird bis 31. Januar verlängert. Zudem sollen die Kontakte weiter beschränkt werden, meldet dpa: So sollen laut einem Beschlussentwurf für die Ministerpräsidentenkonferenz private Zusammenkünfte auf einen Haushalt mit nur einer weiteren Person eines anderen Haushalts beschränkt werden. Schulen und Kitas sollen laut dieses Entwurfs geschlossen bleiben. Ebenfalls wahrscheinlich ist eine Einschränkung des Bewegungsradius in Hotspotgebieten (Inzidenzwert höher als 200) auf 15 Kilometer. Der Landkreis Landsberg hat momentan einen Inzidenzwert von 82,3.

+++ Montag, 4. Januar +++

• Gelb nur von kurzer Dauer. Die Inzidenzrate im Landkreis Landsberg liegt laut RKI heute schon wieder bei 91,4. „Wir haben keine Nachmeldungen vorgenommen - die Meldungen der positiven Tests wurden jeden Tag übermittelt“, informiert Landratsamt-Pressesprecher Wolfgang Müller. Das RKI hatte gewarnt, dass die Zahlen nicht verlässlich seien, da es aufgrund der Feiertage zu Nachmeldungen kommen könnte. Zudem, so das RKI, sei auch die Anzahl der Tests während der Feiertage eventuell niedriger gewesen. Im Landkreis Landsberg habe man von Heilig Abend bis einschließlich 1. Januar insgesamt 720 Tests gemacht, so Müller.

Das RKI meldet für den Landkreis inzwischen 2.425 Menschen, die sich seit Pandemie-Beginn mit dem Virus infiziert haben. Wieder genesen davon sind laut Müller 2.306. Aktuell infiziert sind 89 Menschen, 186 Kontaktpersonen K1 sind in Quarantäne. Im Klinikum befinden sich insgesamt momentan zehn COVIOD-19-Patienten. Von drei Patienten auf der Intensivstation müssen zwei invasiv beatmet werden. Ein weiterer Todesfall wurde bisher nicht gemeldet.

+++ Samstag, 2. Januar +++

• Landsberg ist eine gelbe Insel in ganz Bayern. Auf der Karte des RKI zu den gemeldeten positiven Coronatestungen schimmert Landsberg seit heute sogar gelb - denn die Inzidenrate ist über die Feiertage und Neujahr hinweg auf unter 50 gesunken und liegt jetzt bei 42,4. Allerdings liegen in den letzten sieben Tagen, deren Daten die Inzidenzrate verwendet, zwei Feiertage und zudem die Zeit „zwischen den Jahren“. In den letzten Tagen sei weniger getestet worden, meldet das RKI, zudem könne es sein, dass manche Gesundheitsämter noch einige Zahlen nachmeldeten. Ob der Landkreis im vergleich zu den anderen Landkreisen Bayerns weiterhin als ‚Vorbild‘ glänzen kann, wird sich also erst in den kommenden Tagen zeigen.

• Weiterer COVID-19-Todesfall. Noch am letzten Tag des vergangenen Jahres starb ein weiterer Landkreisbürger an COVID-19, meldet das Landratsamt Landsberg. Auch dabei habe es sich um eine ältere Person mit Vorerkrankungen gehandelt, so Pressesprecher des Landratsamtes Wolfgang Müller.

+++ Mittwoch, 30. Dezember +++

• Deutschlandweit meldet das RKI erstmals mehr als 1.000 Menschen, die innerhalb von 24 Stunden an oder mit COVID-19 gestorben sind. Laut RKI liegt diese Zahl bei 1.129. Auch im Landkreis Landsberg steigt die Anzahl der aufgrund von COVID-19 Gestorbenen seit gestern nochmals um einen Menschen auf 29. Auch dieser sei hochbetagt gewesen und habe unter schwersten Vorerkrankungen gelitten, so Landratsamt-Pressesprecher Wolfgang Müller. Zudem ist die Inzidenzrate nach den Feiertagen bereits wieder am Steigen und liegt laut RKI heute bei 90,6. Insgesamt haben sich damit im Landkreis 2.355 Menschen mit dem Virus angesteckt.

Aufgrund verspäteter Meldungen und weniger Testungen warnt das RKI, dass die niedrigen Werte nicht verlässlich sind. Erst in der ersten Januarwoche rechnet das Institut wieder mit verlässlichen Werten.

• Im Klinikum Landsberg sollten gestern 50 Mitarbeiter geimpft werden. Allerdings war kein Impfstoff vorhanden. Die Termine seien bereits festgestanden, meldet Pressesprecherin Regina Miller. „Für die nächsten beiden Impftage hatten wir bereits 150 Termine festgelegt.“ Insgesamt liege die Impfbereitschaft beim Klinikpersonal bei rund 80 Prozent. Zuerst werde man die Ärzte und das Pflegepersonal impfen, die direkt mit COVID-19-Patienten zu tun haben. Am Dienstag meldete das Landratsamt, dass man 650 neue Dosen des Impfstoffes gestern oder aber am Donnerstag erwarte. Gestern seien jedoch nur 325 Impfdosen angekommen, berichtet Pressesprecher Müller. Die gleiche Anzahl werde morgen erwartet.

Im Klinikum sind momentan 21 COVID-19-Patienten, sieben davon auf der Intensivstation. Von diesen müssen sechs invasiv beatmet werden.

+++ Dienstag, 29. Dezember +++

• Landkreis Landsberg erstmals wieder mit Inzidenzwert unter 100. Laut RKI liegt der Inzidenzwert heute bei 84,8. Allerdings sind zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit COVID-19 im Landkreis gestorben. Beides seine ältere Personen mit Vorerkrankungen gewesen, so Landratsamtspressesprecher Wolfgang Müller. Damit wächst die Zahl der Toten auf 28 für den Landkreis.

Insgesamt hellt sich die Karte der Inzidenzzahlen des RKI über Weihnachten deutlich auf. Die Zahlen müssten aber laut RKI mit Vorsicht gedeutet werden. Auch zwischen den Feiertagen sei die Anzahl der Tests geringer, da auch weniger Menschen zum Arzt gingen. „Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln“, so das RKI. Verlässliche Zahlen sind somit erst in der ersten Woche des neuen Jahres zu erwarten.

• Neue Lieferungen des Impfstoffes eventuell schon heute. Man gehe gehe davon aus, dass im Landkreis „im Laufe der Woche (evtl. heute und evtl. am Donnerstag) insgesamt weitere 650 Impfdosen ankommen werden“, teilt Müller mit. Impfungen würden weiterhin von den mobilen Teams in Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Termine am Impfzentrum vergebe man derzeit schon - allerdings erst ab Mitte Januar, da man derzeit „keine Erkenntnisse über den weiteren Zufluss von Impfstoff“ habe.

• Anzahl der COVID-19-Patienten im Klinikum Landsberg steigt moderat. Gestern meldete das Klinikum Landsberg 25 Patienten mit COVID-19. 19 davon seien auf Normalstation, sechs Patienten müssten auf der Intensivstation versorgt und alle sehcs auch invasiv beatmet werden.

Sonntag, 27. Dezember +++

• Heute starten erste Impfungen im Landkreis Landsberg. Vorerst werden nur Menschen über 80 Jahren, die in Seniorenunterkünften leben, mit dem Impfstoff von Biontech/Phizer geimpft. Dazu hat der Landkreis zwei mobile Impfteams eingerichtet. Erst im Januar wird voraussichtlich mit der Impfung im Impfzentrum im Fliegerhorst bei Penzing begonnen. Allerdings wurden bisher nur 9.750 Impfdosen für ganz Bayern geliefert, die gleichmäßig auf alle 96 Kreisverwaltungsbehörden aufgeteilt werden. Nur München erhält 250 Impfdosen. Zudem muss von diesen jede zweite für die notwendige Zweitimpfung im Abstand von drei Wochen zurückgestellt werden. Bereits morgen soll jedoch die zweite Lieferung in Bayern ankommen - mit 97.500 Impfdosen. Und am 30. Dezember sollen sogar 107.500 Impfdosen ankommen. „Für das neue Jahr werden vom Bund regelmäßige Impfstofflieferungen erwartet“, teilt das Staatsministerium mit.

