Im ehemaligen Gasthaus "Haslauer"

Auch Geltendorf hat jetzt eine "Schatztruhe"

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Patricia Angelucci (links) leitet die „Schatztruhe“ in Geltendorf. Außerdem werden Marianne Steer (3. von rechts) und Sylvia Bröschen (2. von rechts) hier arbeiten. Die Eröffnung feierten sie gemeinsam mit Wilfried Heinrich („Schatztruhe“ Dießen), Marianne Asam (Leiterin Soziale Dienste) und BRK-Geschäftsführer Andreas Lehner (rechts).

Geltendorf – Jetzt hat auch Geltendorf seine „Schatztruhe“: Direkt gegenüber vom Bahnhof liegt der neue Rotkreuzladen für Second-Hand-Mode, der in der vergangenen Woche eröffnet wurde. Nach Landsberg, Kaufering und Dießen ist es das vierte Rotkreuzgeschäft im Landkreis.

Der Laden im Erdgeschoss der ehemaligen Gastwirtschaft Haslauer ist klein, aber schick – mit gediegenen Holzregalen und ansprechend drapierter Ware. Carmen Zieglmeier-Streb, Referentin für Marketing, Kommunikation und Servicedienste in der BRK-Landesgeschäftsstelle, lobte den „Boutique-Charakter“ und war sich sicher, „dass das ein Renner wird“. BRK-Kreisgeschäftsführer Andreas Lehner ist froh, dass hier „ein würdevolles Einkaufserlebnis mit Beratung in einem schönen Umfeld“ ermöglicht werde; und dass die modernen Rotkreuzläden nichts mehr gemein haben mit den tristen Kleiderkammern von früher. Schließlich seien die „Schatztruhen“ nicht nur für sozial Benachteiligte gedacht, sondern auch für „Schnäppchenjäger und Fans von Second-Hand- und Vintage-Mode“.

Für Marianne Asam, Leiterin Soziale Dienste in der BRK-Kreisgeschäftsstelle, war die Geltendorfer Schatztruhe eine Herzens­angelegenheit, um endlich auch den nördlichen Landkreis abdecken zu können. Drei Jahre hat sie nach einem passenden Standort gesucht und ihn schließlich in der umgebauten ehemaligen Gastwirtschaft gefunden – ein „Zuckerstückchen für einen Laden“, wie Bürgermeister Wilhelm Lehmann lobte. Vermieter Ernst Haslauer freut sich, einen guten Zweck unterstützen zu können, und stiftete eigenes Mobiliar als Teil der Einrichtung.

Bis dato hat Marianne Asam neben Leiterin Patricia Angelucci zwei ehrenamtliche Helferinnen für den Geschäftsbetrieb gefunden. Deshalb hat der Laden zunächst nur an zwei halben Tagen in der Woche geöffnet (Montag 15 bis 18 Uhr, Mittwoch 9 bis 12 Uhr). Aus Platzgründen wird ausschließlich Damen- und Herren-, aber keine Kinderkleidung angeboten. Auch die Möglichkeit, Kleiderspenden abzugeben, besteht noch nicht. Das soll sich bald ändern – eventuell werde vor dem Geschäft ein Container aufgestellt, so Asam.

Ulrike Osman

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