Herausforderung angenommen

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Markus Richter, Jonas Sirch, Stefan Knoll und Fabian Hauk (von links) machen sich als Team „Die Bazis“ mit der Tajik Rally für einen guten Zweck auf eine abenteuerliche Reise ins 10000 Kilometer entfernte Tadschikistan.

Landsberg – Vier junge Männer, ein kleines, altes Auto und ein Ziel: Tadschikistan. Wieso? Für den guten Zweck! Im Rahmen der Tajik Rally 2013 machen sich Stefan Knoll, Fabian Hauk, Jonas Sirch und Markus Richter als Team „Die Bazis“ auf nach Duschanbe.

Ein „einmaliges Abenteuer“ wollen die vier Rally-Teilnehmer, die im Landkreis aufgewachsen sind, erleben, erklärt Fabian Hauk. Zusammen mit Stefan Knoll, Schüler aus Kaufering, Anlagenmechaniker Jonas Sirch aus München und Hochseilgartenbauer Markus Richter aus Konstanz nimmt er die Herausforderung, 10000 Kilometer bis nach Tadschikistan zu fahren, als eines von 25 Teams an. Zum dritten Mal veranstaltet The Adventure Manufactory aus München die Rally: Ohne feste Route, aber mit dem festem Ziel Hilfsprojekte und gemeinnützige Organisationen zu unterstützen.

„Unterwegs müssen wir gemeinsam schwierige Herausforderungen bewältigen um überhaupt in Duschanbe anzukommen“, meint Hauk. Motivation für die Rally sei es, dass das Abenteuer im Team geplant und vorbereitetet werden muss. „Im Vordergrund steht natürlich der wohltätige Zweck bei der Rally.“ Des weiteren sei aber Tadschikistan ein eher unbekanntes Land. „Wir machen hierbei auch etwas Werbung für das Land, damit die Leute schon mal etwas davon gehört haben“, erklärt der 23-jährige Student. „Ein Teil unserer Spenden geht nach Tadschikistan“, sagt Hauk. 

Mindestens 750 Euro muss jedes Team in diesem Jahr für die „Hänsel und Gretel Stiftung“ und „Habitat for Humanity“ aufbringen. Letztere Organisation finanziert ein Wasserfilter-Projekt im Süden Tadschikistans. „In dieser Region haben besonders wenig Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser.“ Zudem geht ein Teil der Spenden an das Projekt „Echt Klasse“ der Karlsruher Stiftung „Hänsel und Gretel“. Es wendet sich gezielt an Grundschulen, um Kinder frühzeitig und spielerisch damit vertraut zu machen, wie sie Missbrauch erkennen und sich davor schützen können. 

Die Spielregeln der Rally besagen, dass die Teams mit mindestens zehn Jahre alten Autos reisen müssen. Diese dürfen nicht mehr als 1000 Euro kosten und maximal 1,2 Liter Hubraum besitzen. Der Veranstalter verspricht, dass jeder gefahrene Kilometer durch Investitionen in grüne Technologien und andere Umweltprojekte ausgeglichen wird.

Die vier „Bazis“ hatten besonderes Glück: Sie gehen gleich mit zwei Flitzern auf die Reise. Ein Renault Twingo, Baujahr 2000, wurde vom Autohaus Rüll in Landsberg gesponsert. Den 16 Jahre alten VW Polo kauften Richter, Sirch, Hauk und Knoll für 450 Euro. Am Ende der Reise werden alle Autos in Duschanbe zugunsten der beiden Hilfsorganisationen versteigert. 

Für ihre Reise suchen die vier Abenteurer auch noch weitere Sponsoren. Mehr Informationen gibt es auf www.bazis.tajik-rally.de.

Janina Bauch

10000 Kilometer

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