• Erreichbarkeit Impfzentrum. Das Büro des Impfzentrums unter der Rufnummer 08191-129-1870 für Terminvereinbarungen und Rückfragen zu erreichen - dies gilt nur für sog. Impfberechtigte, Menschen über 80 Jahren. Diese wurden vom Landkreis bereits schriftlich benachrichtigt. Per E-Mail kann man das Impfzentrum über folgende Adresse anschreiben: Impfzentrum@LRA-LL.Bayern.de. Bürozeiten sind Montag bis Samstag, 8 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 17.30 Uhr.

• Mehr Testtermine für Angehörige. Dass man für einen Schnelltest auf das Coronavirus über die Weihnachtsfeiertage zum BRK in den Frauenwald konnte, ist bekannt. Offensichtlich ist die Nachfrage aber so groß, dass das BRK aufstockt: Im Auftrag des Landratsamtes werden in der Celsiusstraße auch am 29. Dezember und 2. Januar von 17 bis 20 Uhr und am 31. Dezember von 10 bis 13 Uhr Angehörige von Heimbewohnern gegen Nachweis eines Besuchstermines getestet. Eine vorherige Terminvereinbarung zur Testung sei nicht notwendig, „es sind jedoch eventuelle Wartezeiten einzuplanen“, warnt das BRK Landsberg.

• Inzidenzwert über die Feiertage weiter gesunken. Der Landkreis liegt inzwischen bei einem Wert von 121,4 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Die Nachbarlandkreise Aichach-Friedberg und Weilheim-Schongau liegen sogar unter dem Wert von 100. Allerdings werden über Wochenenden und Feiertage auch Meldungen oft erst verzögert übermittelt.

+++ Mittwoch, 23. Dezember +++

• Inzwischen 24 Covid-19-Patienten im Klinikum Landsberg. Davon sind laut Landratsamt-Pressesprecher Wolfgang Müller 17 Patienten auf der Normalstation. Sieben Personen müssen auf der Intensivstation behandelt werden, alle werden invasiv beatmet.

Aktuell infiziert und in Quarantäne zählt das Landratsamt 219 Personen, Kontaktpersonen 1 (KP1) in Quarantäne seien 724. Die 7-Tage Inzidenz ist wieder leicht auf 153,8 gestiegen. Insgesamt haben sich im Landkreis seit Pandemie-Beginn 2.244 Personen mit dem Corona-Virus infiziert.

+++ Montag, 21. Dezember +++

• Inzidenzrate sinkt weiter. Laut RKI liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Landsberg jetzt bei 127,2. Damit würde sich der bisherige Trend fortsetzen. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass übers Wochenende weniger getestet und auch weniger gemeldet wird.

• Mutationen des Coronavirus in England und Südafrika. Die in England und Südafrika entdeckten Mutationen des Coronavirus sind laut Gesundheitsminister Spahn bisher nicht in Deutschland nachgewiesen. Die veränderten Viren seien jedoch wohl weitaus ansteckender als die bisherigen. Der Krankheitsverlauf falle jedoch nicht schwerwiegender aus - aber auch nicht komplikationsloser. Inzwischen wurden Flüge aus England nach Deutschland und weitere Teile Europas gestoppt.

+++ Sonntag, 20. Dezember +++

• Die Ehrenamtlichen des BRK Landsberg helfen aus: Rotes Kreuz Landsberg testet an Weihnachten Angehörige von Pflegebedürftigen und von Menschen mit Behinderungen. Die kostenlosen Antigen-Schnelltests Tests finden vom 24. bis 26. Dezember jeweils von 9 bis 13 Uhr im Rot-Kreuz-Gebäude im Frauenwald, Celsiusstraße 17d in Landsberg statt. „Die Testung ist nur mit dem Nachweis einer Anmeldung des Besuches in den verschiedenen Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen während der Weihnachtsfeiertage möglich“, ist in der Pressemitteilung zu lesen.

Die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht vor, dass vor Besuchen in vollstationären Einrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Altenheimen und Seniorenresidenzen ein negatives Testergebnis vorzulegen ist. Dabei darf das Testergebnis bei einem Antigen-Schnelltest nicht älter als 48 Stunden und bei einem PCR-Test nicht älter als drei Tage sein. Durch das Angebot wolle das BRK pflegebedürftigen Menschen einen Besuch ihrer Angehörigen während der Feiertage erleichtern. Testwillige sollen sich allerdings auf Wartezeiten gefasst machen.

• Inzidenzrate im Landkreis sinkt weiterhin: Seit Freitag sinkt die Anzahl der Menschen pro 100.000 Landkreisbewohner, die sich innerhalb der letzten sieben Tage mit dem Corona-Virus infiziert haben. Laut Landratsamt liegt sie heute bei 143. Aktuell infiziert seien 277 Personen, als Kontaktperson K1 seien 789 Menschen in Quarantäne.

Die Anzahl der Toten ist seit Donnerstag allerdings auf 26 gestiegen.

+++ Donnerstag, 17. Dezember +++

• Bundesweit steht als Start der Impfungen der 27. Dezember im Raum. Sollte der Impfstoff bereits früher kommen, schließt Landrat Thomas Eichinger einen Impfstart an Weihnachten nicht aus. Das Impfzentrum im Fliegerhorst bei Penzing stehe bereit. Mehr dazu lesen Sie hier.

• Die Inzidenzrate im Landkreis Landsberg ist laut RKI wieder auf 192 gestiegen. Zudem ist wieder ein Mensch an oder mit COVID-19 gestorben. Damit steigt die Zahl der Toten aufgrund der Viruserkrankung auf 25. Insgesamt sind seit Pandemiebeginn 2.103 Personen mit dem Virus infiziert worden. 1.819 davon sind laut Schätzungen genesen. 259 Menschen sind aktuell infiziert, als Kontaktpersonen 1 (KP1) in Quarantäne sind 809 Personen.

Das Klinikum Landsberg meldet 22 Patienten, die wegen COVID-19 behandelt werden, 17 auf der Allgemeinstation. Fünf Patienten sind auf der Intensivstation, vier davon müssen invasiv beatmet werden.

+++ Mittwoch, 16. Dezember +++

• Bundesweit erreicht mit 952 die Zahl der Toten im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung innerhalb von 24 Stunden einen Höchststand. Im Landkreis ist ebenfalls ein weitere Mensch mit oder an COVID-19 gestorben. Damit steigt die Zahl der Toten auf 24. Das Landratsamt Landsberg meldet heute 255 aktuelle Infizierte Personen, Kontaktpersonen K1 in Quarantäne sind 1.002. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 188,7.

• Späte Christmetten nicht erlaubt. Einige Landkreisgemeinden wollen Christmetten anbieten, die erst am späten Abend, 22 Uhr oder auch 22.30 Uhr, starten. Bisher sind diese nicht erlaubt. Das Bistum Augsburg hat bisher jedoch noch keine Richtlinie herausgegeben, wie Gottesdienste generell gehandhabt werden sollten. Und setzt sich zudem dafür ein, an Heiligabend für die Christmette eine Ausnahme von der nächtlichen Ausgangssperre machen zu dürfen. Ministerpräsident Söder hat hingegen bereits explizit darauf hingewiesen, dass keine Ausnahmen, „auch nicht für die Kirche“, genehmigt würden.

Zu den geplanten Gottesdiensten einiger Gemeinden gibt es hier Informationen: Christmette unterm Sternenhimmel

+++ Dienstag, 15. Dezember +++

• Die Inzidenzrate im Landkreis ist wieder gesunken. Heute liegt sie laut RKI bei 174,6. Die nächtliche Ausgangssperre gilt dennoch auch heute - und auch über die Weihnachtsfeiertage. Seit Beginn der Pandemie haben sich damit im Landkreis 2014 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell sind 250 Personen wegen einer Infektion in Quarantäne, Kontaktpersonen K1 befinden sich 1.031 Menschen in Quarantäne.

Im Klinikum sind laut Landratsamt 17 Patienten mit COVID-19 in Behandlung. 13 davon befinden sich auf der Normalstation, vier werden invasiv auf der Intensivstation beatmet.

• Im Landkreis gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit COVID-19. es handele sich wieder um einen „hochbetagten Menschen mit Vorerkrankungen“, so Pressesprecher des Landratsamtes Wolfgang Müller. Damit sind seit Beginn der Pandemie 23 Menschen an oder mit dieser Krankheit gestorben.

