EVL-Caoch Norbert Zabel wirft seinen Job hin – Vorstand bestreitet Geldprobleme

Der EV Landsberg 2000 kommt nicht zur Ruhe. Wie Trainer Norbert Zabel dem KREISBOTEN heute Mittag in einem Telefonat bestätigte, ist er von seinem Amt zurückgetreten. Die Gründe sollen im sportlichen und finanziellen Bereich liegen.

"Wir haben natürlich zu wenig Punkte", gestand der 44-Jährige die unbefriedigend sportliche Situation ein. Aber was noch viel schwerer wiegt - Zabel wartet schon seit Beginn der Saison auf Geld vom Verein. "Am Anfang habe ich mir das noch angeschaut und stillgehalten. Aber jetzt lasse ich mir das nicht mehr länger bieten". Das ganze soll schon zu Beginn seiner Amtszeit losgegangen sein. "Das hat schon mit dem Auto angefangen, das ich dann zwei Monate später erst gekriegt habe". Irgendwann sei dann für Zabel der Punkt gekommen, wo für ihn genug war. Bei einem Gespräch mit Vorstand Hans-Jürgen Böttcher am heutigen Mittwoch hat Norbert Zabel seinen Entschluss dann mitgeteilt. Kein Finanzchaos Mittlerweile hat sich auch Böttcher selbst zu der Situation geäußert. Er bestreitet, dass der Verein finanziell im Schlamassel steckt. "Wir haben alles bezahlt, auch die Spieler". Nur beim Trainer sei man im Rückstand, räumte er ein. Nach Informationen des KREISBOTEN soll es sich dabei um ein Monatsgehalt von 5.000 Euro handeln. Fraglich ist aber, ob wirklich das Geld die große Rolle gespielt hat. Wie aus Vereinskreisen bekannt wurde, soll Zabel schon nach der 1:8-Schlappe gegen Dortmund seinen Rücktritt angeboten haben. Damals sei er angeblich aber noch einmal umgestimmt worden. Wer Zabel´s Nachfolger wird, steht momentan noch nicht fest. Vorstands-Vize Jochen Mörz kümmert sich derzeit um die Personalie.

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