Erste Akzente gesetzt – Schülerzeitung der FOS Landsberg

Die Akzente, die sie gesetzt haben, waren so nachhaltig, dass sieben Schüler der Fachoberschule Landsberg da-für gleich einen Preis gewonnen haben. Beim Wettbewerb der bayerischen Schülerzeitungen hat ihre erste Ausgabe von „akzente“ den 2. Platz unter den beruflichen Schulen mit 17 Teilnehmern belegt. Mit einem Preisgeld von 400 Euro wurden die drei Mädchen und vier Jungen der FOS-Abschlussklassen belohnt.

„Viel Spaß beim ersten Mal“, wünscht Chefredakteur Konstantin Felkner im Editorial der Zeitung. Damit meint er nicht nur, dass erstmalig eine FOS-Zeitung erschien, sondern auch die Themen, über die sein Redaktionsteam und er schreiben. Felkner vermutet, dass die Leserschaft zum erstem Mal darüber lesen könnte, wie problematisch der Satz „Jedem das Seine“ sein kann oder welche Krankheiten die Meningokokken-Bakterien auslösen können. Zum Preis von einem Euro gibt es auf den anderen der 52 Seiten weiteren interessanten Lesestoff, getreu dem Motto „Aktualität, Provokation und Information“. Als Medienmacherin für ein Wochenende war Reporterin Paula Remann zum Beispiel unterwegs und berichtet davon in der Rubrik „Information“. Wichtiger Zeitungsteil ist auch die Meinung: Ehrlich schreibt Maximilian Rügamer über die „Wilde 13“, der im Schulalltag irgendwann die Motivation gefehlt hat. Stephanie Hirschvogel diskutiert über den Sinn „müllfreier Tage“ und Justine Fonteyne stellt die Inspiration durch den Zigarettenrauch ihrer Mitschüler deutlich in Frage. „Es war ein Projekt, das viel Freude gemacht hat“, sagt Felkner über die Arbeit in der Zeitungs-AG. Das feste Berufsziel Journalismus hat keiner der sieben FOSler. An einer Tätigkeit im Bereich Medien sind aber einige von ihnen interessiert. Mit den Erfahrungen von „akzente“ könnte der Einstieg da leichter fallen, schließlich haben die Schüler im Alter von 18 bis 20 Jahren recherchiert, geschrieben und sich auch um Grafik, Layout, Anzeigen und Marketing gekümmert. Neue Akzente? Nach diesem ersten Zeitungsauftritt soll nun noch eine zweite FOS-Zeitung erscheinen – speziell für die Abschlussschüler. Ob es auch im nächsten Schuljahr eine Zeitung gibt, steht nicht fest. Das Redaktionsteam, das in der Schülermitverantwortung aktiv war, beendet seine Schulzeit und wird zukünftig in andere Weise „Akzente setzen“. Chefredakteur Felkner hofft aber auf Nachfolger.

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