Großbrand in Apfeldorf

Plötzlich war der Fernseher aus

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Rund 200.000 Euro Sachschaden entstand in der Nacht von Freitag auf Samstag beim Brand dieses Einfamilienhauses in Apfeldorf. Verletzt wurde niemand.

Apfeldorf – Beim Brand eines Einfamilienhauses ist in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Sachschaden von rund 200.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

Kurz nach Mitternacht waren Rettungskräfte und Polizei zu dem brennenden Einfamilienhaus in Apfeldorf gerufen worden. Als die Feuerwehren aus Apfeldorf, Kinsau, Rott und Schongau (mit großer Drehleiter) vor Ort eintrafen, standen Speicher und Dachboden des Hauses bereits in Flammen. Erst nach rund sechs Stunden Löscheinsatz waren auch die letzten Glutnester beseitigt. Mit Ausnahme der Apfeldorfer konnten die Floriansjünger der umliegenden Feuerwehren am frühen Samstagmorgen wieder abrücken.

Einfamilienhaus in Flammen

Nach Darstellung des zuständigen Polizeipräsidiums Oberbayern wurden die 73-jährige Hausbesitzerin und ihr 75-jähriger Ehemann beim Fernsehen auf den Brand aufmerksam: Als sie sich bereits im Schlafzimmer aufhielten sei plötzlich der Strom ausgefallen. Gemeinsam suchten sie nach der Ursache dafür und seien so auf den Vollbrand im Dachboden und Speicher aufmerksam geworden. Glück um Unglück. Die beiden Hausbewohner überstanden den Brand unverletzt und kamen für den Rest der Nacht bei Nachbarn unter, so der Polizeisprecher.

Inzwischen übernahm die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck die Ermittlungen zur Brandursache. Aufgrund der Schilderungen der Geschädigten zum Stromausfall, erscheine eine „technische Ursache“ möglich. Weitere Untersuchungen durch den Brandfahnder seien aber notwendig.

Toni Schwaiger

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