Strandfeeling in Kaufering

"Die Kletterei": Surfanlage im Außenbereich soll im Sommer kommen

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So soll der neue Außenbereich rechts der „Kletterei“ in Kaufering aussehen: Surfanlage, Sand, und Liegestühle für das perfekte Strandfeeling.

Kaufering – Auf den Wellen reiten, im Liegestuhl mit weichem Sand unter den Füßen entspannen, unter der Sonne brutzeln. Wer denkt da nicht an Strand und Meer? Aber soweit muss man bald gar nicht mehr fahren. Der Geschäftsführer von „Die Kletterei“, Markus Wasserle, will all das nach Kaufering holen. Was genau hinter der Idee steckt, hat er dem KREISBOTEN verraten.

„Die Kletterei“ ist seit ihrer Eröffnung im Sommer 2017 vor allem an kühleren Tagen gut besucht. Bei 30 Grad im Schatten finden aber nur wenige Besucher den Weg zu der Halle. „Wir haben nach einer Lösung gesucht, die Durststrecke im Sommer zu überbrücken“, erklärt Geschäftsführer Markus Wasserle. Und wonach sehnen sich hitzegeplagte Menschen? Nach einer Abkühlung! Deshalb wird im Außenbereich eine Surfanlage entstehen: Eine Flachwasserwelle mit einem zehn Zentimeter Wasserfilm, langsamer Flow. Oder in anderen Worten: Die Surfanlage ist mit ihrer Beschaffenheit ideal für Einsteiger und auch Kinder. Genutzt werden darf sie einfach nur zum Spaß oder auch, um unter fachlicher Anleitung das Surfen zu lernen.

Unterstützung bekommen die Geschäftsführer von Stefan Jahns. Ihm gehört das Skater- und Surfgeschäft „Irie Corner“ in Landsberg. Er wird das „Projekt Surfanlage“ mit dem passenden Equipment und fachkundiger Beratung unterstützen. „Die Anlage ist eine super Möglichkeit, sich an den Sport ranzutasten“, freut sich Jahns. Von ihm kam auch die Idee zusätzlich eine Mini-Rampe für Skateboarder aufzubauen. „Dort kann man sozusagen Trockenübungen absolvieren, denn die Bewegung ist ja die gleiche.“

Um das Ganze herum wird mit Sand, Liegestühlen und passender Beach-Musik für Strandfeeling gesorgt. Rund 450.000 Euro wird der Spaß kosten. Entstehen soll die Anlage dort, wo sich momentan der Spielplatz befindet. Dafür müssen zwei Spielgeräte weichen und zwei weitere werden nach weiter hinten verlegt. Für den Sicht- und Schallschutz zum Kino hin sorgt eine rund drei Meter hohe mit Efeu begrünte Wand. Zusätzlich soll ein Nebengebäude entstehen – ein Eventraum mit Surfbar. Während der kalten Tagen wird das circa 450 Quadratmeter große Areal auch nicht ungenutzt bleiben. Dann verwandelt sich der „Strand“ in eine Eisstock- und Schlittschuhlaufbahn.

„Wir hoffen, im Juli eröffnen zu können“, so Wasserle. Nur die Baugenehmigung fehle noch. „Die Mühlen der Verwaltung mahlen recht langsam.“ Aber mit der Gemeinde ist alles abgesprochen, morgen entscheide der Gemeinderat. Sollte es wider Erwarten nicht rechtzeitig klappen, wird im Mai 2020 eröffnet, die Eisstock- und Schlittschuhbahn heuer noch. 

Stephanie Novy

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