Fahrzeit ist Nebensache:

Bella Italia auf vier Rädern

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In der Ruhe liegt die Kraft: Espresso-Halt für die mit den dreifachen Monte Carlo-Siegern Munari/Manucci verzierte Lancia Fulvia aus dem Landkreis Landsberg.

Landkreis – Sie hat zwar einen italienischen Namen, um italienischen Flair und natürlich meist italienische Autos zu präsentieren, fand aber am vergangenen Wochenende im Landkreis Landsberg statt: die Espresso-Rallye St. Ottilien.

Die Benediktiner-Abtei St. Ottilien, genauer gesagt der vorgelagerte Emminger Hof, war und wird auch in Zukunft der Start-und Zielort dieser durchaus beachtlichen Rallye für automobile Klassiker sein. Keine ganz alten waren dabei, wie etwa bei der Herkomer-Konkurrenz in Landsberg, aber immerhin 94 Glanzlichter der 50er- bis frühen 80er Jahre. Aus diesem sehenswerten Feld mit diversen verschiedenen Mercedes, Porsche und Alfa Romeo, ragten dennoch einige italienische Exoten heraus: die Lancia im Rallye-Look. Da war eine Fulvia mit den Namen der dreifachen Monte Carlo-Sieger 1972, 75, 76 Munari/Manucci verziert, absoluter Star der zierliche Cisitalia von 1948, der drei Mal die originale Mille Miglia bestritt.

Eilig hatte man es nicht, das herrliche Wetter lud zum Genießen ein. 165 Kilometer und vier Wertungsprüfungen waren zu absolvieren. Gewonnen hat das Team Tierhold/Wiedemann aus Augsburg mit dem „Buckel-Volvo“ vor Robert und Daniela Braun, ebenfalls Augsburg, mit dem winzigen Fiat 500. Der hätte glatt in den Kofferraum des drittplatzierten Cadillac Eldorado von Wilberg (Weilheim) gepasst.

Und als „bella macchina“ wurde der Lancia Flaminia GT Superleggera mit Touring-Karosserie der Münchener Menke/Zampatti ausgezeichnet.

Ulf von Malberg

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