Polizei erhöht Fahndungsdruck

Exhibitionist weiter im Landkreis Landsberg unterwegs

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Zeugen und Opfer sind aufgerufen, sich umgehend über Notruf 110 an die Polizei zu wenden, sollten sie etwas Verdächtiges wahrnehmen.
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Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Zeugen und Opfer sind aufgerufen, sich umgehend über Notruf 110 an die Polizei zu wenden, sollten sie etwas Verdächtiges wahrnehmen.

Landkreis - Der gesuchte Exhibitionist treibt weiterhin sein Unwesen - jetzt auch im Landkreis Landsberg: Die letzte Anzeige kam aus Kaufering. Die Polizei erhöht den Fahndungsdruck und bittet eindringlich um Mithilfe.

Noch immer fahndet die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck zusammen mit den örtlich zuständigen Polizeibeamten der Polizei Landsberg intensiv nach einem bislang unbekannten Mann, der seit mehreren Wochen Frauen im Stadtgebiet und im Landkreis Landsberg in schamverletzender Weise gegenübertritt.

Vergangenen Montag hat laut Polizei ein weiteres Opfer im Landkreis Anzeige erstattet. An einem geschlossenen Terrassenfenster im Albrecht-Nützel-Weg in Kaufering habe der gesuchte Tatverdächtige am 12. Dezember um Mitternacht herum ein „sexuell motiviertes Auftreten“ gezeigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat auf das Konto des bereits gesuchten Täters geht - wie mittlerweile neun zur Anzeige gebrachten Fälle.

Der bislang Unbekannte lenkte immer wieder aktiv durch Betreten von Grundstücken einzelner Wohnanwesen durch Klopfen an Türen und Fenstern die Aufmerksamkeit seiner Opfer auf sich. Der gesuchte Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: männlich, zwischen 18 und 40 Jahre, circa 170 cm bis 180 cm groß, schlank, hellhäutig, braune Augen, kurze Haare. Auffallend war stets die detaillierte Beschreibung der Kleidung: So trat der Unbekannte immer in einer grauen Arbeits- ggf. Malerhose mit weißem Fleck auf dem Hosenbein, dunklen Pulli (grau oder braun), dunkelfarbigen Cap und einer blauen Einweg-Mund-Nasenschutzmaske den Frauen gegenüber. 

Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung eindringlich um Mithilfe. Zeugen und Opfer sind aufgerufen, sich umgehend über Notruf 110 an die Polizei zu wenden, sollten sie etwas Verdächtiges wahrnehmen, das in Zusammenhang mit den bisherigen Fällen stehen könnte.

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