• Die Notfallbetreuung für Schüler und Kinder werde großzügiger geregelt als im März. Das sagte Kultusminister Michael Piazolo. Die Betreuung werde von Mittwoch bis nächsten Dienstag für die Klassenstufen eins bis sechs angeboten, ebenso für Kinder in Kinderkrippen, Kindergärten und Horten. Der letzte Schultag ist allerdings Freitag, 18. Dezember. Dabei hängt die Inanspruchnahme seitens der Eltern nicht davon ab, ob sie einen sogenannten systemrelevanten Beruf ausüben.  

• Die „Schatztruhen“ des BRK schließen ebenfalls bis vorläufig 10. Januar 2021. Das Rote Kreuz bittet die Bevölkerung, in diesem Zeitraum keine Kleiderspenden vor den Second-Hand-Läden in Landsberg, Kaufering und Dießen abzustellen..

Auch die Städtische Sing- und Musikschule schließt ab Mittwoch für den Präsenzunterricht. Ob und wie der Unterricht digital stattfinden könne, stimme die jeweilige Lehrkraft mit den Schülern im Einzelnen ab, teilt die Pressestelle der Stadt Landsberg mit.

+++ Montag, 14. Dezember +++

Ab Mittwoch tritt ein strenger Lockdown bundesweit in Kraft. Er soll bis mindestens 10. Januar andauern.
• Lebensmittelhandel und Geschäfte des dringenden täglichen Bedarfs bleiben offen. Friseure müssen jedoch schließen. Vor Silvester sollen keine Feuerwerkskörper verkauft werden dürfen.
• An den Schulen sollen Kontakte deutlich eingeschränkt werden. Ab Mittwoch werden laut Ministerpräsident Markus Söder in Bayern die Schulen und Kitas geschlossen.
• Arbeitgeber sollen Home-Office forcieren oder nach Möglichkeit Betriebsferien machen.
• Gaststätten dürfen weiterhin Essen To Go anbieten, der Verzehr vor Ort ist verboten. In Innenstädten gilt ein Alkoholverbot im Freien.
• Gottesdienste sind unter engen Voraussetzungen (nur mit Maske und Anmeldung und ohne Gesang) möglich.
• In Bayern gilt laut Söder generell ein nächtliches Ausgangsverbot von 21 bis 5 Uhr - unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz.
• Persönliche Kontakte mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten bleiben erlaubt. An Weihnachten (24. bis 26. Dezember) darf man über den eigenen Hausstand hinaus noch vier weitere Personen aus dem direkten Verwandtenkreis einladen. Merkel rät aber jedem, der an Weihnachten Verwandte besuchen möchte, vor dem Besuch eine einwöchige Quarantäne zu verfolgen.
• Generell soll auf Reisen, die nicht dringend notwendig sind, verzichtet werden.
• Lockerungen über Silvester gibt es nicht. Ab 21 Uhr gilt auch an Silvester die Ausgangssperre, zudem an Silvester und Neujahr ein Versammlungsverbot. „Ein stilles Silvester“, so Söder.

Begründet werden die Maßnahmen mit dem exponentiellen Wachstum der Neuinfektionen, den zahlreichen Toten und der Überlastung des Gesundheitssystems. Corona werde wohl dieses Jahr die dritthäufigste Todesursache sein, so Söder. Man wolle Schulen, Geschäften und auch den Bürgern noch die Möglichkeit geben, am Montag und Dienstag Vorkehrungen für den Lockdown treffen zu können.

• Inzidenzrate auch im Landkreis über 200. Heute stiegt die Zahl laut RKI auf 200,3. Damit haben sich im Landkreis seit Pandemie-Beginn insgesamt 2.005 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Deshalb gelten laut Landratsamt Landsberg bereits ab Morgen, Dienstag, 15. Dezember, die Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr.

Konkret bedeutet das: Von 21 Uhr bis 5 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung untersagt, es sei denn, dies ist begründet aufgrund

• eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,

• der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,

• der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,

• der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, • der Begleitung Sterbender,

• von Handlungen zur Versorgung von Tieren,

• der Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften im Zeitraum vom 24. bis 26. Dezember oder

• von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

Weiterhin gilt:

• Es sind Märkte zum Warenverkauf mit Ausnahme des Verkaufs von Lebensmitteln im Rahmen regelmäßig stattfindender Wochenmärkte untersagt.

• An allen Schulen findet morgen ab der Jahrgangsstufe acht mit Ausnahme der jeweils letzten Jahrgangsstufe kein Unterricht in Präsenzform statt. Ab Mittwoch sind die Schulen dann ganz geschlossen - auch für die letzte Jahrgangsstufe.

• Der Unterricht an Musikschulen und Fahrschulunterricht in Präsenzform ist untersagt.

16 COVID-19-Patienten im Klinikum . Das Klinikum Landsberg befindet sich im Krisenmodus - planbare OPs werden verschoben, Schmerzklinik und ambulantes OP-Zentrum sind geschlossen. So wolle man laut Klinikum-Pressesprecherin Regina Miller weiteres Personal für mehr Intensivplätze generieren (siehe Klinikum im Krisenmodus). Wichtig sei es, den 3-Schicht-Betrieb - pro Patient ein Arzt und eine Intensivpflegekraft und das in allen drei Schichten - stets zu gewährleisten. Die Zahl der im Klinikum behandelten COVID-19-Patienten hat sich auf 16 erhöht. Laut Landratsamtspressesprecher Wolfgang Müller sind heute elf positiv Getestete Patienten auf der Normalstation in Behandlung, fünf Patienten auf der Intensivstation, davon müssen vier invasiv beatmet werden.

Das Testzentrum im Fliegerhorst bei Penzing ist über Weihnachten geschlossen. Konkret finden am Mittwoch, 23. Dezember, nachmittags sowie am 24. und 25. Dezember ganztags keine Testungen statt. Am Mittwoch, 30. Dezember, finden nachmittags ebenfalls keine Testungen statt. An Silvester ist das Testzentrum normal geöffnet. Neujahr ist dort niemand telefonisch zu erreichen, nachmittags wird getestet.

Die genauen Öffnungszeiten hier:

Die Öffnungszeiten des Testzentrums im Fliegerhorst Landsberg

+++ Samstag, 12. Dezember +++

• Inzidenzrate steigt weiter. Heute steht die Kennzahl für den Landkreis bei 194,5 - obwohl die Neuinfektionen im Landkreis im Vergleich zu gestern gesunken sind. Mit 281 sind 19 Personen, die positiv getestet wurden, weniger in Quarantäne. Auch Kontaktpersonen K1 in Quarantäne zählt das Landratsamt weniger: 959. Grund für die dennoch steigende Inzidenzrate mag sein, dass im Zeitraum der sieben Tage jetzt ein Tag (der letzte Samstag) ‚herausgefallen‘ ist, der mit sehr wenigen Neuinfektionen den Durchschnitt stark gesenkt hat.

+++ Freitag, 11. Dezember +++

• Inzidenzrate steigt im Landkreis auf 185,4. Laut RKI haben sich damit seit Pandemiebeginn 1.933 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, von denen geschätzt 1.611 wieder genesen sind. Damit sind laut Landratsamt aktuell 300 Personen, die positiv auf das Virus getestet wurden in Quarantäne, als Kontaktpersonen K1 in Quarantäne zählt das Landratsamt 1.006.

Ab einem Inzidenzwert von 200 gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr.

• Anzahl der COVID-19-Patienten im Klinikum erhöht sich. Nachdem das Klinikum Landsberg am Mittwoch in den Krisenmodus umgeschaltet hat - planbare OPs werden verschoben, Schmerzklinik und ambulantes OP-Zentrum sind geschlossen, um so weiteres Personal für mehr Intensivplätze zu generieren (siehe Klinikum im Krisenmodus) -, hat sich die Zahl der im Klinikum behandelten COVID-19-Patienten auf 15 erhöht. Laut Landratsamtspressesprecher Wolfgang Müller waren gestern zehn positiv Getestete Patienten auf der Normalstation in Behandlung, fünf Patienten auf der Intensivstation, wovon vier invasiv beatmet werden.

