Erwartetes Ergebnis

„Nichts zu holen“: Landsbergs Trainer Hubert Müller überraschte die Niederlage gegen Bruck nicht. Foto: Krivec

Es war den Landsbergern Handballern schon vorher klar, dass in der Landesliga Süd beim TuS Fürstenfeldbruck nichts zu holen sein würde. Mit den verletzten Tomas Schwirkmann und Matthias Schuber und den beruflich verhinderten Roman Müller und Andi Horn, fehlten gleich vier der erfahrenen Leistungsträger. Zudem war Severin Bartl auch noch am Daumen gehandicapt. So musste Verstärkung aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend ran. Diese konnte die Niederlage erwartungsgemäß nicht verhindern.

Die Gegner dagegen konnten aus dem Vollen schöpfen, da Fürstenfeldbrucks 1. Mannschaft gleich anschließend spielte und die Bayernliga A-Jugend spielfrei war. Langsam scheinen die zuletzt deutlichen Niederlagen wohl auch mental an der TSV-Truppe zu nagen. So ließ man sich von den Gegnern gleich zu Anfang schnell in Defensive bringen und lag bald deutlich zurück (1:6/7.). Mit einer schnellen und entschlossen agierenden Abwehr eroberten sich die Gastgeber immer wieder den Ball und setzen zu erfolgreichen Gegenstößen an. Die Landsberger Abwehr konnte da nicht mithalten und unterlag regelmäßig in den Zweikämpfen. Man fand dann zwar langsam den Anschluss (6:10/13.) hatte jedoch keine Chance den überlegen aufspielenden Gegnern gefährlich zu werden. Diese zogen wieder an und vergrößerten so den Abstand (10:18/24.). Gegen die immer wieder vor seinem Tor frei auftauchenden Gegner war der A-Jugendliche Axel Imhof im Landsberger Kasten machtlos. Und zur Pause hin gelang dem Landsberger Angriff wenig, so dass es mit einem 13:24 in die zweite Hälfte ging. Da bot sich das selbe Bild. Mit schnellem Konterhandball bauten die Brucker den Vorsprung weiter aus (17:34/44.). Erst als sie verstärkt ihre zweite Reihe aufs Feld schickten, konnten die Landsberger den Abstand wieder etwas verkürzen (21:37/42.). Zum Schluss aber drehten die Gastgeber wieder auf und vergrößerten den Abstand bis zum 24:42-Endstand. „Mit der Besetzung ist für uns hier nicht mehr zu holen,“ sah der Landsberger Trainer Hubert Müller nach dem Spiel die Situation realistisch. „Da fehlt uns zu viel Substanz. Es hätte vielleicht nicht so deutlich sein müssen, in der Abwehr müssen wir entschlossener und auch mit Körpereinsatz arbeiten.“ Am kommenden Samstag treten die Landsberger um 16 Uhr im Sportzentrum gegen den unangefochtenen Spitzenreiter aus Unterhaching an. Auch hier wird es für die Landsberger wohl nur um Schadensbegrenzung gehen.

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