Geeigneter Standort

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Einige Anwohner des geplanten Container-Standorts am Wasserhaus fühlen sich übergangen.

Geltendorf – Einige Anwohner des geplanten Container-Standorts am Wasserhaus fühlen sich benachteiligt. Während mit den Anliegern anderer potentieller Standorte im Vorfeld gesprochen worden sei, habe man die Bürger am Wasserhaus nicht nach ihrer Meinung gefragt. Zwei Familien stellten deshalb den Antrag, die Standortsuche noch einmal aufzu- rollen. Das lehnte der Gemeinderat einstimmig ab. Es soll aber ein Gespräch mit den Anliegern geben.

Bürgermeister Wilhelm Lehmann (Unabhängige Bürger) wies die Kritik zurück. „Die Thematik war bekannt, und bei der Info-Veranstaltung hatten wir ein volles Bürgerhaus.“ Niemand sei ausgeschlossen gewesen. Wolfgang Albertshofer (SPD) und Vize-Bürgermeister Robert Sedlmayr (ÖDP) konnten die Argumentation der Antragsteller aber schon nach- vollziehen. „Die Bürger am Wasserhaus wurden nicht so gehört wie andere“, so Albertshofer. Da man mit dem Thema sensibel umgehen müsse, solle Lehmann die Betroffenen zu einer Anliegerversammlung einladen und erklären, wie der Beschluss für den Standort zustande kam. „Einige Anwohner haben davon aus der Zeitung erfahren“, sagte Sedlmayr.

Das Landratsamt hat nach Angaben Lehmanns unterdessen bestätigt, dass das Grundstück am Wasserhaus für die Aufstellung eines Containers geeignet ist.

Zusätzlich werde derzeit ein Privatgrundstück auf seine Eignung geprüft. Im Hinblick auf die Sicherheit aller Asylunterkünfte in der Region bittet das Landratsamt die Bevölkerung um Wachsamkeit. Verdächtige Beobachtungen sollen gemeldet werden.

Ulrike Osman

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