+++ Mittwoch, 9. Dezember +++

• Nochmals sind zwei weitere Menschen an COVID-19 gestorben. Eine Person „hochbetagt und schwer vorerkrankt“, die andere Person „älter mit Vorerkrankungen“, teilt Landratsamt-Pressesprecher Wolfgang Müller mit. Insgesamt sind im Landkreis damit 22 Menschen an COVID-19 gestorben.

• Verschärfte Maßnahmen und Katastrophenfall. In Bayern gelten seit heute strengere Kontaktbeschränkungen. Zudem wurde der Katastrophenfall wieder landesweit ausgerufen. Bundesweit ist ein Lockdown über Weihnachten und Neujahr im Gespräch. Auch die Schließung von Firmen und Büros steht zur Debatte, um Kontakte bei der Arbeit zu vermeiden.

+++ Dienstag, 8. Dezember +++

• Ein weiterer Mensch ist an COVID-19 gestorben. Das Landratsamt Landsberg meldet heute morgen insgesamt 20 Todesfälle.

• Impfzentrum im Fliegerhorst bei Penzing wird eingerichtet. Das Impfzentrum im ehemaligen Tower-Gebäude des Fliegerhorsts Landsberg wird momentan eingerichtet. Betreiber ist die Johanniter-Unfall-Hilfe in Oberbayern, teilt Landratsamt-Pressesprecher Wolfgang Müller mit. Geplant seien zwei stationäre und zwei mobile Impfstationen. Letztere sollten beispielsweise Altenheime oder ähnliche Einrichtungen anfahren. Ein erster Probelauf solle kommende Woche stattfinden.

• Keine Maskenpflicht mehr in den Dießener Seeanlagen. Das Landratsamt Landsberg hat sich in Abstimmung mit der Marktgemeinde Dießen dazu entschlossen, die Maskenpflicht in den Seeanlagen in Dießen aufzuheben. Das hat das Amt in einer neuen Allgemeinverfügung erlassen. Ansonsten bleiben die Orte, die das Landratsamt als stark frequentiert festlegt, in Kaufering, Dießen und Landsberg gleich. Wo genau Maskenpflicht gilt, ist unter www.landkreis-landsberg.de nachzulesen.

• Die Inzidenzrate im Landkreis bleibt nahezu unverändert. Für heute meldet das RKI eine Inzidenz von 172,1. Innerhalb der letzten sieben Tage haben sich im Landkreis insgesamt 207 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell sind 245 Infizierte in Quarantäne, als Kontaktpersonen K1 sind 954 Menschen in Quarantäne. Insgesamt wurde das Virus seit Beginn der Pandemie im Landkreis bei 1.852 Personen nachgewiesen. Von diesen seien geschätzt 1.587 genesen, so das Landratsamt.

• Die am Montag vom Ministerrat beschlossene Ausgangsbeschränkung ist nicht so strikt wie die im Frühjahr. Verboten ist zwar zum Beispiel, sich zum Glühweintrinken zu treffen:; ein Alkoholkonsum-Verbot im öffentlichen Raum steht zur Debatte. Generell dürfte es kein triftiger Grund sein, wenn man sich mit mehreren Personen an einem öffentlichen Ort treffen und dort auch bleiben möchte. Zu Spaziergängen oder zu gemeinsamem Sport dürfen sich aber weiterhin bis zu fünf Personen aus zwei Hausständen treffen. Ebenfalls erlaubt sind Einkaufen, Spazierengehen, Sporteln, zum Tierarzt oder Arbeit oder auch zum Friseur zu gehen. Vom 23. bis 27. Dezember dürfen sich bis zu zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen. In der Zeit danach, also auch an Silvester, gilt diese Lockerung nicht.

Stimmt der Landtag den Beschränkungen heute zu, gelten sie ab Mittwoch.

 +++ Montag, 7. Dezember +++

• Neun COVID-19-Patienten sind momentan im Klinikum Landsberg in Behandlung. Sechs davon seien auf der Intensivstation, meldet die Pressesprecherin des Klinikums Landsberg Regina Miller, vier werden invasiv beatmet. Dazu kommen drei weitere Patienten, die Intensivbehandlung nötig haben. Mit diesen neun Betten seien die verfügbaren Betten auf der Intensivstation „zu 100 Prozent ausgelastet“, so Miller: „Regulär hätten wir elf Betten. zwei Betten können jedoch nicht betrieben werden aufgrund erheblicher Personalausfälle (durch Krankheit oder Quarantäne).“

• Am Wochenende ist ein weiterer Mensch an COVID-19 gestorben. Auch diese Person habe Vorerkrankungen gehabt, berichtet Anna Diem von der Pressestelle des Landratsamtes. Bereits am Freitag meldete das Landratsamt Landsberg zwei weitere COVID-19-Tote. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie laut RKI und Landratsamt Landsberg somit 19 Personen an oder mit COVID-19 gestorben.

• Inzidenzrate weiter gestiegen. In den vergangenen sieben Tagen haben sich 172,9 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das Landratsamt Landsberg meldet aktuell 259 Infizierte. Seit Beginn der Pandemie sind es somit 1.765 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, geschätzt seien circa 1.487 davon wieder genesen. Als Kontaktpersonen K1 seien 907 Menschen in Quarantäne.

+++ Freitag, 3. Dezember +++

• Zwei weitere Todesfälle: Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Landkreis an COVID-19 gestorben sind, liegt laut Landratsamt nun bei 18. Bei den Verstorbenen handele es sich um ältere Menschen mit Vorerkrankungen.

• Insgesamt 1.694 Infizierte im Landkreis . Davon sind circa 1.411 Menschen wieder genesen. Aktuell infiziert und in Quarantäne sind damit 265 Menschen. Als Kontaktpersonen Grad 1 zählt das Landratsamt jetzt 1.247 Personen, die in Quarantäne sind. Der Inzidenzwert liegt bei 152,1

• 16 Personen wegen COVID-19 im Klinikum Landsberg in Behandlung, sechs davon sind auf der Intensivstation, vier müssen hier beatmet werden.

+++ Mittwoch, 2. Dezember +++

• Corona im Sonderpädagoischen Förderzentrum. In Abstimmung mit der Task Force des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und der Schulleitung unter Rektor Christian Karlinger hat das Gesundheitsamt Landsberg den Wechsel vom Präsenz- zum Distanzunterricht angeordnet. Hier die Details.

+++ Dienstag, 1. Dezember +++

• Seit gestern über 40 Landkreisbewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Das Landratsamt Landsberg meldet 1.600 Infizierte im Landkreis, das sind 42 mehr als am Vortag. Davon sind circa 1.361 Menschen wieder genesen. Aktuell infiziert und in Quarantäne sind damit 223 Menschen. Als Kontaktpersonen Grad 1 zählt das Landratsamt jetzt 1.348 Personen, die in Quarantäne sind. Der Inzidenzwert liegt bei 167,1.

• 14 Personen sind weiterhin wegen COVID-19 im Klinikum Landsberg in Behandlung, vier davon müssen auf der Intensivstation beatmet werden.

• Keine weiteren Todesfälle durch COVID-19 seit 21. November: Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Landkreis an COVID-19 gestorben sind, liegt laut Landratsamt weiter bei 16.

+++ Montag, 30. November +++

• Fast 50 Landkreisbewohner über das Wochenende positiv auf das Coronavirus getestet. Das Landratsamt Landsberg meldet 1.558 Infizierte im Landkreis (Zahl noch nicht seitens des RKI aktualisiert), am Freitag waren es noch 1.510. Davon sind circa 1.284 Menschen wieder genesen. Aktuell infiziert und in Quarantäne sind damit 245 Menschen. Als Kontaktpersonen Grad 1 zählt das Landratsamt jetzt 1.117 Personen, die in Quarantäne sind. Der Inzidenzwert liegt bei 182 (Wert noch nicht seitens des RKI aktualisiert).

• 14 Personen sind momentan wegen COVID-19 im Klinikum Landsberg in Behandlung, vier davon müssen auf der Intensivstation beatmet werden.

• Keine weiteren Todesfälle durch COVID-19 seit 21. November: Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Landkreis an COVID-19 gestorben sind, liegt laut Landratsamt weiter bei 16.

