Endspurt zur Meisterschaft

Nervös starteten die Landsberger in die Partie gegen Leitershofen und erst im zweiten Viertel gelang es Przymislav Migala und seinem Team allmählich, ihre Qualitäten eindeutig unter Beweis zu stellen. Foto: Krivec

35 Minuten mussten sich die Anhänger der Landsberger Basketballer am Samstag im heimischen Sportzentrum gedulden, dann war der Widerstand der BG Leitershofen endgültig gebrochen. Mit 79:68 besiegte der Spitzenreiter der 2. Regionalliga Süd am Ende den Tabellendritten und machte damit einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft.

Zwei Wochen nach der unglücklichen Niederlage gegen den Tabellenzweiten FC Bayern München hatten erneut mehrere hundert Zuschauer den Weg in die Halle gefunden, um ihr Landsberger Team im Derby lautstark zu unterstützen. Immerhin stand für die Gastgeber einiges auf dem Spiel, denn bei einer weiteren Pleite drohte der Verlust des ersten Tabellenplatzes an die Bundesligareserve des FC Bayern. Vielleicht lag es an dem Druck, der durch diese Situation auf den Landsbergern lastete, dass die Mannschaft von Trainer Roman Gese nervös in die Partie startete. Nur zwölf Punkte standen nach einem umkämpften Viertel für beide Teams auf der Anzeigentafel. Erst im zweiten Durchgang kamen die Gastgeber besser in Fahrt, erspielten sich bis zur Pause immerhin eine Vier-Punkte-Führung (36:32). Doch wer glaubte, dass damit schon eine Vorentscheidung gefallen war, wurde im dritten Viertel recht schnell eines Besseren belehrt. Vor allem unter dem eigenen Korb offenbarten die Landsberger auf einmal ungeahnte Schwächen in der Defense, die den Leitershofenern immer wieder einfache Punkte bescherte. Aus der knappen Führung wurde so vor den letzten zehn Minuten ein knapper Zwei-Punkte-Rückstand. Doch anders als gegen Bayern, als den Landsbergern im entscheidenden Moment die Nerven versagt hatten, zeigten sie diesmal, dass sie zu Recht an der Spitze der Liga stehen. Angeführt von Kapitän Michael Teichner, der einen Großteil seiner elf Zähler im Schlussviertel erzielte, schränkten die fünf Landsberger die Kreise der Leitershofener derart ein, dass diese jeden Wurf hart erarbeiten mussten. Als fünf Minuten vor Schluss die Führung der Gastgeber auf sieben Punkte angewachsen war, wurde auch den Gästen klar, dass sie an diesem Abend wohl keine Revanche nehmen würden für das Hinspiel. Das Publikum dagegen feierte die Landsberger Mannschaft, die mit dem 79:68-Erfolg eindrucksvoll ihre Ambitionen auf die Meisterschaft in der 2. Regionalliga Süd unterstrich. Noch drei Partien gilt es dafür siegreich zu absolvieren, die letzte findet am 21. April zuhause gegen Fürstenfeldbruck statt.

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