Den Ernstfall geprobt

Nur mit dem BRK-Rettungsboot konnte die SEG der Wasserwacht Kaufering die verletzte Person an der Lechstaustufe 18 erreichen. Foto: Wasserwacht

Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Wasserwacht Kaufering hat kürzlich den Ernstfall geprobt. Unter der Führung des neu ernannten SEG-Leiters Michael Wahl galt es am und im Lech auf Höhe Staustufe 18 eine verletzte Person zu retten und eine weitere zu suchen – mit Erfolg.

Als Übungsszenario setzten die Verantwortlichen der Wasserwacht eine Bootskenterung an. Dabei erlitt eine Person eine Verletzung an der Wirbelsäule, konnte sich aber noch mit eigener Kraft ans Ufer retten. „Diese Person war aber nicht für den Landrettungsdienst erreichbar und musste mit dem Motorboot gerettet werden“, beschreibt Andreas Wenker, Tech­- nischer Leiter der Kauferinger Wasserwacht, „hier war die medizinische Versorgung des Patienten ebenso wichtig wie die Rettung selbst und wurde separat bewertet.“ Im Fall der zweiten, vermissten Person initiierte SEG-Führer Wahl eine Suche von der Landseite aus. Ein Trupp der Wasserwacht wurde dafür abkom­mandiert. Zudem forderte der Einsatzleiter weitere Einheiten zur Suche an und setzte auch das Rettungsboot nach Übergabe des Verletzten wieder zur Suche ein. Nach etwa 20 Minuten wurde die Suche abgebrochen. Grund: „Zweite Person durch Polizei zuhause angetroffen“, lautete die über Funk eingehende Meldung. Wenig später war die Einsatzbereitschaft schon wieder hergestellt. Bei der Nachbespre­chung kündigte Andreas Wenker weitere Übungen an, wobei diese dann auch mit weiteren Rettungseinheiten stattfinden sollten…

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