+++ Freitag, 27. November +++

• Wieder über 40 Landkreisbewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Das Landratsamt Landsberg meldet 1.510 Infizierte im Landkreis, davon schätzungsweise 1.262 bereits wieder gesund. In Quarantäne sind 232 Menschen, als Kontaktpersonen Grad 1 zählt das Landratsamt jetzt 1.061 Personen, die in Quarantäne sind. Der Inzidenzwert liegt bei 167,1.

• Laut DIVI Intensivregister sind momentan vier Menschen wegen COVID-19 im Klinikum Landsberg in Behandlung. Alle Vier seien auf der Intensivstation und würden invasiv beatmet. Allerdings bezieht das Portal seine Daten auf den Daten der vergangenen sieben Tage.

+++ Donnerstag, 26. November +++

 • Seit Dienstag sind rund 70 Menschen im Landkreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Insgesamt zählt das RKI jetzt 1.469 seit Pandemiebeginn positiv Getestete im Landkreis. Damit springt die 7-Tage-Inzidenz auf 159,6. Laut Landratsamt sind davon schätzungsweise 1.218 Personen bereits wieder genesen. Aktuell Infiziert zählt das Landratsamt 235 Personen, Kontaktpersonen Grad 1 sind inzwischen 954 in Quarantäne. Die positiv Getesteten seien breit gestreut, so Landratsamt-Pressesprecher Wolfgang Müller. „Wenn wir momentan die Kontaktpersonen eines positiv Getesteten prüfen, sind meist zehn Prozent der Kontaktpersonen ebenfalls positiv. Und die haben ja auch wiederum weitere Kontakte.“

 • Dass das Impfzentrum im ehemaligen Tower-Gebäude am Fliegerhorst untergebracht wird, sei nun sicher, so Müller. Man habe in dem zweistöckigen Gebäude viele einzelne Räume für Büros, eventuell könne man dort auch mit zwei Impfteams arbeiten. Dazu komme ein großer Parkplatz. Und obwohl das Gebäude nicht zu nah an den anderen sei wie beispielsweise die Unterkünfte, in denen positiv getestete Asylbewerber untergebracht werden, sei es gut zu erreichen. Mit der Bundeswehr habe man auch schon die Vermietung abgeklärt. Wer das Impfzentrum betreiben wird, sei noch nicht klar. „Das kann beispielsweise das MVZ sein“, sagt Müller. Der Landkreis selbst könne nicht der Betreiber sein: „Wir benötigen dazu ja Ärzte und MTAs, zudem Verwaltungskräfte.“ Das könne man personell nicht leisten.

+++ Dienstag, 24. November +++

Inzidenzrate liegt wieder bei 123,9. Das liegt an rund 50 Personen mehr seit gestern, die positiv auf das Coronavirus getestet und auch gemeldet wurden. Das RKI zählt heute 1.391 Personen, gestern waren es noch 1.338. Die ‚falsche‘ Inzidenzzahl am Montag liege daran, dass am Montag beim RKI nicht die aktuelle Anzahl von positiv Getesteten gelistet war, so Pressesprecher des Landratsamtes Wolfgang Müller. Das Landsberger Gesundheitsamt habe die Zahlen an das LgL gemeldet, von dort werde auch das RKI mit Zahlen beliefert. Warum das RKI die Zahl nicht aktualisiert habe, wisse man nicht.

Nach Angaben des Landratsamtes sind momentan 201 Personen infiziert und in Quarantäne, dazu kommen 885 Personen, die sich als Kontaktpersonen Grad 1 in Quarantäne befinden. Im Klinikum werden sieben an COVID-19 erkrankte Personen behandelt, zwei davon werden auf der Intensivstation invasiv beatmet.

+++ Montag, 23. November +++

Bis Mitte Dezember sollen in Bayern 96 Impfzentren einrichten – eines auf dem Fliegerhorst bei Penzing. Das Impfzentrum solle am Pandemiezentrum entstehen, bestätigt der Pressesprecher des Landratsamtes Wolfgang Müller. Vermutlich werde es „im ehemaligen Tower-Gebäude“ entstehen. „Bis wann, mit welchem Konzept, wer das Impfzentrum letztlich betreiben wird, dies steht noch nicht fest“, so Müller. Das Konzept werde derzeit erarbeitet.

Inzidenzrate fällt laut RKI unter 100 auf 88,1. Das Institut meldet (Aktualisierung 23. 11. 0:00 Uhr) 1.338 Personen, die sich seit Beginn der Pandemie im Landkreis mit dem Virus infiziert haben. Das Landratsamt Landsberg zählt 210 Menschen, die in Quarantäne sind, als Kontaktpersonen Grad 1 seien 759 Personen in Quarantäne.

+++ Samstag, 21. November +++

Drei weitere Tote im Zusammenhang mit COVID-19 im Landkreis Landsberg. Seit Freitag zählt das Landratsamt 16 Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Landkreis an COVID-19 gestorben sind. Dabei handele es sich um ältere Personen mit Vorerkrankungen. Im Klinikum Landsberg sind momentan laut DIVI Intensivregister zwei Patienten mit COVID-19 auf der Intensivstation, beide werden invasisv beatmet.

Inzidenzrate bleibt weiterhin im bundesweiten Vergleich niedrig. Sank die zahl gestern sogar auf rund 115, liegt sie heute laut RKI wieder bei 129,z. Seit Pandemiebeginn haben sich damit laut RKI im Landkreis 1338 Personen mit dem Virus infiziert. Nach Informationen des Landratsamtes befanden sich gestern 216 Personen in Quarantäne, zudem mussten sich insgesamt 869 Kontaktpersonen Grad 1 in Quarantäne begeben. Seit Mittwoch ist das ein Anstieg um knapp 90 Personen.

Bis Mitte Dezember soll in jedem Landkreis in Bayern laut Gesundheitsministerium ein Impfzentrum eingerichtet werden. Kanzlerin Merkel spricht von einem Impfstoff im Dezember oder Anfang kommenden Jahres. In den USA beantragen die Firmen Biontech aus Mainz und Pfizer (USA) eine Notfallzulassung der von ihnen entwickelten Impfstoffe.

+++ Mittwoch, 18. November +++

Inzdenzrate steigt laut RKI leicht auf 148. Gestern meldete das Institut noch einen Wert von 138. Damit liegt der Landkreis unter dem bundeslandweiten Schnitt von rund 170. Aktuell Infizierte und in Quarantäne zählt das Landratsamt 209, 780 Kontaktpersonen Grad 1 sind ebenfalls in Quarantäne. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus Infizierten steigt damit auf 1.264.

+++ Montag, 16. November +++

Weiterer Todesfall: Am Freitag ist ein Mensch im Zusammenhang mit einer Coronainfektion gestorben. Damit erhöht sich die Anzahl der COVID-19-Todesfälle im Landkreis auf 13. Auch hierbei handele es sich um einen älteren Mann mit Vorerkrankungen, teilt das Landratsamt mit.

7-Tage-Inzidenz liegt wieder über 170. Im Vergleich zur vergangenen Woche hat die Inzidenzrate heute wieder einen Sprung nach oben gemacht. Laut RKI liegt sie bei 173,7. Das Institut meldet (Aktualisierung 16. 11., 0:00 Uhr) 1.231 Personen, die sich seit Pandemiebeginn im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert haben.

Ministerpräsident Markus Söder spricht sich gegen Lockerungen aus. Auf der heutigen Konferenz der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten wird über weitere Regeln oder Empfehlungen an die Bevölkerung gesprochen.

+++ Dienstag, 10. November +++

7-Tage-Inzidenz nochmals gesunken. Im Vergleich zu gestern fiel die Kennzahl laut RKI nochmals um 20 Punkte auf 149,6. Momentan sind gemäß den Angaben des Landratsamtes 222 Personen positiv getestet und in Quarantäne, als Kontaktpersonen Grad 1 befinden sich 747 Personen in häuslicher Isolation.

Situation im Klinikum. Im Klinikum werden inzwischen drei der vier Patienten auf der Intensivstation beatmet. Die Anzahl der freien Intensivbetten schwankt laut dem Ärztlichen Direktor Dr. Hubert Meyrl stark. Momentan seien es drei. Man könne aber innerhalb von sieben Tagen vier weitere zur Verfügung stellen, vorausgesetzt, das notwendige Personal könne rekrutiert werden.

