Energien bündeln – Edeka: CSU Kaufering ist für Standort Frauenwald

Mit Unverständnis registrieren die CSU-Gemeinderäte mit Meinrad Mayrock an der Spitze auf die Edeka-Planung von Bürgermeister Dr. Klaus Bühler. Die Verlegung der Bahntrasse und Änderung des Landschaftsschutzgebietes empfinden sie als äußerst befremdlich.

In einer Presseerklärung weisen die Christsozialen darauf hin, dass der Gemeinderat Mitte Januar „der weiteren Planung der Verwaltung zur Ansiedlung eines Edeka-Logistikzentrums zum Zwecke der Schaffung von Arbeitsplätzen“ seine Zustimmung erteilt hat. Dieser Aspekt würde mit der Ansiedlung des Edeka-Lagers im Frauenwald Landsberg erfüllt. Auch die Infrastruktur im Frauenwald sei optimal und vor allem bereits vorhanden. Selbst Bürgermeister Dr. Klaus Bühler habe den Frauenwald als den bevorzugten Standort bezeichnet und öffentlich der Stadt Landsberg seine Unterstützung angeboten. „Warum also nun das neuer- liche Konkurrenz-Projekt? Die Argumente seien hierbei als eher negativ zu bewerten. Zwar ist aus der Baumaßnahme ein Gewinn zu erwarten, ob dieser den Aufwand rechtfertigt, bleibe allerdings offen. Auch die Qualität der Böden, die für ein Bauvorhaben dieser Art geeignet sein mögen, könne nicht als Argument zählen. „Das Areal im Frauenwald bietet die gleichen Eigenschaften“, heißt es in dem CSU-Papier. Zudem würde in Kaufering das seit über 20 Jahren bestehende Natur- und Landschaftsschutzgebiet in seiner derzeitigen Form erhalten bleiben können. Dem Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt sollte nach Meinung der CSU-Gemeinderäte ein höherer Stellenwert eingeräumt und nicht willkürlich deren Lebensraum durchtrennt werden. Dem würde auch die hohe Flächenversiegelung durch die neue Planung entgegen sprechen. Es stelle sich daher die Frage, ob es notwendig sei, einen derartig weitreichenden Eingriff in die bestehende Landschaft mit entsprechenden hohen Kosten vorzunehmen, wenn in nur einem Kilometer Entfernung ein fertig erschlossenes Areal zur Verfügung stehe. „Um Edeka und die damit verbundenen Arbeitsplätze in der Region anzusiedeln, wäre es sinnvoll, dass Landsberg und Kaufering endlich ihre Energien bündeln und den Standort Frauenwald miteinander vorantreiben!“

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