Obatzda mit Rosenwasser

Eröffnung der Interkulturellen Tage in Landsberg

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Sonia Fischer, Susann Schmid-Engelmann, Verena Neumair und Ulla Kurz bei der Eröffnung des Events

Landsberg – Vielfalt verbindet. Um das am eigenen Leib zu erfahren, sind zahlreiche Bürger zur Auftaktverstaltung gestern Abend im Foyer des Landsratsamtes Landsberg erschienen: zur offiziellen Eröffnung der „Interkulturellen Tage“. Vier Tage lang bietet sich den Gästen innerhalb der Veranstaltung ein buntes Programm. Im Fokus der Event- und Workshop-Reihe stehen die Vielfalt des Landkreises und alles, was dessen Bewohner verbindet. Ulla Kurz, stellvertretende Landrätin, begrüßte die Gäste mit den herzlichen Worten: „Wir wollen offen sein.“

Das Landratsamt Landsberg lädt alle Bürger dazu ein, ‚zusammenzurücken‘, sich kennenzulernen und bei gemeinsamen Aktionen mitzumachen. Die Interkulturellen Tage finden bis Sonntag, 21. Oktober, in Landsberg, Kaufering, Geltendorf, Schondorf und Bischofsried bei Dießen statt. Mitmachen kann jeder, der gerne auf andere zugeht und entdecken möchte, was Menschen verbindet. Bis Sonntag haben Interessierte die Möglichkeit, Geselligkeit miteinander zu genießen, an „Küchentischgesprächen“ und Workshops teilzunehmen und dabei zu erfahren, wie gemeinsames Musizieren, Lachen, Innehalten, Kochen, Spielen und Feiern Unterschiede überwinden kann.

Zum Auftakt wurde um einen bunt gestalteten „Landsberger Küchentisch“ über Offenheit, Identität, Wertvorstellungen, Klischees, Selbst- und Fremdbild diskutiert: Der „Landsberger Küchentisch“ von Künstler Klaus D. Strahlendorff gilt als Sinnbild dafür, wie Menschen „an einen Tisch“ zu bringen sind. Der Küchentisch, auf dem jeder sich in beliebiger Weise verewigen darf, geht während der Interkulturellen Tage auf Wanderschaft und wird bei der Abschlussverstaltung am Sonntag, 21. Oktober, im Sitzungssaal des Landratsamtes präsentiert.

Die Auftaktveranstaltung war auch der Etappenstart der Wanderausstellung „Ich sehe mich nicht, wie Du mich siehst“. Denn gleich im Anschluss zieht sie für ein ganzes Jahr durch die Schulen des Landkreises. Die Ausstellung behandelt das Einwanderungsland Deutschland und die lange Tradition gewisser Vorurteile. Beispielsweise auf einer Tafel von 1650, auf der verschiedenen Völkern Charakterzüge zugeschrieben werden. Die Deutschen galten damals als „offenherzig“.

Auch Geselligkeit und Unterhaltung kamen bei der Eröffnung nicht zu kurz. Denn neben der Präsentation eines amüsanten Kurzfilms gab es ein köstliches Buffet mit hausgemachten Spezialitäten aus Bayern und dem Orient. Das gesamte Programm kann unter www.landratsamt-landsberg.de nachgelesen werden.

Jamila Tazit

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