Vom "Eistraum" profitieren – Kunsteisbahn in Landsbergs Stadtmitte eröffnet

Die Lechstadt ist um eine Freizeit-Attraktion reicher. Am Samstag eröffnete OB Ingo Lehmann bei strahlend blauem Himmel den „Eistraum 2009/2010“ und begab sich zu diesem Zweck schon mal „aufs Glatteis“. Die neue Freiluft-Eisflä­che an der Lechstraße wird ab sofort den Publikumslauf in der Eissporthalle ersetzen und voraussichtlich bis Ende Februar in Betrieb sein.

Mit Auftritten der Eiskunstlaufabteilung des EVL 2000 und der musikalischen Unterstützung eines regionalen Radio­sen­ders feierten die Landsberger Bürger ihre neue Anlage. „Toll, was hier gelungen ist“, lobte auch der Rathauschef – noch ein wenig wackelig in seinen geliehenen himmelblauen Schlittschuhen. Nach den baulichen Verzögerungen durch die Tiefgaragensanierung hatten die FUN-Verantwortlichen um Anton Sirch nur fünf Tage Zeit gehabt, die Eisfläche über der Tiefgarage zu installieren. „Seit Dienstag haben wir immer wieder Wasser aufgespritzt“, berichtet FUN-Mitarbeiter Christian Wilhelm. Zwei Kältema­- schinen sowie Gummimatten mit einem Glycol-Wasser-Gemisch unter dem Eis sorgen seither für eine konstant gekühlte Eisfläche, die je nach Witterung bis Ende Februar befahrbar sein wird. Am Eröffnungstag durfte das Publikum zunächst kostenfrei seine Runden drehen, künftig wird jedoch Eintritt verlangt. Schlittschuhe können gegen Gebühr ausgeliehen werden, für das leibliche Wohl sorgt ein kleiner Imbissstand. Das rund 120000 Euro teure „Eistraum“-Projekt ersetzt den Publikumslauf in der städtischen Eissporthalle, „den wir gestrichen ha­- ben“, erläutert Lehmann. Dies sei nötig geworden, weil es mit dem EVL 2000 und dem HC Landsberg mittlerweile zwei Eissportvereine gebe, die in der Halle trainieren müssten. Dass die neue Eisfläche unter freiem Himmel bei den Bürgern gut ankommt, zeigte sich schon am Eröffnungstag. Auch sonst ist FUN-Leiter Sirch zuversichtlich: „Wir bieten unter anderem an drei Tagen in der Woche Schullauf an und auch Firmen haben bereits für Betriebsabende angefragt.“ Werbeeinnahmen sollen das Projekt zusätzlich noch unterstützen.

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