Eiskalt gewonnen

Mit Xaver Egger am Ball hatte die DJK Landsberg im eisigen Spiel gegen München Basket 2 nichts zu befürchten: Er allein erzielte 21 Punkte. Foto: Krivec

Als die Landsberger Basketballer die Mannschaft München Basket 2 zum Spiel empfingen, schien die Temperatur in der Dreifachhalle der in der Eishalle zu gleichen. In einem hochklassigen – und doch eisigen – Spiel behielten die Gastgeber am Ende mit 79:64 die Oberhand und bewiesen einmal mehr, dass sie derzeit zu Recht die Tabelle anführen.

Als die Schlusssirene erklang, waren die Bankspieler der DJK schon längst aufgestanden und hatten begonnen, Beifall zu klatschen. Es war ein Lob an die fünf Spieler auf dem Feld, die die Partie endgültig zugunsten der Gastgeber entschieden hatten. Aber es war auch ein Hinweis an das Publikum, mit dem die Akteure zu sagen schienen: Danke für eure Geduld. Die Verantwortlichen der DJK entschieden sich vor zwei Jahren, das Team freiwillig aus der 1. Regionalliga zurückzuziehen und fortan auf eigene Spieler denn eingekaufte Amerikaner zu bauen. In der zweiten Saisonhälfte lief es zufriedenstellend, begeisternde spielerische Momente blieben jedoch Mangelware. Am Konzept änderte die DJK dennoch nichts – eine richtige Entscheidung wie die aktuelle Spielzeit eindrucksvoll verdeutlicht. 15 Spiele haben die Landsberger bislang bestritten, nur beim FC Bayern München II verließen sie das Spielfeld als Verlierer. Das Team ist deutlich stabiler als noch im vergangenen Jahr, selbst Ausfälle von Leistungsträgern kann die Mannschaft kompensieren. Am Samstag fehlten einzig Lorenz Hüper (erkältet) und Pierre Welz (verletzt). Die Aufgabe für die Münchener machte das nicht unbedingt leichter. Drei Viertel stemmten sich die Gäste dennoch verzweifelt gegen die Niederlage, ehe sich die Landsberger, mal wieder angeführt vom überragenden Xaver Egger (21 Punkte), entscheidend absetzen konnten. 28 Punkte hat die DJK nun bereits auf ihrem Konto, ihr ärgster Verfolger, der FC Bayern, liegt nach seiner überraschenden Niederlage am Wochenende gegen Schwabing bereits vier Zähler zurück. In Vilsbiburg dürfte man diese Entwicklung sorgsam verfolgt haben. Der Regionalligist ist der nächste Gegner der Landsberger im Bayern-Pokal und am Samstag in der Lechstadt zu Gast. Zumindest die Kälte im Sportzentrum brauchen die Vilsbiburger nicht fürchten: Die Partie findet ausnahmsweise in der Isidor-Hipper-Halle statt.

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