"Vernetzung vorantreiben"

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Zur Vereinsgründung eine Rose: Die aktiven Mitstreitern aus Rott, die die Nachbarschaftshilfe gegründet haben.

Rott – In zahlreichen Gemeinden haben sich in den letzten Monaten Nachbarschaftshilfen gebildet. Seit Kurzem gehört auch Rott dazu. Nach rund eineinhalb Jahren, in denen bereits Hilfsleistungen vermittelt und erbracht, viele Informationen zusammengetragen wurden und auch einige bürokratische Hürden zu überwinden waren, gründeten jetzt zehn engagierte Bürger den Verein „Nachbarschaftshilfe Rott“.

„Unser Ziel ist viele Leute ins Boot zu holen und Hilfesuchenden mit Hilfeleistenden zusam-men zu bringen“, erklärte Gerti Roth-Scherer, die Vereinsvorsitzende. Entstanden war die Idee kurzfristige und unbürokratische Hilfe im Ort anzubieten bei den ersten Treffen der IG Dorfentwicklung Rott. Mögliche Unterstützung gibt es bei Fahrdiensten, kleinen Gefälligkeiten im Garten, im Krankheitsfalle, Kinderbetreuung in Notfällen oder dem Ausfüllen von Formularen. Darüber hinaus stellt der Verein Kontakt zu Pflege- und Hilfsdiensten her und unterstützt bei der Suche nach speziellen Dienstleistern. „Das ganze ist unentgeltlich und ehrenamtlich“, ergänzt Roth-Scherer. 

„Wir wollen und werden den Handwerkern aber keine Arbeit wegnehmen“, stellt die Vereinschefin klar. „Falls Kosten entstehen, wie beispielsweise bei Fahrdiensten, sind diese vorher zu vereinbaren“. Ursprünglich wollte die lose Gruppierung keinen Verein gründen. „Wegen der Versicherung war es aber notwendig“, führte Roth-Scherer aus. In der nächsten Zeit hat sich der Verein vorgenommen die Vernetzung voranzutreiben und die Kompetenzliste, auf der ehrenamtliche und gewerbliche Helfer verzeichnet sind, zu verfeinern.

Roland Halmel

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