Opfer des Terrors in Istanbul

Landsberger und Kauferinger sterben bei Attentat

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Dieses Facebook-Bild zeigt die beiden getöteten Männer aus dem Landkreis Landsberg bei den Vorbereitungen für die Silvesterparty; links Koray A., rechts Mesut G..

Landsberg/Kaufering – Trauer und Entsetzen im Landkreis Landsberg. Unter den Opfern des IS-Terroranschlags auf den Klub Reina in Istanbul in der Silvesternacht sind, wie die Polizei bestätigt, auch zwei Männer aus Landsberg und Kaufering: Mesut G. und Koray K.. Sie starben im Alter von 28 und 25 Jahren im Kugelhagel des noch unbekannten Angreifers.

„Wir gehen davon aus, dass zwei der Todesopfer aus Deutschland kamen, das heißt also hier ihren festen Wohnsitz hatten“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes heute Morgen in Berlin. Einer habe sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsangehörigkeit, der andere sei nur türkischer Staatsangehöriger.

Zunächst hatte die Polizei nur den Tod des 25-Jährigen Kauferingers bestätigt, dann habe man erfahren, dass von einem weiteren Todesopfer auszugehen sei und dass es sich um einen 28-Jährigen mit Wohnsitz in der Kreisstadt handeln soll. Wegen der Identitäten der Opfer und der Altersangaben hatte es am Montagmorgen widersprüchliche Angaben gegeben. Allerdings vermeldeten auch türkische Medien, dass es sich bei einem der Toten um den Landsberger Mesut G., handeln soll.

Bei dem Anschlag auf den Klub Reina sind am Neujahrsmorgen 39 Menschen getötet worden, etwa 70 wurden verletzt. Ein bislang unbekannter Angreifer war gegen 1.15 Uhr in die Diskothek gestürmt und hatte in die feiernde Menge geschossen. Nach etwa sieben Minuten war das Massaker vorbei, der Attentäter entkam. In dem auf der europäischen Seite von Istanbul gelegenen Club mit mehreren Restaurants und Tanzflächen hielten sich zur Silvesterfeier bis zu 800 Menschen auf.

Die Eltern der Opfer aus Landsberg und Kaufering sind bereits in die Türkei gereist, um ihre Söhne zu identifizieren.

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