Corona bremst Brückenbau. Das für diese Woche geplante Einheben des Mittelteils für den Lady-Herkomer-Steg in Landsberg muss auf nächste Woche verschoben werden. Grund: Ein Mitarbeiter der Baufirma ist positiv auf das Cornona-Virus getestet worden. Zusammen mit einem Kollegen befindet er sich in häuslicher Quarantäne, ist allerdings negativ getestet. Die Baustelle am Lech ruht deshalb nicht, man könne derweil andere Arbeiten verrichten, lässt die Stadt wissen.

+++ Montag, 9. November +++

Weitere Infizierte im Seniorenheim und Besuchsverbot. Wie Landratsamtssprecher Wolfgang Müller soeben bestätigte, ist die Zahl der Corona-Infizierten im Kreisseniorenheim Vilgertshofen auf 20 Bewohner gestiegen. Zudem seien neun Mitarbeiter/innen Corona-positiv. Bereits seit Freitag gilt dort ein Besuchsverbot. In zwei Landsberger Seniorenheimen kam übers Wochenende zu den zwei bereits bekannten ein weiterer Positiv-Fall hinzu.

+++ Sonntag, 8. November +++

Mehr als 1.000 Infizierte im Landkreis. Das Landratsamt Landsberg meldet mehr als 1.000 Infizierte im Landkreis seit Beginn der Pandemie. Dennoch sank die 7-Tage-Inzidenz auf 162,9. Als wieder gesund schätzt das Amt 801 Personen. Aktuell infiziert und in Quarantäne seien 177 Bürger aus dem Landkreis, 649 seien als Kontaktpersonen Grad 1 in Quarantäne.

+++ Samstag, 7. November +++

Ab Montag gilt Maskenpflicht am Platz für Grundschüler. Das teilte das Landratsamt am Freitag mit. Die von Landrat Thomas Eichinger erlassene Allgemeinverfügung vom 22. Oktober sei gestern ausgelaufen, weshalb auch hier wieder die achte Infektionsschutzmaßnahme mit einer allgemeinen Maskenpflicht in Schulen des Freistaats greife.

Dennoch seien Ausnahmen durch die Kreisverwaltungsbehörden in Einzelfällen möglich. Dabei zähle das örtliche Infektionsgeschehen. Wie diese Ausnahmen zu handhaben seien, werde der Freistaat Bayern (Ministerium/Regierung von Oberbayern) heute festlegen.

Landrat Eichinger hatte die Maskenpflicht für Grundschüler ausgesetzt, da dort kaum Infektionen vorgekommen seien. Er bedauere, jetzt keine flexiblen, lokalen Lösungen mehr anwenden zu können. Gerade lokale Lösungen stärkten das Vertrauen der Bevölkerung in die Maßnahmen - was momentan wichtiger denn je sei.

+++ Freitag, 6. November +++

• 7-Tage-Inzidenz bei 187. Insgesamt meldet das Institut 957 Personen, die seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert wurden oder noch sind. Das Landratsamt Landsberg schätzt 611 davon bereits als genesen. Aktuell infiziert und in Quarantäne sind laut Landratsamt 234 Personen, als Kontaktpersonen Grad 1 befinden sich 769 Personen in Quarantäne.

+++ Donnerstag, 5. November +++

Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19. Bei beiden handele es sich „um hochbetagte Personen mit Vorerkrankungen“, meldete Pressesprecher Wolfgang Müller. Damit steigt die Anzahl der Menschen, die im Landkreis mit/an COVID-19 gestorben sind, auf zwölf.

• 15 Bewohner im Seniorenheim positiv getestet. Das war zu befürchten: Corona im Seniorenheim. Aktuell geht es um das Kreisseniorenheim Vilgertshofen, in dem 15 Bewohner positiv auf Covid 19 getestet wurden. Das hat das Landratsamt soeben mitgeteilt. Zwei weitere Fälle gibt es „in einem Landsberger Pflegeheim“. Hier unser Bericht.

• 7-Tage-Inzidenz bei 176,2. Nachdem es am gestrigen Mittwoch eine Störung beim RKI gab, sind die aktuellen Zahlen erst heute wieder bekannt. Das RKI meldet heute für den Landkreis Landsberg 923 Personen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus angesteckt haben. Das sind knapp 100 Personen mehr als am Dienstag. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf 176,2.

+++ Dienstag, 3. November +++

Inzidenzwert sinkt wieder leicht. Das RKI meldet nach seiner Aktualisierung um 0:00 Uhr insgesamt 831 Menschen, die im Landkreis Landsberg mit dem Coronavirus infiziert waren oder sin.d. Am Montag waren es laut Landratsamt Landsberg noch 819. Dennoch ist der Inzidenzwert gesunken. Er steht jetzt laut RKI bei 127,2. Das Landratsamt meldet 183 aktuell Infizierte in Quarantäne, rund 638 Personen als genesen (Schätzung). Als Kontaktpersonen Grad 1 (KP 1) sind 775 Personen in Quarantäne.

+++ Samstag, 31. Oktober +++

Inzidenzwert nach oben geschnellt: Lag der 7-Tage-Inzidenzwert in den letzten Tagen immer bei rund 85, hat er heute einen massiven Sprung nach oben gemacht: Das Landratsamt Landsberg meldet inzwischen 800 positiv Getestete im Landkreis. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Landsberg liegt laut Landratsamt seit heute Morgen 10 Uhr bei 131,3. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie im Landkreis jetzt 800 Personen mit dem Virus infiziert.

Was hat sich geändert? 
Gleich bleiben:
Maximal zehn Personen oder zwei Hausstände bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum;
Maskenpflicht, wo Menschen dicht und länger zusammen sind, unter anderem auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen und in Schulen aller Jahrgangsstufen und Hochschulen;
Ab Sonntag gilt:
Sperrstunde ab 21 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 21 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 21 Uhr (statt bisher 22 Uhr);
Maximal 50 Personen für Veranstaltungen aller Art mit Ausnahme von Kirchenveranstaltungen, Demonstrationen und Hochschulen.

+++ Freitag, 30. Oktober +++

• Ab Montag Besuchsverbot am Klinikum. Die aktuellen Infektionszahlen mit SARS-CoV-2 erfordern zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter des Klinikums Landsberg ein absolutes Besuchsverbot – es gilt ab Montag, 2. November. Nach wie vor besuchen kann man Patienten am Ende ihres Lebens (Palliativpatienten, Sterbende) sowie Wöchnerinnen und Kinder – letztere Montag bis Freitag von 8:30 bis 19 Uhr und an Samstagen, Sonntag und Feiertagen von 14 bis 18 Uhr.

Ab Montag, 2. November, gilt am Klinikum Landsberg das Besuchsverbot.

+++ Donnerstag, 29. Oktober +++

• 7-Tage-Inzidenz bei 85,6 (Stand 15 Uhr). Nach Angaben des Landratsamtes Landsberg und des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt die 7-Tage-Inzidenz heute bei 85,6 - gestern noch bei 86,4. Die Zahl der positiv Getesteten liegt bei 712 (gestern 695), die der Todesfälle bei 10 und die der Genesenen bei 572 (566). Aktuell infiziert (positiv getestet) und in Quarantäne befinden sich 130 (gestern 119) Personen . Insgesamt 897 (gestern 828) Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

• Landkreis schließt Lechtalbad und Sporthallen. Aufgrund der gestrigen Einigung von Bund und Ländern auf weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, schließt der Landkreis Landsberg ab Montag (2. November) bis voraussichtlich 30. November das Lechtalbad in Kaufering einschließlich Sauna sowie die landkreiseigenen Sporthallen für den Vereinssport.

