Die Unterschrift fehlt noch

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Steht die Suche nach einem Nahversorger im Ex-MiniMal an der Augsburger Straße kurz vor dem erfolgreichen Abschluss? In zwei bis drei Wochen möchte der Investor mit seinen Plänen an die Öffentlichkeit gehen.

Landsberg – Zum kostenlosen Parken ein beliebter Ort für Autofahrer, auch an Fasching wird das Areal regelmäßig reanimiert. Ansonsten steht das ehemalige MiniMal-Gebäude in der Augsburger Straße seit Jahren leer, Stadt und Investoren bemühen sich um eine sinnvolle Lösung – vorzugsweise einen Nahversorger.

„Lückenschluss in Aussicht“ titelte der KREISBOTE im Juli nach einer vielversprechenden Sitzung des Bauausschusses. Seitdem herrscht Funk­stille – ein Grund wieder mal nachzuhaken.

In besagter Ratssitzung war im vergangenen Jahr seitens des Stadtentwicklungsreferates die Rede davon, dass ein Investor einen Supermarkt an dieser Stelle plane: Edeka zeige sich interessiert. Das hörten nicht nur die Ratsmitglieder gerne; sie beauftragten die Verwaltung, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzu­stellen, damit die Versorgungslücke in der Innenstadt endlich geschlossen werden kann.

Inzwischen hat sich wieder Ernüchterung breitgemacht. „Die Ladengröße ist das Hauptproblem der Supermärkte“, erklärt OB Mathias Neuner (CSU) auf Nachfrage. Auch habe es für den Interessenten zu wenige Parkplätze gegeben, deswegen hätten sich die Pläne vom Juli wieder zerschlagen.

Dass sich jetzt aber neue Entwicklungen auftun, bestätigen sowohl Neuner als auch der Investor aus Landsberg. Allerdings: Was genau vorgesehen ist, will im Moment niemand preisgeben – weder Stadtbauamt noch Stadtspitze und auch nicht der Eigentümer. „Ich bin derzeit in Verhandlungen und es sieht nicht schlecht aus“, sagt er. Ob Nahversorger oder nicht, das werde erst öffentlich, wenn die Verträge unter Dach und Fach seien.

OB Neuner gibt sich derweil kompromissbereit: „Wir würden die Bebauungspläne an die Wünsche des Investors anpassen.“ Der Stadtrat sei „mit Sicherheit der Meinung, dass da ein Nahversorger hin muss.“ Immerhin empfehle das Einzelhandelskonzept der Lechstadt ebenfalls einen „innenstadtnahen, fußläufig erreichbaren Lebensmittelversorger“. Er wisse nichts Konkretes, gibt das Stadtoberhaupt im Gespräch mit dem KREISBOTEN vor, das sei zunächst eine Sache zwischen dem Investor und seinem Vertragspartner. „Wenn ein Supermarkt kommt, dann finden wir eine Lösung“, verspricht Neuner.

„Erst in etwa zwei bis drei Wochen“, sagt der Grundstückseigentümer, wisse er, ob ein Vertrag zustande komme. Sollte das scheitern, dann habe er keinen Alternativplan. Allerdings: „Ich gehe davon aus, dass es klappt“.

Janina Bauch

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