Erst die Hüte voller Bonbons

Wer beim Dießener Schülerfasching fette Beute machen möchte, der muss mit großen Hüten und Taschen ausgestattet sein. Foto: Nagl

Ausgerüstet mit großen Hüten und Taschen haben sich am Lumpigen Donnerstag Jimmy Hendrix, Johnny Wayne, Pippi Langstrumpf und viele, viele Gleichgesinnte auf dem Marktplatz vor dem Rathaus versammelt, um dem dort dem zu erwartenden Bon­bon­regen Paroli zu bieten.

Angeführt wurde der fröhliche Faschingszug der Grundschüler von der Lehrerband und von COV-Schulleiter Michael Bauer, der zur Feier des Tages mit Melone, Schlips und Zahnlücken auftrat. Doch auch hinter den Kulissen des Rathauses wurde gefeiert. Hier wartete nicht nur ein guter Zentner Bonbons darauf, aus dem Fenster geworfen zu werden – auch intern kreisten die Krapfentabletts und man war, ob mit oder ohne Pappnase, guter Stimmung, während das närrische Jungvolk draußen „Bonbons hierher, Bonbons hierher“ skandierte. Sogar der neueste Kunsterwerb der Gemeinde, ein tanzender grauer Stein von Bildhauer Christian Tobin erwies sich als faschingstauglich. Dank der Dekorationskünste der Rathausmitarbeiter hatte er sich in eine lustige, graue Riesenmaus verwandelt. Für Bürgermeister Herbert Kirsch und seine wurfkräftige Assistentin, Gemeinderätin Antoinette Bagusat, war der Kinderfasching am lumpigen Donnerstag der Auftakt für ein bewegtes Faschingsfinale. Doch vorab warfen sie, mit bunten Hüten und Sonnenbrillen als Glücksspieljoker ausstaffiert, das Naschwerk mit vollen Händen aus den Rathausfenstern hinunter zum närrischen Jungvolk, dass nach guter alter Schü­lerfaschingstradition erst den Rückweg zur Schule antrat, nachdem Hüte und Taschen gut gefüllt waren.

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