+++ Mittwoch, 28. Oktober +++

• 7-Tage-Inzidenz bei 86,4 (Stand 11 Uhr). Nach Angaben des Landratsamtes Landsberg und des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt die 7-Tage-Inzidenz heute bei 86,4 - gestern noch bei 76,6. Die Zahl der positiv Getesteten liegt bei 695 (gestern 678), die der Todesfälle bei 10 und die der Genesenen bei 566 (555). Aktuell infiziert (positiv getestet) und in Quarantäne befinden sich 119 (gestern 113) Personen . Insgesamt 828 (gestern 731) Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

• Landsbergs Wirte machen mobil - mit Stadtwappen. „Eines ist sicher: das Restaurant!“ Mit diesem Slogan machen Landsberger Gastronomen in den sozialen Medien darauf aufmerksam, dass sie seit Beginn der Pandemie dabei seien, die Hygieneregeln einzuhalten - zu ihrem Schutz und zu dem ihrer Gäste. „Vertreibt die Menschen nicht aus der Gastronomie, viele treffen sich dann erst recht privat“, heißt es auf dem Flyer, auf dem auch das Wappen der Stadt Landsberg zu finden ist - ohne vorherige Absprache. „Wir haben die Gastronomen gebeten, das Wappen zu entfernen“, sagte Stadtsprecherin Simone Sedlmair. Und fügt hinzu: „Wir stehen den Gastronomen zur Seite und unterstützen gerne.“

+++ Dienstag, 27. Oktober +++

• 7-Tage-Inzidenz bei 75,6 (Stand 10 Uhr). Nach Angaben des Landratsamtes Landsberg und des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt die 7-Tage-Inzidenz heute bei 75,6 - gestern noch bei 67,3. Die Zahl der positiv Getesteten liegt bei 678 (gestern 642), die der Todesfälle bei 10 und die der Genesenen bei 555 (531). Aktuell infiziert (positiv getestet) und in Quarantäne befinden sich 113 (gestern 95) Personen . Insgesamt 731 (gestern 649) Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

• Testzentrum Penzing telefonisch länger erreichbar. Ab sofort ist das Büro des Testzentrums am Pandemiezentrum in Penzing auch am Wochenende telefonisch erreichbar: von 10 bis 16 Uhr unter 08191/129-1770. Wochentags bleiben die Bürozeiten (8 bis 18 Uhr) unverändert. Terminvereinbarungen für „Corona-Tests“ sind hier auch online möglich.

+++ Montag, 26. Oktober +++

• 7-Tage-Inzidenz bei 67,3 (Stand 12 Uhr). Nach Angaben des Landratsamtes Landsberg und des Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die 7-Tage-Inzidenz heute bei 67,3 - am Freitag noch bei 74,0. Die Zahl der positiv Getesteten liegt bei 642 (Freitag 627), die der Todesfälle bei 10 und die der Genesenen bei 531 (516). Aktuell infiziert (positiv getestet) und in Quarantäne befinden sich 95 (Freitag 109) Personen . Insgesamt 649 (Freitag 566) Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

• Bald ein Not-Stadtrat in Landsberg? Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV) kann ab sofort statt des 31-köpfigen Stadtrats den aus 13 Personen bestehenden „Ferienausschuss“ einberufen sofern der Stadtrat am Mittwoch seine Geschäftsordnung entsprechend ändert. Hier die Details.

• Anti-Masken-Flashmob in Dießen. Ein Flashmob hat am Sonntagmittag in Dießen „MaskenWahnSinn“, Sorge ums Grundgesetz, und Massenangst thematisiert. Wir berichten in Wort und Bilderstrecke.

+++ Samstag, 24. Oktober +++

• Anti-Masken-Demo in Landsberg. Rund 150 Personen protestieren ab 12 Uhr auf dem Hellmair-Platz in Landsberg gegen Maskenpflicht und mehr - nicht wenige sind ohne Mund-Nasen-Schutz unterwegs. Die Polizei schreitet ein, Gegenprotest formiert sich, die ansässigen Gastronomen sind stinksauer. Hier unser ausführlicher Bericht.

+++ Freitag, 23. Oktober +++

• 7-Tage-Inzidenz bei 74,0 (Stand 8.30 Uhr). Nach Angaben des Landratsamtes Landsberg und des Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die 7-Tage-Inzidenz heute bei 74,0 - gestern noch bei 61,5. Die Zahl der positiv Getesteten liegt bei 627 (gestern 606), die der Todesfälle bei 10 und die der Genesenen bei 516 (514). Aktuell infiziert (positiv getestet) und in Quarantäne befinden sich 109 (82) Personen . Insgesamt 566 (645) Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

+++ Donnerstag, 22. Oktober +++

• 7-Tage-Inzidenz bei 61,5 (Stand 9.30 Uhr). Nach Angaben des Landratsamtes Landsberg und des Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die 7-Tage-Inzidenz heute bei 61,5 - gestern noch bei 56,5. Die Zahl der positiv Getesteten liegt bei 606, die der Todesfälle bei 10 und die der Genesenen bei 514. Aktuell infiziert (positiv getestet) und in Quarantäne 82 Personen. Insgesamt 566 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

• Corono-Hotline 7 Tage pro Woche. Aufgrund der aktuellen Situation ist die Corona-Hotline des Landratsamtes Landsberg schon seit Samstag an sieben Tagen pro Woche von 10 bis 16 Uhr erreichbar: 08191/129-1680.

• Regelmäßige Stadtführungen entfallen. Die Touristinformation der Stadt Landsberg weist darauf hin, dass aufgrund der steigenden Infektionszahlen die regelmäßigen Stadtführungen bis Ende Oktober nicht mehr stattfinden. Gruppenführungen sind mit maximal 5 Personen oder maximal zwei Haushalten möglich.

+++ Mittwoch, 21. Oktober +++

• Maskenpflicht an „stark frequentierten Plätzen“ ab Donnerstag. Die Corona-Ampel sieht bei Überschreitung des Wertes von 50 unter anderem vor, dass auf den vom Landratsamt zu benennenden „stark frequentieren Plätzen/Straßen“ im Kreisgebiet Maskenpflicht gilt. Und das ist hier ab morgen, Donnerstag, der Fall:

# Stadt Landsberg: Karolinenbrücke, Hubert-von-Herkomer-Straße, Leonhardiplatz, Klösterl, Gogglgasse, Hauptplatz, Salzgasse, Ludwigstraße, Herzog-Ernst-Straße, Georg-Hellmair-Platz, Alte Bergstraße, Spitalplatz, Schlossergasse, Schulgasse, Hinterer Anger, Limonigasse, Sandauer Straße, Vorderer Anger, Vordere Mühlgasse, Hintere Salzgasse, Flößerplatz, Peter-Dörfler-Weg.
# Markt Kaufering: Wochenmarkt Kaufering (immer freitags) am Fuggerplatz, Apotheke am Bgm.-Fritz Jung-Platz gegenüber Seniorenstift, P+R Parkplatz in der Viktor-Frankl-Str. beim Verlassen des Bahnhofgeländes.
# Marktgemeinde Dießen: Gesamter Bereich der Seeanlagen, Untermüllerplatz, Rialto-Brücke über den Mühlbach, Bahnunterführung zwischen Untermüllerplatz und See.

• Maskenpflicht an Grundschulen ausgesetzt. In enger Abstimmung mit dem Gesundheits- und dem Schulamt hebt Landrat Thomas Eichinger die Maskenpflicht in den Grundschulen im Landkreis vorerst auf. Dies gilt Donnerstag, 22. Oktober, und nur für den Sitzplatz. Für die übrigen Verkehrsflächen in den Schulen gilt die Maskenpflicht weiterhin. Eichinger: „Grund dafür ist, dass die Grundschulen bisher im Landkreis Landsberg nahezu keine Relevanz im Infektionsgeschehen hatten. Die Entscheidung gilt bis auf weiteres. Wir werden das Infektionsgeschehen natürlich auch weiterhin sehr aufmerksam beobachten.“

• 7-Tage-Inzidenz bei 56,5 (Stand 12 Uhr). Nach Angaben des Landratsamtes Landsberg liegt die 7-Tage-Inzidenz heute bei 57,36, das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 56,5. Die Zahl der positiv Getesteten liegt bei 591, die der Todesfälle bei 10. Aktuell infiziert (positiv getestet) und in Quarantäne 69 Personen. Insgesamt 535 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

• Neue Besuchsregelung im Klinikum Landsberg. Seite heute Morgen gelten aufgrund der deutlich gestiegenen Infektionszahlen neue Besuchsregelungen im Klinikum Landsberg. Sie dienen dem Infektions-Schutz der Besucher, der Patienten und der Mitarbeiter des Klinikums, so der Ärztliche Direktor Dr. Hubert Meyrl. Und das sind die neuen Regeln:

