Am Ende reicht es nur für Platz 2

Der EV Bad Wörishofen hat dem HC Landsberg am Ende einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Tabellenführer hielt sich auch am letzten Spieltag schadlos und verpatzte damit den Riverkings die Meisterschaft. Da half es auch nichts, dass die Landsberger ihre letzten beiden Spiele gewannen.

Am Freitag reiste eine Rumpftruppe nach Peiting, wo der SV Apfeldorf als Gastgeber wartete. Im ersten Drittel hatte der HCL das Spiel im Griff und ging durch einen Doppelschlag von Michael Kerber (in der 6. und 8. Minute) mit 2:0 in Führung. Spektakulär wurde es erst im zweiten Drittel. Innerhalb von nur elf Sekunden gelang den Landsbergern in Unterzahl ein weiterer Doppelschlag zum zwischenzeitlichen 4:0. Topias Dollhofer mit einem feinen Schuss in den Winkel und Matthias Hitzelberger hatten getroffen. Erst danach kamen die Apfeldorfer etwas besser ins Spiel. Rainer Knäbel konnte zwar verkürzen (32.), im letzten Abschnitt legten die Riverkings noch eine Schippe drauf. Fabian Germain (41.) und Michael Kerber mit seinem dritten Treffer (46.) sorgten für die Entscheidung. Danach war es nur noch ein Schaulaufen der Lechstädter, die durch einige Nachlässigkeiten noch zwei Treffer durch Holger Lieb (53.) und Andreas Schmitt (54.) zum 6:3-Endstand kassierten. Problemlos ging es für den HCL auch am Samstag gegen den SV Hohenfurch. Nur mit dem Toreschießen wollte es zunächst nicht klappen. Zum Ende des zweiten Drittels stand es „nur“ 3:0 für die Hausherren, nachdem Crisan (14.), Buchheim (25.) und Dollhofer (31.) getroffen hatten. Nicht mehr mit dabei war zu dem Zeitpunkt Alexander Endres. Der HCL-Angreifer wurde nach einer vermeintlich rüden Attacke mit einer Spieldauerstrafe vom Eis geschickt. Die Landsberger überstanden die Unterzahl und legten im letzten Drittel noch einen Gang zu. Manfred Krauß (41.) und Michael Kerber (49.) trafen zum 5:0 und sorgten für klare Verhältnisse. Zwar kamen die Gäste durch Fichtl (52.) und Lukats (57.) noch einmal heran, Heringer und Krauß schossen am Ende aber dann doch einen komfortablen 7:2-Sieg heraus. Groß jammern wollte über die verpasste Aufstiegschance danach übrigens keiner von den Landsbergern. „Wir schauen einfach, dass wir das in der nächsten Saison besser machen“, sagte Vorstand und Verteidiger Markus Haschka kurz und knapp. SG Denklingen profitiert Des einen Leid, des anderen Freud, könnte man meinen, sieht man sich dagegen die SG Denklingen an. Die Lechrainer profitierten von der Buchloer Niederlage und wurden am Ende Dritter. Dafür musste die Mannschaft von Georg von der Saal am Samstag noch auswärts den ESV Bad Bayersoien aus dem Weg räumen. Nach einer starken Anfangsphase der Hausherren kamen die Denklinger immer besser ins Spiel und gingen durch einen Nachschuss von Werner Kößl mit 1:0 in Führung (3.). In Unterzahl legte der frisch gebackene Vater Markus Weiss sogar noch einen drauf und schloss einen sehenswerten Konter zum 2:0 ab (8.). „Da haben wir gut gespielt und dementsprechend hatten wir viel Spaß in der Kabine“, resümierte Coach von der Saal. Allerdings nahmen seine Mannen den Schlendrian im zweiten Abschnitt mit auf die Eisfläche. Es ging gar nichts mehr zusammen: Bad Bayersoien schaffte durch Andreas Jörg mit einem abgefälschten Schuss (26.) und Reiner Frühschütz-Grüning aus dem Gewühl heraus (37.) sogar den Ausgleich. „Danach haben wir uns aber wieder zusammengerissen und gut gespielt“, freute sich der letzte Denklinger Torschütze in der Saison, Werner Kößl. Zuvor hatten noch Matthias Zeck (42.), Franz Kößl (52.) und Heribert Maier (54.) getroffen und damit für einen 6:2-Sieg der Lechrainer gesorgt.

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