Entscheidung vorerst vertagt

Am Hornberg (links neben der Staatstraße) soll ein Fußweg gebaut werden. Foto: Schmid

Am Hornberg in Apfeldorf soll neben der Staatsstraße 2055 ein Fußweg gebaut werden. Bevor der Gemeinderat eine endgültige Entscheidung trifft, werden jetzt jedoch erst einmal Angebote eingeholt.

Vor gut einem Jahr hatte der Gemeinderat die Maßnahme schon einmal abgelehnt – allerdings mit einem denkbar knappen Ergebnis, einem Stimmengleichstand. Jetzt brachte Bürgermeister Georg Epple die Sache nochmals auf den Tisch, nachdem die Maßnahme jüngst in der Versammlung der Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung nochmals angeregt worden war. Zudem waren kurz vor der Gemeinderatssitzung 44 Unterschriften von Bürgern, die den Fußweg befürworten, für das Projekt eingegangen. „Das zeigt schon, dass eine breite Öffentlichkeit dazu steht: Das ist nicht ein Projekt, das man einfach so schnell abhandeln sollte“, meinte der Bürgermeister. Der Fußweg sollte links neben der Staatsstraße vom Maibaum weg bis hinauf zum „Kleinen Hornberg“ (Zufahrt von der Staatsstraße in Richtung Kölbl) verlaufen. Laut einstimmigem Gemeinderatsbeschluss sollen jetzt zwei verschiedene Angebote, einmal für einen ganz einfachen, kostengünstigen Ausbau als Kiesweg, und einmal für eine apshaltierte Variante – und zwar jeweils mit und ohne Entwässerung. Epple schlug vor, die Maßnahme nicht komplett über die Dorferneuerung laufen zu lassen, sondern stattdessen den Weg durch die Gemeinde selbst zu errichten und eine Kofinanzierung über das Amt für Ländliche Entwicklung vorzunehmen. Das heißt, die Gemeinde würde für den von ihr gebauten Fußweg dann 50 Prozent Zuschuss bekommen. Heinrich Keller regte an, dass – da der Fußweg ja nur bis zum Kleinen Hornberg gebaut würde – auch die Straße am Kleinen Hornberg hergerichtet werden müsste. Denn dort könnte man sonst mit dem Kinderwagen nicht entlang fahren. Vizebürgermeisterin Rosi Beinhofer meinte, dass auch am Platz vor dem Maibaum etwas gemacht werden müsste, da dort ständig Schmelzwasser ablaufe. Richard Ehlich brachte nochmals eine Verkehrsinsel ins Gespräch, doch, wie Robert La Rosa informierte, würde diese an der Stelle rund 200000 Euro bis 250000 Euro kosten, da es sich um eine Staatsstraße handele und dort ganz besondere Auflagen der Behörden erfüllt werden müssten.

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