# Jeder Patient darf pro Tag nur einen Besuch von einer Kontaktperson bekommen – und zwar täglich in einem Zeitkorridor von 14 bis 18 Uhr. Die Besuchszeit sollte eine Stunde nicht überschreiten.
# Die Besuche sollten auf das unbedingt notwendige Minimum reduziert werden.
# Berechtigte Besucher sind: Angehörige des eigenen Hausstands, Ehe-/Lebenspartner, Eltern, Kinder oder die von dem Patienten angegebene Kontaktperson, bestellter Vormund oder Betreuer.
# Nur gesunde Personen dürfen das Klinikum betreten und müssen sich - wie gehabt - vorher schriftlich im Eingangsbereich registrieren.
# Weiterhin gelten die strikten Covid-19-Hygieneregeln für alle Besucher des Klinikums: Tragen Sie bitte immer und überall einen Mund-Nasenschutz, achten Sie auf den nötigen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern und desinfizieren Sie Ihre Hände.
# Einzige Ausnahme der Besucherregelung: Frisch gebackene Väter dürfen Ihre Partnerinnen samt Neugeborenen in einem Zeitkorridor von 11 bis 20 Uhr auf der Geburtshilfestation besuchen – allerdings bitte alleine, also ohne Geschwisterkinder, weitere Familienmitglieder, Freunde etc. 

• Maskenpflicht im Landsberger Stadtrat. Maximal 6 Zuhörer: Für die Sitzung des Landsberger Bau-, Planung- und Umweltausschusses heute Abend und für die künftigen Sitzungen gilt entsprechend der rechtlichen Vorgaben bis auf weiteres auch während der Sitzungen eine Maskenpflicht. Und bis auf weiteres dürfen nur noch maximal 6 Zuhörer im Sitzungssaal selbst (Zuhörerbereich) an den Sitzungen teilnehmen.  

• Maskenpflicht auf allen Entsorgungseinrichtungen des Landkreises. Auf Grund des gestiegenen Inzidenzwertes im Landkreis gilt seit gestern und auf unbestimmte Zeit Maskenpflicht auf allen Entsorgungseinrichtungen des Landkreises. Diese Regelung betrifft alle Anlieferer, das Personal, alle Dienstleister und Besucher auf den Wertstoffhöfen sowie auf dem Abfallwirtschaftszentrum und den Kompostplätzen. Dem Landkreis sei es ein großes Anliegen, neben den Landkreisbürgern auch das Personal zu schützen und die Entsorgung der Wertstoffe und Abfälle auch weiterhin sicherzustellen.

+++ Dienstag, 20. Oktober +++

Das Robert-­Koch-Institut (RKI) meldete Mitternacht eine 7-Tage-Inzidenz von 57,4 Infizierten pro 100.000 Einwohner. Damit steht die Corona-Ampel nun auch zwischen Lech und Ammersee auf Rot. Insgesamt haben sich nach RKI-Angaben bislang 587 Personen im Landkreis mit dem Corona-Virus infiziert, zehn Todesfälle stehen im Zusammenhang mit Covid 19. Heute Morgen waren im Landratsamt Landsberg 72 positiv Getestete in Quarantäne gemeldet, die Zahl der Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden, liegt bei 518 Personen. Der starke Anstieg ist auch mit einigen positiven Fällen in Schulen zu begründen. So mussten unter anderem am Ignaz-Kögler-Gymnasium gleich drei Klassen in Quarantäne. (siehe unten).

Seit gestern gelten also auch im Landkreis Landsberg die Regelungen der von der Bayerischen Staatsregierung einge­führte Corona-Ampel mit Rot­licht und sind vom Gesundheitsamt durch Allgemeinverfügung anzuordnen. Danach gilt, wie schon bei Gelb die Maskenpflicht, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Ab 22 Uhr gibt es in der Gastronomie eine Sperrstunde, an Tankstellen darf ab diesem Zeitpunkt kein Alkohol mehr verkauft werden und auf allen öffentlichen Plätzen besteht nach 22 Uhr Alkoholverbot. Darüber hinaus sind private Feiern und Kontakte auf zwei Hausstände oder maximal fünf Personen begrenzt.

Kommt der Anstieg der Infektionszahlen nicht spätestens binnen zehn Tagen zum Stillstand, seien laut Staatsregierung weitere gezielte Beschränkungen unvermeidlich, um öffentliche Kontakte weitergehend zu reduzieren.

IKG: Vier Schüler mit Coronavirus infiziert 

Landsberg – Corona scheint in den Schulen anzukommen. Vorletzte Woche wurde eine Schülerin der sechsten Klasse am Ignaz-Kögler-Gymnasium positiv auf das Corona­virus getestet, letzte Woche eine Zehntklässlerin und aktuell ein Schüler aus der Oberstufe. Zudem ist ein Geschwisterkind eines sich bereits in Quarantäne befindenden Schülers, das auch das IKG besucht, positiv getestet. Auch an den Beruflichen Schulen Landsberg war bereits eine Klasse in Quarantäne.

„Insgesamt sind momentan zwei Klassen und drei Oberstufenkurse, also rund 120 Schüler in Quarantäne“, bestätigt die stellvertretende Schulleiterin des IKG Julia Lindner. Nach Testung der Mitschüler der Betroffenen, der ebenfalls gefährdeten Bigband sowie der in der Klasse und in den Kursen unterrichtenden Lehrer habe man zum Glück keinen weiteren positiven Fall gehabt. „Dennoch haben wir jetzt insgesamt vier Fälle an unserer Schule“, bedauert Lindner. „Andere Schulen haben noch gar keinen Fall.“

Alle Schüler hätten sich nicht in der Schule, sondern im privaten Umfeld angesteckt“, so Lindner. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 müssten sie auf Anweisung des Gesundheitsamtes in Quarantäne – im Gegensatz zu den Lehrern, die als Kontaktperson der Kategorie 2 nach einem negativen Test wieder unterrichten dürften.

Die Schulleitung des IKG versendete unverzüglich einen Elternbrief und informiert auf Presseanfrage über die aktuelle Lage. Das Landratsamt gibt weiterhin keine Details zu Infektionsfällen an Schulen heraus. Dem Vernehmen nach wurden jedoch am Freitagvormittag zahlreiche Test durchgeführt, die Wartezeit habe rund zwei Stunden betragen. Zudem habe man Schüler von mindestens zwei Schulen getestet.

Mehr Information, bitte!

„Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“ – ein Sprichwort, das einige Bürger im Landkreis in Bezug auf die Corona-Informationspolitik des Landratsamtes nicht gutheißen.

Im Vergleich zu Landsberg bietet etwa der Landkreis Fürsten­feldbruck – der inzwischen auch den Schwellenwert 50 überschritten hat – einen Überblick der 7-Tage-Inzidenz der vergangenen zwölf Tage. Ebenso werden dort alle Fälle nach Gemeinden aufgeschlüsselt angezeigt. Eine Information, die manch Landkreisbewohner laut Redaktionszuschriften oder auch Äußerungen in den Sozialen Medien auch hier gerne hätte.

Das Landratsamt Landsberg bietet auf seiner Webseite die Zahl der positiv Getesteten, dazu die der Genesenen und die der aktuell Infizierten in Quarantäne. Ebenso gelistet werden die Todesfälle sowie die 7-Tage-­Inzidenz. Man gebe bewusst keine Detailinformationen zu positiv getesteten Personen oder deren Umfeld, informiert Landratsamtsprecher Wolfgang Müller. Die Betroffenen sowie ihre Kontaktpersonen Kategorie 1 und 2 würden zügig vom Gesundheitsamt informiert. Handle es sich um eine Institution, informiere man auch den zuständigen Bürgermeister. „Weitere Detailinformationen hätten – nach Auffassung aller, der bei uns im Haus Beteiligten – keinerlei Mehrwert für unsere Bürgerinnen und Bürger, führen eher zu Verunsicherung, sind ohnehin nur Momentaufnahmen, oder Zufallsfunde.“ Der Schutz gehe hier vor. Auch andere Infektionskrankheiten melde man nicht mit dem Wohnort des Betroffenen. Beschwerden über diese Info-Politik habe man seit Monaten keine mehr.
Susanne Greiner/Andrea Schmelzle/Toni Schwaiger

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