16 erste Preise

Bereits die Fünftklässler des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums in St. Ottilien räumten beim internationalen Mathematikwettbewerb „Känguru“ zahlreiche erste Preise ab (von links): Lehrerin Silvia Wunderlich, Fabian Steinhauser, Samuel Bechler, Clemens Edelmann, Leonard Bringmann und Ferdinand Sonnabend. Foto: kb

Knapp 300 von etwa 770 Schülern des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums haben im März wieder am internationalen Mathematikwettbewerb „Känguru“ teilgenommen – so viele wie nie zuvor. Dabei räumten in Ottilianer besonders viele Preise ab: 16 erste, 24 zweite und 26 dritte Preise gingen an die Fünft- bis Zehntklässler. Dabei war David Li (10c) so erfolgreich, dass er zum Mathematik-Sommercamp in Polen eingeladen wurde.

Bei dem Wettbewerb mussten 30 altersspezifische Aufgaben gelöst werden, wobei immer eine von fünf vorgegebenen Lösungen auszuwählen ist. Dabei muss gerechnet, geschätzt, bewiesen, ausgeschlossen oder geraten werden, wobei es auch Minuspunkte für falsch angekreuzte Aufgaben gibt. Der Wettbewerb findet europaweit am gleichen Tag statt und wird in Deutschland von der Humboldt-Universität durchgeführt. Die Idee stammt aus Australien und wurde 1991 von französischen Lehrern aufgegriffen. Am Rhabanus-Maurus-Gymnasium gab es insgesamt 66 durch gute Leistungen erreichte Preise. Die 16 ersten Preise gingen an Immanuel Sander (5a), Leonard Bringmann (5c), Ferdinand Sonnabend (5c), Fabian Steinhauser (5a), Samuel Bechler (5b) sowie Clemens Edelmann (5a). Außerdem an Severin Sturm (6c), Tim Hertel (6c), Stefan Baumann (7a), Severin Kölbl (7b), Wolfgang Scheitz (7b), Dominik Häfner (7b), Leonard Weidemann (7a), Bastian Aigner (7a), Markus Wagner (7a) und David Li (10c). Darüber hinaus erreichten 24 Schüler einen zweiten Preis und 26 bekamen dritte Preise. Das begehrte T-Shirt für den größten Känguru-Sprung bekam Vincent Bähr (8c), das heißt von allen Teilnehmern der Schule löste er am meisten aufeinander folgende Aufgaben richtig. Die Sieger erhielten Experimentierkästen, Strategiespiele, Bücher, Puzzles oder Kartenspiele. Ganz besonders hervorzuheben ist David Li (10c), der Mathematikstar der Schule, der eine so herausragende Leistung vollbrachte, dass er zum internationalen Sommercamp in Zakopane (Polen) eingeladen wurde. Er darf damit für neun Tage in die Hohe Tatra fahren und mit Gleichgesinnten mathematische Vorträge, Exkursionen, Wanderungen und weitere Veranstaltungen geniessen.

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